Interview: Thermische Netze als wichtiges Element zur Energieversorgungssicherheit in der Schweiz

Karte Fernwärmenetze
Die Schweiz steht vor der Herausforderung, ihre Energieversorgung langfristig sicher und nachhaltig zu gestalten. Thermische Netze, die Wärme und Kälte aus Energiequellen wie Abwärme von Kehrichtverwertungsanlagen, Holz, Oberflächen-, Grund- oder Abwasser, Geo- und Solarthermie nutzen, spielen dabei eine wichtige Rolle.

Herr Hurni, wie trägt Fernwärme heute zur Energieversorgungssicherheit in der Schweiz bei?
Durch die Nutzung lokaler erneuerbarer Energiequellen und Abwärme leisten thermische Netze einen wichtigen Beitrag für die Reduktion des Verbrauchs importierter (fossiler) Energieträger und erhöhen damit den Eigenversorgungsgrad und die Versorgungssicherheit. Aktuell decken thermische Netze rund 10% des schweizerischen Wärmebedarfs ab. Mit dem geplanten massiven Ausbau thermischer Netze bei gleichzeitiger Reduktion des Wärmebedarfs im Komfortwärmebereich (Heizen und Warmwasser) wird sich dieser Anteil bis 2050 im besten Fall auf 30% erhöhen.

Welche Rolle spielen erneuerbare Energien bei der Fernwärmeversorgung?
Zurzeit macht Abwärme von Kehrichtverwertungsanlagen und Kernkraftwerken rund 40% des Produktionsmixes der Fernwärme aus, weitere rund 40% machen erneuerbare Energiequellen wie Holz, Umweltwärme (mit Wärmepumpen genutztes Oberflächen-, Grund- und Abwasser), Geo- und Solarthermie aus. Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen hat noch grosses Wachstumspotenzial.

Gibt es auch Herausforderungen für thermische Netze?
Die grösste Herausforderung ist der rasche Ausbau, da nur so das volle, wirtschaftlich nutzbare Potenzial ausgeschöpft werden kann. Realistisch scheint eine Verdoppelung, im besten Fall eine Steigerung das Wärmeabsatzes um einen Faktor 2.5 zu sein. Dies erfordert u.a. eine rasche Klärung der Zukunft der Gasinfrastruktur im Rahmen der kommunalen oder regionalen Energieplanung sowie der Finanzierung der notwendigen zusätzlichen Infrastruktur. Zudem gilt es, Synergien mit anderen Infrastrukturen zu nutzen.

Daneben muss das Netto-Null-Ziel bis 2050 erreicht werden. Dies erfordert u.a. eine Betriebsoptimierung von der Wärmeproduktion über die Wärmeverteilung bis zum Kunden inkl. Wärmespeicherung. Wichtige Elemente sind hier z.B. die Erschliessung neuer erneuerbarer Energiequellen, die Senkung von Netztemperaturen, die Elimination von Engpässen im Netz und die Erhöhung der Effizienz auf Kundenseite. Daneben sind auch verschiedene rechtliche Vorgaben anzupassen, u.a., um im Sinne der Sektorkopplung die Nutzung von Überschussstrom mittels Wärmespeicher zu fördern oder die Erstellung von grossen Wärmespeichern generell, bei Bedarf auch ausserhalb der Bauzone, zu ermöglichen. Langzeit- und saisonale Wärmespeicher könnten einen signifikanten Beitrag für die Reduktion des Strombedarfes im Winter leisten.

Wie sieht die Zukunft thermischer Netze in der Schweiz aus?
Thermische Netze haben eine rosige Zukunft vor sich. Landauf, landab werden sie vor allem in den nächsten 15 bis 20 Jahren ausgebaut. Allein die grösseren Städte Zürich, Genf, Lausanne, Basel und Bern planen Investitionen von mehr als CHF 6 Milliarden, insgesamt dürften diese gesamtschweizerisch bis zu CHF 25 Milliarden betragen, also bis 2050 jährlich durchschnittlich CHF 1 Milliarde.

