Astreine Visionen für die energetische Zukunft

Hofsituation unten Links und Wärmeversorgungsgebiet im Hintergrund
Was 1990 mit einer neuen Heizung für den Bauernhof der Bütikofers begann, ist heute ein Fernwärmenetz für rund 400 Haushalte im bernischen Kirchberg. Und die Ideen gehen den Bütikofers nicht aus. Zum Glück.

Heizzentrale mit den zwei Kesseln 550 KW und 1.4 MW

Heizzentrale mit den zwei Kesseln 550 KW und 1.4 MW

Eigentlich ist der Familienbetrieb ein biologischer Mutterkuh-Ackerbau-Betrieb. Doch die Weichen für etwas Visionäres hat der charismatische Walter Bütikofer bereits 1990 mit seinem Vater gestellt. Trotz höherer Investitionskosten als eine Öl- oder Gasheizung sie verursacht hätten, haben sie beim Ersatz der defekten Heizanlage auf eine Holzschnitzelheizung gesetzt. Die zum Bauernhof gehörende eigene Waldfläche von 20 ha bildeten dafür sicher die Grundlage, doch Walter Bütikofer ging es schon damals um Nachhaltigkeit und erneuerbare Energie. Heute reicht der eigene Waldbestand nicht mehr aus, um das zu versorgen, was zwischenzeitlich zu einem richtigen Wärmeverbund angewachsen ist. Was jedoch geblieben ist: Dass die Holzschnitzel aus der unmittelbaren Nähe angeliefert werden. 6 km beträgt der Radius, aus dem der Rohstoff kommt.

Wärmeleitung zum Gebäude (Vor- und Rücklauf in einer Leitung)

Wärmeleitung zum Gebäude (Vor- und Rücklauf in einer Leitung)

Ein Holzofen für ein ganzes Quartier
Zehn Jahre nach der Inbetriebnahme der ersten Holzschnitzel-Heizung wurde ein kleines Quartier angehängt. Bereits damals kamen erste Anfragen von Hauseigentümern auf der gegenüberliegenden Strassenseite. Walter Bütikofer sah jedoch potentielle Erweitungen eher auf der gleichen Strassenseite, scheute den Aufwand, Rohre quer über die Kantonsstrasse zu verlegen. Ein langwieriges Umzonungsverfahren, das über zehn Jahre dauerte, liess ihn schliesslich seine Meinung ändern. Der Ukraine-Krieg und die damit explodierenden Gaspreise gaben der Erweiterung nachhaltige Schubkraft. Was als etappenweiser Ausbau für drei Quartiere geplant war, erfolgte nun gleichzeitig auf ein Mal. Trotz des ökologischen Wertes der Investition und 20-jährigen Lieferverträgen gab es zur grossen Überraschung der Bauherrschaft keine Finanzierung durch die Bank und so wurde alles in Eigenfinanzierung und mit privaten Investoren realisiert.

Vier Berufsbilder geeint im Rohrbau
Walter Bütikofer ist gelernter Bauer, der älteste Sohn Polymechaniker mit Weiterbildung zum Sozialpädagogen, Dino der Mittlere absolviert eine Lehrerausbildung und Tiziano der Jüngste war zur Bauzeit noch Gymnasialschüler. Zusammen gingen sie den Rohrbau mit einem Bauunternehmer und zwei Bauern aus der Nachbarschaft selber an. Diese Tatsache, sowie die eingesetzte Technologie, verlieh ihnen eine ungeheure Effizienz. In einer Bauzeit von nur drei Jahren, während der gleichzeitig die Heizzentrale erneuert wurde, wurde das Fernwärme-Netz realisiert. Sie seien Meister der rollenden Planung und des Learning by doing, meint Sohn Kevin Bütikofer.

Holzbeschaffung (hacken) im Wald

Holzbeschaffung (hacken) im Wald

Das Geheimnis guter Verpflegung

«Wer hier arbeitet, wird hier verpflegt»

so Silvia Bütikofer. Dass damit nicht nur die Familienangehörigen gemeint sind, wird erst klar, als Kevin Bütikofer ergänzt,

«So wie es früher immer gewesen sein soll.»

Walter Bütikofer ist davon überzeugt, dass alle an den Projekten Beteiligten Bestleistungen erbringen können, wenn sie sich von den Visionen angesprochen fühlen und sie ein Teil davon sind. Silvia Bütikofer ist als gelernte kaufmännische Angestellte nicht nur für die Verpflegung der Mannschaft verantwortlich, sondern auch für die Administration und insbesondere die Immobilienverwaltung. Diese Aufgabe wird sie künftig noch mehr beanspruchen, denn die Bütikofers haben weitere Pläne.

