Überzeugende Innovationen in Holz

Seit über 65 Jahren entwickelt sie anspruchsvolle Projekte mit Architektinnen und Architekten sowie Bauherrschaften und setzt sie technisch perfekt um. Die Sutter AG Holzbau schafft in der ganzen Schweiz Meisterwerke aus Holz.

«Holz ist der schönste Baustoff»

begeistert sich Geschäftsleiter und Inhaber Marcel Lehmann. Der CO²-neutrale Rohstoff wächst vor der Haustüre nach und lässt sich schnell und trocken, ökologisch und leicht verbauen.

Zimmerarbeiten an denkmalgeschützten Bauten, wie etwa dem 300-jährigen St. Galler Altstadthaus zur Rose oder der Kathedrale St. Gallen, erfordern besondere Handfertigkeit, feines Gespür und ein grosses Fachwissen über frühere Bautechniken und Materialien. Ebenso sorgfältig führt die Sutter AG Holzbau energetische Sanierungen, Fassadenbekleidungen, den Elementbau und klassische Zimmerarbeiten aus.

Tradition mit Perspektive
Die städtische Zimmerei baut mit nachhaltigem Material und auf nachhaltige Mobilität. Seit 2015 wächst ihre Flotte an E-Fahrzeugen und E-Bikes stetig an. Auch fördert Marcel Lehmann die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeitenden. Dem kantonalen Prüfungs-Chef-Experten liegt die Weitergabe der traditionsreichen, vielseitigen Handwerkskunst am Herzen.

Sutter AG Holzbau
Aus Visionen werden Innovationen in Holz. Die 20 Mitarbeitenden in der Beratung, Planung, Produktion und Montage schaffen Wohn- und Arbeitsräume, die in jeder Beziehung überzeugen.

  • Gründung: 1955
  • Mitarbeitende: 16
  • Lernende: 3 Zimmermänner, 1 Zimmerin


Sutter AG Holzbau
Mingerstrasse 12
9014 St. Gallen
Tel +41 71 277 11 57
info@sutteragholzbau.ch
www.sutteragholzbau.ch

Nachhaltige Qualität für den baulichen Brandschutz

THERMAX® selbständige Lüftungs- und Entrauchungsleitungen jetzt mit CE-Kennzeichnung und VKF-Nummern. Neue brandschutztechnische Beurteilung für Anwendungen von Stahlblechlüftungsleitungen.

Seit vielen Jahren setzen Architekten, Brandschutzplaner und Verarbeiter ihr Vertrauen in ökologische THERMAX®-Brandschutzprodukte aus Vermiculit. THERMAX® SL-Brandschutzplatten sind als nichtbrennbar in die Brandverhaltensklasse A1 ( gem. EN 13501-1 ) eingestuft. Mit THERMAX® SL-Platten können vierseitige Lüftungsleitungen und Entrauchungsleitungen einlagig gebaut werden. Sie erreichen so mit der THERMAX® SL 45 mm dicken Platte die Feuerwiderstandsklasse EI 90. Diese Platten werden auch eingesetzt, um Bekleidungssysteme für Stahlblechlüftungsleitungen der Feuerwiderstandsklasse EI 90 zu errichten.

Brandschutz mit Verantwortung
THERMAX® Brandschutzplatten sind geschaffen für künftiges Bauen nach den Prinzipien der Verantwortung und Nachhaltigkeit. Geprüfte Sicherheit und Zuverlässigkeit sind selbstverständliche Grundvoraussetzungen.

Darüber hinaus bieten THERMAX®-Platten einzigartige Vorzüge :

  • Der Werkstoff lässt sich mit jedem Holzbearbeitungswerkzeug leicht zuschneiden und bearbeiten. Die geringe Staubentwicklung ist für den Verarbeiter ein unschätzbarer Vorteil.
  • Die Diskussion rund um die Zusammensetzung von Dämmstoffen rückt THERMAX® vermehrt als einzigartiges und gesundheitsschonendes Produkt ins Blickfeld. Die Platten sind toxikologisch unbedenklich.
  • THERMAX®-Platten sind pilzresistent, gegen Bakterien beständig* und für den Einsatz in raumlufttechnischen Anlagen besonders geeignet.
  • Ein entscheidender Vorteil von THERMAX® liegt in der Entsorgung. Anfallend Materialreste können wie normaler Bauschutt behandelt werden. Der Rohstoff Vermiculit ist bedenkenlos als umweltverträglich einzustufen und wird u. a. sogar in Düngemitteln und Tierfutter verwendet. Das ökologisch hochwertige Material erweist sich somit bei umfassender Kalkulation der Bau- und Folgekosten auch als besonders wirtschaftlich.

