Präzise Schwingungsmesstechnik für Kraftwerke

In einer Energiebranche, die immer komplexer und anspruchsvoller wird, braucht es Partner, die nicht nur reagieren, sondern vorausdenken. Die Vibro-Consult AG aus Brugg ist seit 1988 genau dieser Partner.

Als unabhängiges Schweizer KMU hat sich das Unternehmen auf Mess- und Schwingungstechnik für Maschinen in Kraftwerken spezialisiert – mit einem klaren Fokus auf Qualität, Zuverlässigkeit und Kundennähe.

«Die Energieversorgung unserer Gesellschaft muss jederzeit gewährleistet sein»

erklärt CEO Daniel Iseli.

«Dafür stehen wir. Energiesicherheit und -zuverlässigkeit sind die Grundlage unserer wirtschaftlichen Stabilität und unseres Wachstums – und das setzt Maschinen voraus, die zuverlässig Strom produzieren.»

Sein Team ist dafür in jedem dritten Schweizer Kraftwerk regelmässig im Einsatz.

Kompetenzzentrum für Schwingungen an Maschinen
Ob Turbine, Generator, Pumpe oder grosse Industriemaschine: Überall dort, wo mechanische Schwingungen auftreten, sorgt Vibro-Consult für Sicherheit und Effizienz. Mit fundiertem Know-how aus mehr als drei Jahrzehnten bietet das Unternehmen umfassende Dienstleistungen – von präziser Schwingungsanalyse über die Reduktion mechanischer Unwucht bis hin zur Auslegung und Inbetriebnahme komplexer Überwachungssysteme. Kommt es dennoch zu einem Anlagenstillstand, trägt Vibro-Consult dazu bei, die Ausfallzeit auf ein Minimum zu begrenzen. Wie entscheidend Energiesicherheit ist und welche Folgen Spannungsschwankungen haben können, haben jüngste Blackouts in der Schweiz und Europa deutlich gezeigt.

Eine der wichtigsten Dienstleistungen ist die VC-Basismessung. Sie liefert wertvolle Daten zum Laufverhalten einer Anlage, dokumentiert den aktuellen Zustand und unterstützt im Störfall bei der Ursachenfindung. Mit der VC-Balancierung werden durch modernste Wuchtmethoden mechanische Schwingungen reduziert. So verlängert sich die Lebensdauer der Maschinen und Schäden an Maschinen und Fundamenten werden verhindert.

Ergänzend entwickelt Vibro-Consult massgeschneiderte Schwingungsüberwachungssysteme, die sowohl technische Anforderungen als auch betriebliche Bedürfnisse berücksichtigen.

«Wir unterstützen unsere Kundschaft von Anfang an bei der Beschaffung der richtigen Messausrüstung – ob Schwingungsüberwachung mit Sonden, Monitoring-Systeme oder andere Messlösungen. Wir finden die passende Lösung»

erklärt der Geschäftsführer.

Präzise Messtechnik – individuell und unabhängig
Zum Einsatz kommen hochpräzise Sensoren und intelligente Datenlogger, die Schwingungen in Echtzeit erfassen und analysieren. Kundinnen und Kunden profitieren von transparenten Berichten, klaren Empfehlungen und einer Überwachung, die unabhängig von Herstellerfirmen ausgewählt wird. Dieses Know-how basiert auf der Erfahrung von über 250 erfolgreich ausgerüsteten Kraftwerksmaschinen und mehr als 1200 diagnostisch beurteilten Anlagen weltweit.

Darüber hinaus setzt Vibro-Consult auf modernste Datenanalyseverfahren und Simulationen, die eine noch genauere Bewertung der Maschinendynamik ermöglichen. So können Schwachstellen frühzeitig erkannt und kostspielige Folgeschäden vermieden werden. Damit liefert das Unternehmen nicht nur Messwerte, sondern entscheidungsrelevante Informationen, die direkt in die Betriebsführung einfliessen.

Nachhaltigkeit und Verantwortung
Vibro-Consult denkt über das einzelne Projekt hinaus. Durch präventive Messungen und nachhaltige Konzepte trägt das Unternehmen aktiv dazu bei, Maschinen- und Betriebsrisiken zu minimieren, Schäden an Fundamenten und Gebäuden zu verhindern und die Betriebssicherheit langfristig zu erhöhen. Im Zentrum steht der enge Dialog mit den Kundinnen und Kunden: Jedes Projekt beginnt mit einer klaren Definition von Zielen, Risiken und Anforderungen – die Basis für massgeschneiderte Lösungen.