Walter, Silvia und Kevin vor der Wärmeverteilung

Walter, Silvia und Kevin vor der Wärmeverteilung

Pläne für die nächste Generation
Nachdem in Gesprächen klar wurde, dass keines der Kinder den Hof als Bauernbetrieb weiter bewirtschaften wollte, entwickelte die Familie eine Vision für die nächste Generation. Nachdem die Umzonung der Parzelle hinter dem Bauernhof nach einem zehnjährigem Verfahren in eine W3, bzw. W6-Zone realisiert werden konnte, erarbeitet die Familie zur Zeit zusammen mit Fachleuten im Workshop-Verfahren ein Bauprojekt mit Leuchtturm-Charakter. Dabei wird nicht nur energieneutrales Wohnen angestrebt, sondern auch ein altersdurchmischtes Wohnen, Bereitstellung von Dienstleistungen und soziokulturelle Angebote. Mit dem gewählten Workshop-Verfahren kann die Bauherrschaft direkt im Planungsprozess dabei sein und ihre visionären Ideen einbringen. Und davon haben die Bütikofers gleich im Multipack und in der Familiengrosspackung! So wird auch geprüft, ob zusätzlich zur Stromproduktion durch Photovoltaik insbesondere im Winter oder bei Nebellagen auch alternative Verfahren realisierbar sind. Der Traum von Walter Bütikofer ist es, dass in fünfzig Jahren Menschen durch das Quartier spazieren und realisieren, wie sehr sie beim Bau schon die Zukunft antizipiert haben.


Familie Bütikofer
Zürichstrasse 9
3422 Kirchberg
Tel +41 34 445 21 02
info@energyfarm.ch
www.energyfarm.ch

Unabhängig und energieeffizient heizen

Neo-therm ist DAS Schlagwort für Wärme zum Wohlfühlen. Eine zuverlässige, familiäre und kundenfreundliche Beratung ist eine Selbstverständlichkeit für uns. Seit 2018 sind wir schweizweit als ihr Partner für Holz-, Pellets- und Hackgutheizungen und Wärmepumpen eigenständig unterwegs. Als Familienbetrieb ist es uns wichtig, dass Ihre Bedürfnisse ganzheitlich abgedeckt sind. Mit viel Fachwissen, Herzlichkeit und Erfahrung sind wir gerne für Sie da.

Kombikessel Holz Pellets – NMT Heizsysteme
Unabhängig Heizen und sich nicht auf fossile Brennstoffe verlassen müssen, sind Dinge, die sie sich schon immer gewünscht haben? Mit dem Kombikessel HVG-Pellet holen sie sich ihren persönlich gewünschten Heizkomfort ins Haus. In der heutigen Zeit ist es umso wichtiger, dass wir auf unsere Umwelt achten. Das ist mit dem Kombikessel auf jeden Fall garantiert, denn Stückholz und Pellets, sind viel ökologischer als fossile Brennstoffe. Mit der einfachen, durchdachten Technik und dem guten Preis – Leistungsverhältnis macht Wohlfühlwärme noch mehr Spass. Wollen sie in die Ferien fahren oder sind sie länger nicht zu Hause? Mit dem bedienerfreundlichen Steuerungssystem mit Touch Screen, können sie ihre persönlichen Werte, flexibel auch von unterwegs von ihrem Smartphone aus einstellen. Genau diese Wünsche wollen sie sich erfüllen? Mit dem HVG Pellets Kombikessel, wir nennen ihn liebevoll «der Automatische», erleben sie «Wärme zum Wohlfühlen».

  • Benutzerfreundliche Bedieneroberfläche
  • verbrennt naturbelassenes Stückholz und Pellets
  • Heizkreissteuerung
  • Touchregelung mit Lambdasonde
  • einfache und durchdachte Technik
  • Automatische Schwelgasabsaugung
  • Automatische Zündung und Internetmodul (optional)
  • modulare Bauweise erleichtert das Einbringen und Aufstellen im Heizraum
  • Wechsel des Heizbetriebes von Holz auf Pellets erfolgt automatisch


neo-therm GmbH
Sonnrain 21
6247 Schötz
Tel 041 480 26 26
info@neo-therm.ch
neo-therm.ch