*gem. Verein Deutscher Ingenieure, Richtlinienreihe VDI 6022 «Raumlufttechnik, Raumluftqualität»


bv-ag Brandschutzvertriebs AG
Hardstrasse 10
4127 Birsfelden
Tel +41 61 386 10 30
www.bv-ag.ch

Gesunde Erde – die Basis für prächtiges Pflanzenwachstum

Ein üppiger Gartentraum, kräftige Pflanzen und eine reichhaltige Ernte – all das beginnt mit einer guten Grundlage: gesunder Erde. Die Qualität der Erde ist entscheidend für das Pflanzenwachstum. Denn gesunde Erde versorgt die Pflanzen mit den Nährstoffen, die sie für ein kräftiges Wachstum und der damit einhergehenden Widerstandskraft brauchen – egal ob draussen im Garten oder im Urban Jungle ihrer vier Wänden.

Die natürlichen, sorgfältig abgestimmten Rohstoffe unserer Erden sind genau auf die Bedürfnisse verschiedenster Pflanzenarten ausgelegt. Ob Zimmerpflanzen, Kakteen, Zitruspflanzen, Gemüse oder Kräuter – für jede Pflanze findet sich die entsprechende Erde und damit die ideale Grundlage für ein gesundes Wachstum. Bei der Rohstoffauswahl unserer Erden legen wir Wert auf eine nachhaltige Produktion und verwenden keinen Torf und keine Kokosprodukte. So sorgen wir nicht nur für ein gesundes Pflanzenwachstum, sondern tragen auch zur Schonung der Umwelt bei.

Gesunde Erde ist lebendige Erde: Mikroorganismen und natürliche Nährstoffe in unseren Produkten schaffen ein dynamisches Umfeld, in dem sich die Pflanzen wohlfühlen und gedeihen. Die erprobten Zusammensetzungen unserer Rohstoffkomponenten versprechen ein ideales Gleichgewicht zwischen Wasser- und Sauerstoffversorgung in der Erde und sorgen so für eine gesunde Erde.

Denn nur in gesunder Erde wachsen starke, widerstandsfähige Pflanzen – für einen Garten, der nicht nur blüht, sondern auch gesund und lebendig ist.


RICOTER Erdaufbereitung AG
Radelfingenstrasse
3270 Aarberg
Tel 032 391 63 00
Mattstrasse 9
8500 Frauenfeld
Tel 052 724 71 20
info@ricoter.ch
www.ricoter.ch

Keine Aroser Familie duftet besser als die Urechs…

In seiner Manufaktur stellt Beat Urech kaltgerührte Seifen her. Das samtige Wohlgefühl auf der Haut, die hohe Qualität der Zutaten und die stilvoll-schlichte Verpackung überzeugen – kein Wunder, sind die Aroser Seifen sehr beliebt.

Beat Urechs Begeisterung ist ansteckend. Seit nunmehr 17 Jahren stellt er in seiner Manufaktur in Arosa Seifen her. Seifenmachen bedeutet für ihn Glück, und dass er überhaupt damit anfing, ist gleichsam einer glücklichen Fügung geschuldet : Ein Dokumentarfilm über einen Seifenmacher in Wien bewog den damaligen Flight Attendant dazu, kurzerhand in die Donaustadt zu reisen. Dort traf er in einem verstaubten, etwas düsteren Lokal auf den Seifenmacher mit Wiener Schmäh – und bergeweise kaltgerührte Seife.

«Damals kam ich erstmals bewusst mit kaltgerührter Seife in Kontakt»

erzählt er. Zurück im Hotel, probierte er diese sofort aus, und wusste:

«Ich möchte nichts anderes mehr»

Das samtige Wohlgefühl auf der Haut, dachte er, würde wohl auch anderen zusagen. In seinem Studio an der Flugpiste in Kloten begann er zu experimentieren – und bereits ein Jahr später eröffnete der Seifenmacher, seine Manufaktur. Sein Gefühl hatte ihn nicht getrügt : Die Leute lieben seine Seifen, die Produktionsmenge verdoppelte sich innerhalb weniger Jahre mehrmals. Denn weil kaltgerührten Seifen das Feuchthaltemittel Glycerin, das beim Verseifungsprozess entsteht, nicht wie bei industriell hergestellten Seifen entzogen wird, machen sie die Haut seidig weich und geschmeidig.