«Mit der ISO-Zertifizierung 18436 bieten wir unserer Kundschaft die Sicherheit, dass Vibro-Consult AG nicht nur über höchste Schwingungskompetenz verfügt, sondern auch internationalen Standards entspricht»

hebt Daniel Iseli hervor.

CEO Daniel Iseli.

CEO Daniel Iseli.

Regional verankert – international gefragt
Mit Sitz in Brugg im Kanton Aargau ist Vibro-Consult ideal positioniert, um Kundschaft in der ganzen Schweiz und darüber hinaus zu betreuen. Internationale Einsätze in Europa, Afrika und Asien unterstreichen die Flexibilität und Expertise des Unternehmens und machen bereits über einen Drittel des Umsatzes aus.

Bei Schwingungsproblemen ist Vibro-Consult schnell vor Ort. Dank fundiertem Fachwissen und – wenn vorhanden – bereits durchgeführten Diagnosemessungen (VCBasismessungen) kann sofort mit der Ursachenanalyse und Problemlösung begonnen werden. So entstehen Lösungen, die nicht nur technisch überzeugen, sondern auch einen nachhaltigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten.


Vibro-Consult AG
Stahlrain 6
5200 Brugg
Tel +41 56 442 15 14
info@vibro-consult.ch
www.vibro-consult.ch

Interview: Thermische Netze als wichtiges Element zur Energieversorgungssicherheit in der Schweiz

Karte Fernwärmenetze
Die Schweiz steht vor der Herausforderung, ihre Energieversorgung langfristig sicher und nachhaltig zu gestalten. Thermische Netze, die Wärme und Kälte aus Energiequellen wie Abwärme von Kehrichtverwertungsanlagen, Holz, Oberflächen-, Grund- oder Abwasser, Geo- und Solarthermie nutzen, spielen dabei eine wichtige Rolle.

Herr Hurni, wie trägt Fernwärme heute zur Energieversorgungssicherheit in der Schweiz bei?
Durch die Nutzung lokaler erneuerbarer Energiequellen und Abwärme leisten thermische Netze einen wichtigen Beitrag für die Reduktion des Verbrauchs importierter (fossiler) Energieträger und erhöhen damit den Eigenversorgungsgrad und die Versorgungssicherheit. Aktuell decken thermische Netze rund 10% des schweizerischen Wärmebedarfs ab. Mit dem geplanten massiven Ausbau thermischer Netze bei gleichzeitiger Reduktion des Wärmebedarfs im Komfortwärmebereich (Heizen und Warmwasser) wird sich dieser Anteil bis 2050 im besten Fall auf 30% erhöhen.

Welche Rolle spielen erneuerbare Energien bei der Fernwärmeversorgung?
Zurzeit macht Abwärme von Kehrichtverwertungsanlagen und Kernkraftwerken rund 40% des Produktionsmixes der Fernwärme aus, weitere rund 40% machen erneuerbare Energiequellen wie Holz, Umweltwärme (mit Wärmepumpen genutztes Oberflächen-, Grund- und Abwasser), Geo- und Solarthermie aus. Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen hat noch grosses Wachstumspotenzial.

Gibt es auch Herausforderungen für thermische Netze?
Die grösste Herausforderung ist der rasche Ausbau, da nur so das volle, wirtschaftlich nutzbare Potenzial ausgeschöpft werden kann. Realistisch scheint eine Verdoppelung, im besten Fall eine Steigerung das Wärmeabsatzes um einen Faktor 2.5 zu sein. Dies erfordert u.a. eine rasche Klärung der Zukunft der Gasinfrastruktur im Rahmen der kommunalen oder regionalen Energieplanung sowie der Finanzierung der notwendigen zusätzlichen Infrastruktur. Zudem gilt es, Synergien mit anderen Infrastrukturen zu nutzen.

Daneben muss das Netto-Null-Ziel bis 2050 erreicht werden. Dies erfordert u.a. eine Betriebsoptimierung von der Wärmeproduktion über die Wärmeverteilung bis zum Kunden inkl. Wärmespeicherung. Wichtige Elemente sind hier z.B. die Erschliessung neuer erneuerbarer Energiequellen, die Senkung von Netztemperaturen, die Elimination von Engpässen im Netz und die Erhöhung der Effizienz auf Kundenseite. Daneben sind auch verschiedene rechtliche Vorgaben anzupassen, u.a., um im Sinne der Sektorkopplung die Nutzung von Überschussstrom mittels Wärmespeicher zu fördern oder die Erstellung von grossen Wärmespeichern generell, bei Bedarf auch ausserhalb der Bauzone, zu ermöglichen. Langzeit- und saisonale Wärmespeicher könnten einen signifikanten Beitrag für die Reduktion des Strombedarfes im Winter leisten.