Wo überall in der Schweiz ist Fernwärme verfügbar oder wo kann ich erfahren, ob Fernwärme für mich als Verbraucher in Frage kommt?
In der Schweiz gibt es über 1600 Wärmeverbunde. Eine Übersicht gibt die Karte.

In der Regel weiss die Gemeindeverwaltung, ob lokal ein Fernwärmenetz vorhanden ist und kann den entsprechenden Betreiber angeben, der dann über alle weiteren Details Auskunft geben kann.

Was können Konsumenten tun, um von Fernwärme zu profitieren?
In einem ersten Schritt können sie sich bei der Gemeinde erkundigen, ob an ihrem Wohnort bereits ein Fernwärmenetz vorhanden ist. Falls ja, können sie sich beim Betreiber nach der Möglichkeit und den Konditionen für einen Anschluss erkundigen. Ist dies nicht der Fall, können sie mithelfen, die Gemeinde zu motivieren zu prüfen, wo auf dem Gemeindegebiet der Bau eines Fernwärmenetzes sinnvoll sein könnte (Stichwort räumliche Energieplanung). Dies ist insbesondere in dicht besiedelten Gebieten mit Mehrfamilienhäusern oder anderen grossen Gebäuden der Fall. Kommt es zu einer Volksabstimmung für den Ausbau eines thermischen Netzes können die Konsumenten ein JA in die Urne legen.

Schlusswort
Für den Ausbau thermischer Netze sind die nächsten 10 bis 20 Jahre entscheidend. In dicht besiedelten Gebieten sind sie die wirtschaftlich optimale Lösung für die Wärme- und Kälteversorgung. Nutzen wir die Chance einer lokalen, klimafreundlichen Energieversorgung!


Thermische Netze Schweiz
c/o Ryser Ingenieure AG
Engestrasse 9, Postfach
3001 Bern
Tel 031 560 03 90
tns@thermische-netze.ch
www.thermische-netze.ch

Interview mit der Firma Heizöl-Fredy – Stein

Sehr geehrter Herr Weniger
Danke dass Sie uns einige Fragen zum Thema Energie sowie deren Kosten beantworten.

Ist Energie bald nicht mehr bezahlbar?
Eine gute Frage, jedenfalls war Energie in früheren Jahrhunderten immer viel teurer als heute. In einer Zeit, in welcher wir Energieträger kostenlos aus dem Boden (Öl, Gas, Uran, Kohle) gewinnen können, ist diese sehr viel günstiger geworden, als wenn man diese herstellen müsste. In Zeiten von Krieg ist Energie schwieriger zu beschaffen, deshalb steigen die Preise. Daneben sind Energiekosten ein Wirtschaftsfaktor. Dieser wird dann auch geopolitisch ausgenutzt.

Welchen Einfluss, haben der Ukraine Krieg sowie die Situation in Israel, Gaza auf die Energiepreise?
Wie erwähnt: Die Beschaffung ist das Problem und sobald diese fraglich wird steigen die Preise.

Was kann die Politik tun, damit die Energiepreise nicht weiter ansteigen?
Versorgung sichern und Kriege vermeiden.

Welchen Einfluss hat die steigende Inflation?
Hier sollte man eher fragen: Welchen Einfluss haben die Energiepreise auf die Inflation. Die Gesamtinflation steigt mit den Energiepreisen. Die Kerninflation verändert sich erst aufgrund der Zweitrundeneffekte. Günstige Energie = tiefe Inflation. Teure Energie = hohe Inflation. Das ist vereinfacht, aber mehrheitlich richtig.

Soll man eine funktionierende Ölheizung ersetzen, und wenn ja mit welcher Alternative?
Ein funktionierendes System zu ersetzen ist wirtschaftlich nicht sinnvoll. Heute versucht man den Besitzern von wenig ökologischen Systemen ein schlechtes Gewissen zu machen. Man sollte dies nicht allzu ernst nehmen. Denn solange die Stromgewinnung in der Spitze mit LPG und Kohle erfolgt ist jede Öl- oder Gasheizung noch immer ökologischer. Dasselbe gilt bei elektrischen Antrieben. Erst wenn wirklich ökologisch erzeugter Strom verwendet wird, ergibt sich ein umwelttechnischer Vorteil.