Hochwertige Zutaten, minimalistische Verpackung
Für seine kaltgerührten Seifen sind Beat Urech nur die hochwertigsten Rohstoffe gut genug, die er fast alle in Bio-Nahrungsmittelqualität bezieht. Den Grundzutaten Pflanzenöl und Lauge fügt er duftende ätherische Öle bei, auf synthetische Parfümöle und Konservierungsstoffe verzichtet er komplett. 22 verschiedene Seifen hat Beat Urech derzeit im Sortiment. Neben exotischeren wie Tulsi & Neem, Kohle & Holz oder Lemongrass sind auch solche mit lokalen Zutaten dabei – Aroser Heuseife, Aroser Honigseife oder Kräuter & Schafmilchseife etwa. Und :

«Es ist nicht auszuschliessen, dass wieder einmal eine Neue dazukommt»

wie er lachend sagt. Schliesslich experimentiert er ständig mit neuen Düften.

Seine Manufaktur hat Beat Urech in einem Teil der ehemaligen Schreinerei seines Vaters eingerichtet. Die Seifenablagen aus Arvenholz fertigt sein Vater und auch sämtliche Gerätschaften für das Seifenhandwerk hat jener entwickelt und hergestellt. Verpackt werden die Seifen in stilvollen Kartonschachteln im minimalistischen Design.

«Wir wollen das Produkt auf das reduzieren, was es ist : Es geht einzig und allein um die Seife»

sagt Beat Urech lächelnd. Sämtliche Seifen und Zubehör können in seinem Online-Shop bestellt werden.


Arosa Seifenmacher AG
Chalchofa-Strasse 2
7050 Arosa
Tel 081 377 15 55
bureau@seifenmacher.ch
www.seifenmacher.ch

Nachwachsender Dämmstoff als CO2-Senke

Das Kreis-Haus in Feldbach/ZH, ein Forschungsprojekt der ZHAW, ist mit Hanf gedämmt. (Bild: Devi Bühler)
Das Kreis-Haus in Feldbach/ZH, ein Forschungsprojekt der ZHAW, ist mit Hanf gedämmt. (Bild: Devi Bühler)

Früher für Seile oder Kleider eingesetzt, wird Hanf heute als Baumaterial neu entdeckt. Der erneuerbare Rohstoff bietet hervorragende Dämmeigenschaften und während seines Wachstums bindet er mehr CO2 als andere landwirtschaftliche Kulturpflanzen.

Hanf wird schon seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden genutzt. Die Hanfsamen dienen als Nahrungsmittel und die Fasern wurden wegen ihrer hohen Reissfestigkeit geschätzt. Bereits auf den Schiffen von Christoph Columbus waren die Taue, die Kleidung und die Schiffskarten aus Hanf. Nachdem die Pflanze als Rauschmittel in den letzten Jahrzehnten in Verruf geraten ist, werden ihre Eigenschaften heute für verschiedenste Anwendungen wieder neu entdeckt.

Nachhaltiger Anbau
Hanf ist eine anspruchslose Kulturpflanze, die schon seit langem in unseren Breitengraden angebaut wird. Fungizide oder Pestizide sind nicht nötig, da die Pflanze eine hohe Unkrautunterdrückung hat und wegen dem grossen Wurzelsystem den Boden lockert. Zudem sind Hanffelder eine sehr gute Bienen- und Insektenweide während der Blütezeit. In 100 Tagen wächst die Hanfpflanze bis zu 3–4 m hoch. 1 ha Hanf bindet während des Wachstums 14,5 t CO2 – mehr als jede andere landwirtschaftliche Kulturpflanze in unseren Breitengraden. Aus der Ernte lassen sich rund 90 m3 Dämmstoff herstellen. Im Vergleich dazu lässt sich aus einem Hektar, bei einem durchschnittlichen Wald, 30–70 m3 Holzfaserdämmung gewinnen.