Wie sieht die Zukunft thermischer Netze in der Schweiz aus?
Thermische Netze haben eine rosige Zukunft vor sich. Landauf, landab werden sie vor allem in den nächsten 15 bis 20 Jahren ausgebaut. Allein die grösseren Städte Zürich, Genf, Lausanne, Basel und Bern planen Investitionen von mehr als CHF 6 Milliarden, insgesamt dürften diese gesamtschweizerisch bis zu CHF 25 Milliarden betragen, also bis 2050 jährlich durchschnittlich CHF 1 Milliarde.

Wo überall in der Schweiz ist Fernwärme verfügbar oder wo kann ich erfahren, ob Fernwärme für mich als Verbraucher in Frage kommt?
In der Schweiz gibt es über 1600 Wärmeverbunde. Eine Übersicht gibt die Karte.

In der Regel weiss die Gemeindeverwaltung, ob lokal ein Fernwärmenetz vorhanden ist und kann den entsprechenden Betreiber angeben, der dann über alle weiteren Details Auskunft geben kann.

Was können Konsumenten tun, um von Fernwärme zu profitieren?
In einem ersten Schritt können sie sich bei der Gemeinde erkundigen, ob an ihrem Wohnort bereits ein Fernwärmenetz vorhanden ist. Falls ja, können sie sich beim Betreiber nach der Möglichkeit und den Konditionen für einen Anschluss erkundigen. Ist dies nicht der Fall, können sie mithelfen, die Gemeinde zu motivieren zu prüfen, wo auf dem Gemeindegebiet der Bau eines Fernwärmenetzes sinnvoll sein könnte (Stichwort räumliche Energieplanung). Dies ist insbesondere in dicht besiedelten Gebieten mit Mehrfamilienhäusern oder anderen grossen Gebäuden der Fall. Kommt es zu einer Volksabstimmung für den Ausbau eines thermischen Netzes können die Konsumenten ein JA in die Urne legen.

Schlusswort
Für den Ausbau thermischer Netze sind die nächsten 10 bis 20 Jahre entscheidend. In dicht besiedelten Gebieten sind sie die wirtschaftlich optimale Lösung für die Wärme- und Kälteversorgung. Nutzen wir die Chance einer lokalen, klimafreundlichen Energieversorgung!


Thermische Netze Schweiz
c/o Ryser Ingenieure AG
Engestrasse 9, Postfach
3001 Bern
Tel 031 560 03 90
tns@thermische-netze.ch
www.thermische-netze.ch

Fernwärme – der ökologisch sinnvolle Beitrag

Fernwärme – ein Beitrag zur Volkswirtschaft in der Schweiz
Die Schweiz importiert rund 80 Prozent ihres Energiebedarfs aus dem Ausland. Hierfür fliessen jährlich 21 Milliarden Franken aus der Schweiz ab und fehlen der eigenen Volkswirtschaft. Damit diese immensen Geldströme nicht mehr primär in die Krisenregionen der Erdölstaaten fliessen, sondern vermehrt der eigenen Wirtschaft zugutekommen, braucht es eine konsequente Wende hin zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Letztere können weitgehend im Verbund mit Fernwärmenetzen optimal und wirtschaftlich genutzt werden. Den Gemeinden und Regionen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Verschiedene Energieregionen rechnen damit, dass sie die regionale Wertschöpfung bei der Energieversorgung langfristig wesentlich verbessern können. Gleichzeitig erhöhen sie damit die Glaubwürdigkeit einer nachhaltigen Energiestrategie gegenüber der Bevölkerung und dienen dieser als Vorbild.

Investoren erwarten sichere Rahmenbedingungen
Die energiepolitischen Vorgaben machen der Bund und die Kantone. Diese werden in den Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) festgehalten. Der Vollzug ist Sache der Gemeinden. Eine nachhaltige Energiestrategie führt über eine kommunale Energieplanung, welche den Energiebedarf und die vorhandenen Potenziale an erneuerbaren Energien analysiert und räumlich aufeinander abstimmt. Die Gemeinden setzen die Vorgaben in den kommunalen Bauvorschriften, in Verordnungen sowie in der Richt- und Nutzungsplanung um. Thermische Netze Schweiz (TNS) hat im Dokument «Weissbuch Fernwärme» die entsprechenden Grundlagen erarbeitet. Diese stehen unter www.thermische-netze.ch zu Verfügung.