Wenn wir schon von bei Fragen nach dem Sinn sind, frage ich Sie wie allgemeine Probleme der Nachhaltigkeit gelöst werden können?
Der Energie- und Recourcen-Konsum der Gesellschaft hängt hinter dem Angebot her. Ich spreche auch das Wegwerfen von Dingen aller Art in die Wiesen und Strassen etc. an. Etwas nachhaltigeres Denken und Handeln würden der Welt guttun.

Ist eine Pelletsheizung eine sinnvolle Alternative?
Sicher ja. Jedoch muss immer die Situation angesehen werden. In einem Haus, welches mit Radiatoren beheizt wird, ist in der Regel eine Pellets-Heizung deutlich sinnvoller als die meisten anderen Systeme.

Was sind die Voraussetzungen und Kosten für eine Pelletsheizung?
Man setzt eine ähnliche Infrastruktur wie bei einer Öl-Heizung ein. Das Silo führt zur eigenen Versorgungssicherheit. Durch das Heizen mit Holz erhält man eine maximale Nachhaltigkeit. Gerade Immobilien, welche schlecht isolierbar sind, aber auch bei Neubauten ist das ein interessanten Konzept. Bei den Kosten sollte die Lebensdauer der Infrastruktur berücksichtigt werden. Dann sind Pellets-Heizungen im Verhältnis richtig günstig. Da die Energiekosten alles schlagen, sind diese gerade in Verbindung mit einem Boiler äusserst Kostengünstig. Pellets: 6Rp/KWh, Heizöl: 12Rp/KWh, Strom: 38Rp/KWh.

Wo kann man beim Energieverbrauch am meisten sparen?
Die Dämmung ist das A- und O. Aber auch die Steuerung der Zeit und die Raumtemperaturen können zu deutlichen Reduktionen führen. Dazu Stosslüften.

Ist Bio Öl Nachhaltig und ökologisch sinnvoll?
Es ist dasselbe wie Bio-Diesel. Jedoch sorgen Additive für Beständigkeit.

Wie entwickelt sich Ihrer Meinung nach der Energiemarkt?
Der Weg hin zu Netto-0 ist ein weiter und bis 2050 vergeht auch noch eine Zeit. Dennoch ist nicht zu erwarten, dass die Ziele erreichbar sind. Dass der Weg gegangen werden muss ist richtig, auch wenn verschiedene Wege dahin führen und das Ziel dennoch nicht ganz erreichbar sein wird.

Welche Lösung haben Sie denn dafür?
Ich glaube, dass wir nur mit einem Mix aus allen Möglichkeiten die Energieversorgung der Zukunft meistern können.

Welche Heizungen sind in naher Zukunft Sinnvoll?
Wir setzen auf Holz und Pellets. Da gibt es noch Ressourcen. Aber auch Grundwasser- Wärmepumpen und Erdsonden haben einen Platz. Weniger Platz werden künftig Luft-Wasser-Wärmepumpen haben. Nachdem in letzter Zeit sehr viele dieser Luft-Wasser-Wärmepumpen installiert wurden, hat sich die Resilienz der Stromsysteme deutlich verschlechtert. Die Versorgungssicherheit kann nur noch mittels Notkraftwerke und einer Lagerhaltung von Wasser in Stauseen gewährleistet werden. Das alles kostet die Gesellschaft Geld, welches mittels höherer Strompreise und Steuern dafür aufkommen muss. Leider ist dieser Weg noch nicht am Ende. Jede zusätzliche Wärmepumpe und jedes zusätzliche E-Auto verschärft die Situation.