Renergy AG – Mess-, Steuer-, Regel-, und Leittechnik

Technologie aus Sursee für wirtschaftliche und intelligente Gebäude

Die Firma Renergy AG ist seit der Gründung 1992 auf dem Gebiet der Gebäudeautomation tätig. Am Firmensitz in Sursee wird eine breite Wertschöpfung generiert. Werden doch in den eigenen Abteilungen Anlagensteuerungen, Engineering betrieben, Elektro Schema gezeichnet, Schaltschränke gefertigt und mittels Programmierung von Speicherprogrammierbaren Steuerungen und Gebäudeleitsystemen für Gebäude die Intelligenz für moderne, nachhaltige und energieeffiziente Gebäudetechnik konzipiert. Das produzierte «Hirn eines Gebäudes» wird durch die spezialisierten Mitarbeitenden der Renergy AG beim Kunden vor Ort in Betrieb genommen und einreguliert. Die installierten Komponenten steuern und regulieren das komplexe Zusammenwirken der Gewerke Heizung, Lüftung, Kälte und Elektro.

Die Firma Renergy AG hat sich im Laufe der über 30-jährigen Tätigkeit auf dem Gebiet der Gebäudeautomation schweizweit, insbesondere bei Eigentümern von Geschäfts- und Industriebauten, Warenhäusern, öffentlichen Gebäuden, bei Hotel- und Gastronomie-betrieben, Energiezentralen und Fernwärmeverbünde einen grossen Namen geschaffen. Die Kunden der Renergy AG schätzen, das breite Fachwissen der 20 Mitarbeitenden und die Stärke bei der Umsetzung der innovativen Gebäudeautomationslösungen von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme vor Ort, alles aus einer Hand gefertigt. Als anerkannter Ausbildungsbetrieb bietet die Firma Renergy AG in der hauseigenen Werkstatt für Schaltanlagenbau, Lernenden des Berufes Automatiker EFZ mit vierjähriger Lehrzeit eine interessante Fachausbildung.

Der Mehrwert einer von der Renergy AG produzierten Gebäudeautomation besteht für den Kunden darin, dass sich die Anlagen, mittels Gebäudeleitsystem, smart vor Ort oder via Internet einfach und verständlich bedienen und überwachen lassen. Das eingesetzte Alarmmanagementsystem alarmiert die Verantwortlichen bei einer Anlagestörung per E-Mail oder SMS. Die Renergy Service- und Supportabteilung und der 24 Stunden Pikettdienst helfen den Kunden rund um die Uhr bei Anlagestörungen weiter.

Die mit grossen Know-how programmierten und eingestellten Haustechnikanlagen tragen Grosses dazu bei, dass die ressourcenschonenden, intelligenten und energie-effizienten Gebäude zum Wohle der Umwelt, der Menschen die darin wohnen und arbeiten, wirtschaftlich betrieben werden können.

Die Firma Renergy AG leistet gerne einen wertvollen Beitrag, um die Ziele der Energiewende 2050 zu erreichen.


Renergy AG
Wassergrabe 6
6210 Sursee
Tel +41 (0)41 926 05 50
info@renergy.ch
www.renergy.ch

Am Puls der Zeit

Das Illi Solar-Team realisiert sämtliche Photovoltaikprojekte
Die Dienstleistungen der Elektro Illi AG reichen von kleinen Service-Arbeiten über Um- und Neubauten in Wohn- und Bürogebäuden, Lichtlösungen bis hin zu grossen Industriebauten oder Spezialinstallationen. Aktuell im Trend sind Photovoltaikanlagen.

«Photovoltaikanlagen sind zurzeit sehr gefragt»

sagt René Emmenegger, einer der beiden Geschäftsführer und Inhaber der Elektro Illi AG. Obwohl erneuerbare Energien erst seit kurzem in aller Munde und in den politischen Debatten angekommen sind, hat die Firma bereits 15 Jahre Erfahrung mit der Installation von Photovoltaikanlagen. Dabei bietet die Firma ein «Sorglos-Paket» an, wie René Emmenegger es nennt. Das heisst, Elektro Illi AG übernimmt sämtliche Arbeiten von der Beratung, über die Planung und Ausführung bis hin zu Abklärungen mit Behörden und Beantragen von Fördergeldern.

Neuster Stand der Technik
Die Elektro Illi AG realisiert sämtliche Photovoltaikprojekte. Privatkunden werden ebenso kompetent bedient wie Gewerbe und Industrie, bei denen die Anlagen oft umfangreicher ausfallen. Dafür sorgen speziell dafür ausgebildete Fachleute im Betrieb. Und man geht mit der Zeit: So befinden sich immer Produkte im Angebot, die auf dem neusten Stand der Technik sind. Beeindruckend und optisch sehr ansprechend sind beispielsweise die «Indach-Panels», bei denen das Solarmodul als Dacheindeckung verwendet wird.