Nationalrätin Céline Weber, Präsidentin TNS

Nationalrätin Céline Weber, Präsidentin TNS

Fernwärme bürgt für Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit
Fernwärme und Fernkälte bedeuten Versorgungssicherheit, Komfort, Kunden- und Umweltfreundlichkeit, minimaler Wartungsaufwand und faire Kosten. Sie nutzen die Ressourcen sauber, effizienter und klimafreundlich. Die Zukunft der Energieversorgung ist in Bewegung. Neben Strom und Mobilität macht Wärme 40% unseres Energieverbrauches aus. Fernwärme und Fernkälte leisten im Wärmebereich einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Sie sind vor allem dann nachhaltig und umweltfreundlich, wenn sie mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien oder der Nutzung verschiedener Abwärme- und Kältequellen betrieben werden.


Thermische Netze Schweiz
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Notstrom für jeden Zweck

Notstromanlagen von Bimex sichern bei Stromausfall die Energieversorgung in rund 2500 Betrieben aus Industrie und Dienstleistungen sowie bei Bund und Kantonen

Fliesst kein Strom mehr aus der Steckdose, wird die Lage ungemütlich – für Produktions-, Liefer- und Kühlketten, für gespeicherte Daten oder für Patienten im Operationssaal. Um ein Netzversagen zu verhindern, pflegen die Energieanbieter seriös ihre Infrastruktur. Dennoch sind Stromausfälle nie auszuschliessen. Im europäischen Stromverbund kann ein lokales Problem via Dominoeffekt auch bei uns zum Lichterlöschen führen. Gefährdet ist die Netzstabilität ebenfalls durch Risiken wie Extremwetter, Fehlmanipulationen, Cyberangriffe oder physische Attacken.

Wachsende Abhängigkeit
Die Folgen von Stromausfällen wiegen heute schwerer als noch vor 20 Jahren. Ein Grund ist die fortschreitende Digitalisierung. Manche Industrien und Prozesse sind schon bei Hochgradig stromabhängig sind besonders die Betreiber von kritischer Infrastruktur. Zu ihnen gehören die Behörden und die Organisationen für die öffentliche Sicherheit (z.B. Rettungsdienste) und Sektoren wie Chemie, Energie, Finanzen, Informatik, Lebensmittel, Medien, Medizin, Telekommunikation, Trinkwasser, Verkehr oder Versicherungen.

Sofort Notstrom dank USV
Die Bimex Energy AG aus dem bernischen Uetendorf baut Notstromsysteme für jedes Anwendungsgebiet. Das Schweizer KMU plant sowohl fest installierte als auch mobile Notstromanlagen inklusive Steuerung, Kühlung, Lüftung, Dämmung, Abgasleitung, Brennstoffversorgung und Zubehör. Für den Schutz kritischer Infrastruktur setzt Bimex auf USV-Anlagen von Piller. USV-Anlagen liefern augenblicklich Notstrom, es kommt zu keinem Lastverlust. Als einzige Firma der Welt produziert Piller sowohl rotierende als Speicher haben unter anderem den Vorteil, dass sie Leistungsschwankungen entgegenwirken, die beim Einsatz erneuerbarer Energie wie Wind- und Solarstrom auftreten können.

Bimex: Spezialisiert auf Notstrom
Die Bimex Energy AG mit Hauptsitz in Uetendorf (Kanton Bern) und einem Zweitstandort in Hinwil (Kanton Zürich) produziert seit 30 Jahren Notstromsysteme. Jedes System wird durch eigene Fachleute geplant, hergestellt, montiert, getestet, in Betrieb genommen und gewartet.


Bimex Energy AG
Glütschbachstrasse 32
3661 Uetendorf
Tel 033 334 55 66
info@bimex.ch
www.bimex.ch

proPellets.ch: Die Stimme der Schweizer Pelletbranche

proPellets.ch ist der Branchenverband, der sich für die Förderung und Weiterentwicklung von Holzpellets als nachhaltige Energiequelle einsetzt. Gegründet mit dem Ziel, die Nutzung von Holzpellets als umweltfreundliche Alternative zu fossilen Brennstoffen zu etablieren, repräsentiert proPellets.ch heute die Interessen von Herstellern, Händlern und Dienstleistern in der Pelletbranche. Der Verband setzt sich aktiv für die Qualitätssicherung, die Markttransparenz und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Vorteile von Holzpellets ein. Mit einem klaren Fokus auf erneuerbare Energien unterstützt proPellets.ch sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen bei der Umstellung auf eine klimafreundliche und wirtschaftliche Heizlösung.