Besten Dank
Daniel Frei


Heizöl-Fredy AG
Bäumliackerstrasse 17
4332 Stein AG
Tel 062 873 52 82
info@heizoel-fredy.ch
www.heizoel-fredy.ch

Damit der Traum vom eigenen Haus nicht zum Alptraum wird

Menschen möchten anpacken, bauen, das eigene Zuhause mitgestalten – es ist quasi ein Ur-Instinkt. Sandro Schindler von der BAUPLANS AG setzt sich im Raum Biel- Bern-Seeland dafür ein, dass dieser Traum wahr wird, und dass der Weg dahin sich effizient gestaltet.

Wer ein Einfamilienhaus baut oder saniert, tut dies meist zum ersten Mal, und ein Bauprojekt kann wie ein unüberwindbarer Berg erscheinen. Wer muss kontaktiert werden? Welche Entscheidungen müssen wann getroffen werden? Sandro Schindler unterstützt Sie als Baumanager und Bauherrenvertreter bei Neu- oder Umbauten. Er kennt sowohl die praktische Arbeit auf der Baustelle wie auch die planerische Arbeit aus jahrelanger Erfahrung. Die ehrliche Kommunikation und die Wertschätzung aller Beteiligten sind für ihn dabei das A und O.

«Das gegenseitige Vertrauen ist das Fundament»

sagt er.

Begleitung im Bauprojekt
Am Anfang jedes Bauprojekts steht ein Gespräch. Was wünscht sich die Bauherrschaft? Wie soll das Zuhause aussehen? Welche Bedürfnisse soll ein Umbau erfüllen, oder aus welchem Grund muss saniert werden? Sandro Schindler ist in der Region Bern-Biel-Seeland sehr gut vernetzt und empfiehlt Handwerker:innen, deren Arbeit höchste Qualitätsstandards erfüllt und auf die die Kund:innen zählen können. Indem er seinen Auftraggebenden im ganzen Prozess zur Seite steht, minimiert sich das Risiko für Missverständnisse oder Mehrkosten.

Nachhaltigkeit: langfristig denken

Sandro Schindler, Inhaber und Bauleiter

Sandro Schindler, Inhaber und Bauleiter

«Nicht immer ist das Neueste das Beste»

meint Sandro Schindler. Gerade im Bereich der Nachhaltigkeit – der ihm sehr wichtig ist – legt er Wert darauf, seine Kund:innen langfristig zu beraten. Manchmal macht es Sinn, mit dem Einbau einer Wärmepumpe noch ein paar Jahre zuzuwarten – um nur ein Beispiel zu nennen.

«Man muss immer in die Tiefe gehen»

sagt er.

«Nur so können wir wirklich nachhaltig bauen, und dabei Ressourcen und Kosten sparen.»

Die leuchtenden Gesichter der Menschen, wenn es je nach Bauprojekt nach mehreren Monaten zur Übergabe kommt, sind für Sandro Schindler unbezahlbar.

«Wenn Eigentümer zufrieden in ihr neues oder umgebautes Zuhause einziehen können – das ist für mich das Schönste an meinem Beruf.»


BAUPLANS AG
Schindler Baumanagement
Rosengasse 38
3250 Lyss
Tel +41 79 669 19 19
schindler@bauplans.ch
www.bauplans.ch

Froglux AG bringt frischen Wind in die Energiebranche

Samuel Eichenberger und Rrustem Zeqiri ( v. l. )
Samuel Eichenberger und Rustem Zeqiri wagten vor knapp zwei Jahren den Sprung in die Selbstständigkeit – ein mutiger Schritt, den sie keine Sekunde bereuen. Heute führen die beiden Gründer, noch keine 30 Jahre alt, ein wachsendes Unternehmen mit über zwanzig Mitarbeitenden. Froglux Elektro & Solar AG steht für moderne, nachhaltige Energielösungen und begeistert Kundschaft mit Tempo, Transparenz und Technik auf höchstem Niveau.

Vom Namensfund zur Unternehmensphilosophie
Die Idee zum Firmennamen entstand eher spontan – aber mit bleibendem Eindruck.