Der Einbau von Dämmmatten aus Hanf in einem Dach. (Bild: Thermo-Natur / stroba-naturbaustoffe ag)

Der Einbau von Dämmmatten aus Hanf in einem Dach. (Bild: Thermo-Natur / stroba-naturbaustoffe ag)

Matten, Steine oder Beton
Für den Baustoff werden die Hanf-Stängel der Pflanze gewonnen. Aus dessen Fasern werden Dämmstoffe, diverse Formteile oder als Vliese produziert. Die Hälfte des Stängels besteht aus Holz, das als Hanfschäbe zur Herstellung von Hanfstein und Hanfbeton genutzt wird. Dämmplatten werden aus Hanffasern mit der Zugabe von Stützfasern (Bindemittel für die Stabilität) in einem Thermo-Bonding-Verfahren produziert, die in grossen Öfen gebacken und im Anschluss zugeschnitten werden. Werden die Stützfasern aus pflanzlichen Rohstoffen, z. B. Maisstärke, hergestellt ist der Dämmstoff zu 100 % biogen. Diese weiche Hanfdämmung wird vorwiegend im Bereich Dach-, Wand-, Decken- oder Bodendämmung eingesetzt und sorgt für ein gesundes, angenehmes Raumklima. Der Einsatzbereich ist gleich wie bei herkömmlichen Dämmstoffen. Um vergleichbare U-Werte wie mineralische Dämmstoffe zu erreichen, muss eine Hanfdämmung rund 3–5 % dicker sein. Sie kann jedoch bis zu 30 % Feuchtigkeit aufnehmen, ohne dass der Lambda-Wert sinkt. Bei anderen mineralischen oder petrochemischen Dämmstoffen gibt es eine deutliche Verschlechterung ab einer Feuchtigkeit von 5 %.

Zur Produktion von Hanfsteinen werden die Hanfschäben mit Mineralien und Naturkalken in der Ziegelmaschine zu einer Ziegelform gepresst und luftgetrocknet. Nach einem Monat Trocknungszeit können sie verbaut können. Hanf-Steine kommen vor allem im Bereich von Mauerwerks-Konstruktionen in Kombination mit einem Holztragewerk und zur Ausfachung des Ständerbaus zum Einsatz. Bei Sanierungen lassen sich bestehende Mauerwerke mit Hanfsteinen verkleiden, um den Energiewert zu verbessern. Der Wärmedämmwert von Hanfziegeln ist doppelt so hoch wie derjenige von Backsteinen. Oft werden Hanfsteine auch in Kombination mit der weichen Hanfdämmung eingesetzt. Beim Hanfbeton schliesslich werden die Hanfschäben und der Kalk vor Ort gemischt. Der Hanfbeton wird in mehreren Schichten in die Gleitschalung eingebracht und verdichtet. Nach der Trocknung werden die Wände mit Kalk oder Lehm verputzt. Im Innenbereich kann auch eine unverputzte oder nicht eingefärbte Wand bzw. Decke zu einem besonderen Hingucker werden.

Einbau von Hanfsteinen als Aussenwanddämmung. (Bild: hanfhandwerk.ch)

Einbau von Hanfsteinen als Aussenwanddämmung. (Bild: hanfhandwerk.ch)

Gutes Klima
Hanf ist ein hochwertiger Naturdämmstoff mit sehr guten Eigenschaften. Er gilt als feuchteregulierend, bietet einen guten Hitze- sowie Schallschutz, ist schimmelpilzresistent und auch baubiologisch empfehlenswert. Hanf-Baustoffe sind CO2-Senken: Das CO2, das der Hanf während seines Wachstums aufgenommen hat, wird im Baustoff gebunden und nicht mehr freigesetzt. Hanf wird seit 1996 in Neu- und Umbauten von Ein- und Mehrfamilienhäusern oder Bürogebäuden als Wärmedämmung verbaut. Jüngstes Beispiel ist das Kreishaus in Feldbach/ZH. Das Forschungsprojekt der ZHAW soll aufzeigen, wie eine funktionierende Kreislaufwirtschaft auf kleinstem Raum in Gebäuden umgesetzt werden kann. Dabei kamen Naturbaustoffe sowie langlebige, recycelte und wiederverwendete Materialien zum Einsatz. Dach und Wand sind mit Hanfplatten mit einer Stärke von 160 mm gedämmt. Auch für den Schallschutz ist Hanf beliebt. In den Schulhäusern Bethlehemacker in Bern und Röhrliberg in Cham wurde eine 30 mm starke Hanfdämmung als Schallabsorber in den Decken eingebaut.

Dieter Baltensperger, stroba naturbaustoffe ag


stroba naturbaustoffe ag
Winterthurerstrasse 21
8310 Kemptthal
Tel +41 52 635 30 30
stroba@stroba.ch
www.stroba-naturbaustoffe.ch