Gebäudeautomation
Damit alle Anlagen stets zuverlässig funktionieren, kann die Kundschaft von einem 24-Stunden-Service profitieren. Die Elektro Illi AG ist zudem ein zuverlässiger Partner für sämtliche Elektroinstallationen. Seien es Service-Arbeiten, Um- und Neubauten in Wohn- und Bürogebäuden, Lichtlösungen, grosse Industriebauten oder Spezialinstallationen. Auch Gebäudeautomation wird angeboten, welche sämtliche Elektroinstallationen in einem Gebäude zentral steuert sowie für die Energieoptimierung bei Strom und Heizung zuständig ist.


Elektro Illi AG
Seewag 2
6130 Willisau
Standort Nebikon:
Gschwäbring 19, 6244 Nebikon
Tel +41 62 756 30 50
info@elektro-illi.ch
www.elektro-illi.ch

Wenn Gebäude denken lernen

Kantonsspital Baselland, Foto: Matthias Studer
Gebäudeautomation beinhaltet weit mehr als Schaltpläne und Sensoren – sie entscheidet über Sicherheit, Effizienz und Funktion ganzer Anlagen, Gebäude und Areale. Hier kommen die Cracks von Alfacel ins Spiel. Ivo Scheidegger zeigt, wie anspruchsvoll diese Arbeit wirklich ist und weshalb sein Team und er technische Innovationen mit Leidenschaft vorantreiben.

pRED Innovation Center, F. Hoffmann-La Roche AG

pRED Innovation Center, F. Hoffmann-La Roche AG

Wenn ein Gebäude im richtigen Moment lüftet, Türen verriegelt, Druck ausgleicht oder bei einem Brand exakt das tut, was es tun muss, denken die wenigsten darüber nach, wie viel Know-how dahintersteckt. Für Ivo Scheidegger, Leiter am Alfacel-Standort Pratteln, ist diese unsichtbare Welt Alltag.

«Wir planen alles, was in einem Gebäude automatisch laufen muss – von Lüftungsanlagen über Heizung und Kälte bis zu komplexen Reinräumen»

sagt er. Die Gebäudeautomation ist das Rückgrat moderner Bauprojekte, besonders in Branchen mit strengen regulatorischen Vorgaben. Scheidegger weiss, wovon er spricht. Er hat 15 Jahre selber Anlagen installiert, bevor er in die Planung wechselte.

«Die meisten von uns kommen aus der Praxis. Man muss wissen, wie etwas gebaut wird, bevor man es planen kann.»

Speziell auch bei komplexen Bauprojekten. So setzte Alfacel kürzlich ein Projekt für Roche um.

«In der Pharmabranche herrscht eine Nullfehlertoleranz. Für uns eine schöne Herausforderung.»

Dass seine Arbeit spektakulär sein kann, beweist ein anderer Einsatz: Integrale Tests. Dabei wird in einem Gebäude der Hauptschalter gezogen – wortwörtlich.

«Der ist so gross, den müssen zwei Hände bedienen. Wir simulieren Blackouts, Brandfälle, alles.»

Dafür hat das Team sogar eine eigene Rauchmaschine.

Eine Stärke der Alfacel sind Spezialprojekte, bei denen Automation entscheidend für Sicherheit und Hygiene ist. Etwa beim Reinraum im Kantonsspital Baselland, wo Zytostatika hergestellt werden – hochsensible Krebsmedikamente.

«Dort darf keine falsche Luftbewegung entstehen. Deshalb werden die einzelnen Zonen strikt getrennt.»

Jede Schleuse hat Drucksensoren, jede Tür folgt einer Abfolge, die Präzision erfordert.

«Wenn der Druck nicht stimmt, bleibt die Tür zu.»

Ivo Scheidegger

Ivo Scheidegger

Bei komplexen Anlagen gilt es auch, Innovationen zu implementieren. Etwa moderne Multisensoren an der Decke statt alter Wandthermostate, Bus gesteuerte Raumautomation, digitale Lösungen statt Klick Klack Schaltungen.

«Neue Technik fasziniert uns. Doch sie muss für den Kundschaft und deren Anlage Sinn machen. Ehrliche Beratung ist deshalb für uns selbstverständlich. Alles andere wäre unprofessionell.»

Was ihn am meisten erfüllt ?

«Wenn alles funktioniert. Und wenn die Leute, die später in den Räumen arbeiten, zufrieden sind. Denn trotz aller Technik verlieren wir eines nie aus den Augen: Der Mensch und seine Bedürfnisse stehen bei uns im Zentrum.»


Alfacel AG
Salinenstrasse 59
4133 Pratteln
Tel +41 61 201 11 70
info@alfacel.ch
www.alfacel.ch