«Wir wollten eigentlich Baselux heissen, aber der Domainpreis war absurd»

erinnert sich Eichenberger. Ein Frosch auf dem Schreibtisch brachte die Eingebung: Froglux – eine kreative Mischung aus «frog» (Frosch) und «lux» (Licht). Und der Name passt: sympathisch, einprägsam, anders.

Das Team identifiziert sich mit dem Spitznamen «die Frösche» – und geht genauso wachsam und sprunghaft flexibel an Projekte heran wie das tierische Vorbild.

Kundennah, kompetent und klar organisiert
Was Froglux besonders macht? Kurze Wege, direkte Kommunikation und ein echtes Verständnis für Kundenerwartungen. Die Projektleitung übernimmt gleichzeitig die Baustellenkoordination – das spart Umwege, vermeidet Missverständnisse und schafft Vertrauen.

«Unsere Kunden reden nicht mit anonymen Projektbüros, sondern direkt mit den Fachleuten, die später auf dem Dach stehen»

erklärt Eichenberger. Das Ergebnis: transparente Abläufe, weniger Fehler, effizientere Umsetzung.

Schnell, flexibel und unabhängig – das Logistikkonzept
Froglux setzt auf Eigenständigkeit – auch im operativen Alltag. Ein gut organisiertes Lager und eigenständige Materiallogistik ermöglichen kurze Reaktionszeiten.

«Wenn etwas fehlt, holen wir es direkt – wir sind nicht von Lieferketten abhängig»

sagt Eichenberger.

Auch zeitlich macht das Unternehmen Tempo:

«Zwischen Kundenanfrage und Baustellenbesuch vergehen bei uns oft nur wenige Stunden.»

Und: Alle Dienstleistungen – ob Elektroinstallation oder Solaranlage – erfolgen komplett inhouse. Vom Erstgespräch bis zur letzten Schraube bleibt alles in einer Hand.

«Unsere Kunden haben von Anfang bis Ende dieselben Ansprechpartner»

betonen die Gründer.

Technik, die sich langfristig auszahlt
Ein weiteres Markenzeichen: der Fokus auf zukunftssichere Technologien. Froglux installiert moderne, wartungsarme Elektroanlagen, die langfristig nicht nur Kosten, sondern auch Kontrollpflichten reduzieren. Rustem Zeqiri, technischer Leiter, kennt die Sorgen der Kund:innen:

«Viele ärgern sich über die regelmässige Kontrolle älterer Systeme. Neue Technik bringt hier echte Entlastung und mehr Effizienz.»

Energie clever nutzen – mit Speicherlösungen
Der Eigenverbrauch wird durch intelligente Speicherlösungen maximiert. Gerade in Zeiten steigender Strompreise lohnt es sich mehr denn je, die eigene Energie zu speichern statt einzuspeisen. Denn die Vergütung für eingespeisten Strom ist oft deutlich geringer als der Preis für zugekauften Strom.

Durch gesunkene Kosten für Batteriespeicher ist die Investition inzwischen auch wirtschaftlich attraktiv. Und wer sich für ein digitales Energiemanagement entscheidet, kann mit einer App jederzeit die eigene Produktion, den Verbrauch und den Ladestatus des Speichers überwachen. So sind Einsparungen von bis zu 70 % möglich – bei gleichzeitig mehr Unabhängigkeit vom Strommarkt.

PV-Anlage – wann lohnt sich das?
Nicht jedes Dach ist gleich – und doch kann sich eine Photovoltaik-Anlage in vielen Fällen lohnen. Die Wirtschaftlichkeit hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Dachgrösse: Je grösser die nutzbare Fläche, desto günstiger ist die Anlage pro Quadratmeter.
  • Stromverbrauch: Wer Wärmepumpen, Elektroautos oder mehrere Haushalte versorgt, steigert den Eigenverbrauch und damit den Nutzen.
  • Regionale Strompreise: In Gebieten mit hohen Stromkosten zahlt sich eigene Produktion schneller aus.
  • Rückliefertarif: Eine faire Vergütung für eingespeisten Strom erhöht zusätzlich die Rentabilität.

Diese Aspekte helfen auch bei der Entscheidung, ob ein Stromspeicher sinnvoll ist – besonders, um Sonnenenergie aus dem Tag für die Nacht nutzbar zu machen.

Solarlösungen für jeden Bedarf
Egal ob Privatkund:innen, landwirtschaftliche Betriebe oder Gewerbe – Froglux bietet massgeschneiderte Lösungen.

«Für viele ist es ein grosser Schritt, auf Solar umzusteigen – wir machen ihn einfach»

sagt Zeqiri. Besonders geschätzt wird dabei die klare Kommunikation, die schnelle Umsetzung und die hohe Transparenz in der Planung.

Am Unternehmensstandort in Reinach können Interessierte sogar die Komponenten live erleben.

«Wir zeigen, wie ein Solarpanel aussieht, wie ein Speicher funktioniert und wie man das alles im Alltag nutzt»

erklärt Eichenberger.

Die Frösche denken weiter
Mit ihrer mutigen Art, dem klaren Fokus auf Kundenbedürfnisse und ihrem hohen Anspruch an Technik und Nachhaltigkeit setzen die beiden Gründer von Froglux neue Standards in der Energiebranche. Wer heute auf smarte Stromnutzung und moderne Solartechnik setzt, findet in Froglux nicht nur einen Anbieter – sondern einen starken Partner mit Weitblick.


FROGLUX ELEKTRO & SOLAR AG
Duggingerstrasse 24
4153 Reinach
Tel 061 715 90 40
info@froglux.ch
www.froglux.ch

Wärme des Grundwassers nutzen

Zur Reduzierung des CO2-Ausstosses werden heute zum Heizen vermehrt alternative Energiequellen genutzt. Eine dieser Quellen ist die Wärme, die im Grundwasser steckt.

Mittels Wärmepumpen kann diese Energie genutzt werden. Das entnommene Grundwasser wird dabei abgekühlt und wieder in den Grundwasserleiter eingespiesen. Im Limmattal sind heute bereits über 50 solcher Anlagen in Betrieb. Bei der Planung neuer Anlagen muss deshalb abgeklärt werden, ob sich bestehende und geplante Anlagen nicht gegenseitig beeinflussen.
Hier kommt als Instrument die Simulation zum Einsatz. Mittels Computersimulationen werden der unsichtbare Grundwasserstrom und die bestehenden Anlagen nachgebildet. Anhand von Messungen bei Pegelbohrungen wird überprüft, ob die Simulation die Wirklichkeit auch wirklich abbildet. Erst dann wird die neu geplante Anlage in die Simulation eingebaut und die Auswirkungen der Anlage werden prognostiziert. Mit einer Simulation kann überprüft werden, ob die neue Anlage den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Zudem können die Brunnenstandorte und die ausnützbare Temperaturdifferenz optimiert werden, was zu einer wirtschaftlicheren Anlage führt.

Simulierte Kältefahne im Grundwasser am Ende der Heizperiode
Die Simultec AG führt im Auftrag von Bauherren, Geologiebüros, Energieplanern und Behörden Simulationen des Wärmetransports im Grundwasser durch. Nach Aussagen von Dr. Spring, Geschäftsführer der Simultec AG, werden die Auswirkungen der Anlagen auf das Grundwasser häufig unterschätzt. Insbesondere bei Anlagen, welche das Grundwasser im Sommer auch noch für die Kühlung nutzen, stösst man oft an Grenzen. Da das Grundwasser im städtischen Raum häufig bereits auf 13 Grad erwärmt ist, steht für die Nutzung nur noch etwa ein Grad zur Verfügung.


SIMULTEC AG
Hardturmstrasse 261
8005 Zürich
Tel 044 563 86 20
info@simultec.ch
www.simultec.ch