Der Pelletsvorrat soll jetzt gefüllt werden. Im Winter sind die Fahrzeuge ausgebucht und der Pelletpreis höher.

Der Pelletsvorrat soll jetzt gefüllt werden. Im Winter sind die Fahrzeuge ausgebucht und der Pelletpreis höher.

Vom Baum zur Wärme: Der Weg der Schweizer Pellets
Der Schweizer Wald ist nicht nur ein wichtiger Erholungsraum, sondern auch ein bedeutender Lebens- und Wirtschaftsraum. Seine vielfältigen Funktionen machen ihn zu einem zentralen Bestandteil unserer Umwelt. Diese Vielfalt an Nutzungen kann jedoch zu Konflikten führen, die in der Schweiz durch klare Regelungen und eine sorgfältige Waldpflege minimiert werden. Dank dieser Massnahmen bleibt der Wald nicht nur erhalten, sondern kann auch seine Aufgaben in Zukunft weiterhin erfüllen.

Ein wesentlicher Aspekt dieser Waldpflege ist die Holzernte. Sie spielt eine entscheidende Rolle in der natürlichen Erneuerung des Waldes. Während junge Bäume besonders viel CO2 binden, können ältere Bäume bei Unwettern zur Gefahr werden, da sie Äste verlieren oder gar umstürzen. Regelmässige Pflege des Baumbestands ist daher unerlässlich, um den Wald gesund zu halten. Dabei sorgt das Schweizer Waldgesetz dafür, dass die sich Waldfläche nicht verkleinert und nur so viel Holz geerntet wird, wie auch nachwachsen kann.

Holzpellets zum Heizen sind als Ersatz von Heizöl und Erdgas europaweit gefragt.Winter sind die Fahrzeuge ausgebucht und der Pelletpreis höher.

Holzpellets zum Heizen sind als Ersatz von Heizöl und Erdgas europaweit gefragt.Winter sind die Fahrzeuge ausgebucht und der Pelletpreis höher.

Nach der Holzernte beginnt die Weiterverarbeitung. Gerade Stämme werden in Sägereien zu Brettern und Balken verarbeitet. Beim Zuschnitt von Brettern und Balken und deren Weiterverarbeitung entsteht Sägemehl und Hobelspäne. Dieses Restholz kann zu Pellets weiterverarbeitet werden. Je mehr mit Holz gebaut wird, desto mehr Pellets können produziert werden.

Qualität und Nachhaltigkeit stehen bei den Schweizer Pellets an oberster Stelle. Die Luftreinhalteverordnung legt fest, dass nur Pellets der Qualitätsklasse A1 oder A2 gemäss der entsprechenden Norm in der Schweiz gehandelt werden dürfen. Die meisten Schweizer Pellets sind zudem ENplus®-zertifiziert, das ist ein Qualitätsmanagementsystem, welches die Einhaltung der Norm garantiert.

Pellets zeichnen sich im Vergleich zu herkömmlichem Stückholz oder Zimmeröfen durch eine besonders saubere und effiziente Verbrennung aus. Sie produzieren nur wenig Asche, und die Rauchentwicklung ist minimal, was sie zu einer umweltfreundlichen und zugleich effizienten Energiequelle macht.

Entwicklung Pelletmarkt Schweiz bis Ende 2023. Im Winter sind die Fahrzeuge ausgebucht und der Pelletpreis höher.

Entwicklung Pelletmarkt Schweiz bis Ende 2023. Im Winter sind die Fahrzeuge ausgebucht und der Pelletpreis höher.

Insgesamt bieten Pellets zahlreiche Vorteile: Sie sind einfach in der Handhabung, ihre Verbrennung ist sauber, und sie bestehen aus einem nachwachsenden, nachhaltigen Rohstoff. Durch die umfassende Nutzung des Holzes stehen Pellets nicht in Konkurrenz zu anderen Bereichen der Wald- und Holznutzung, sondern ergänzen diese sinnvoll. All dies macht Pellets zu einer hervorragenden Wahl für alle, die auf eine umweltfreundliche und nachhaltige Energieversorgung setzen möchten.

Informationen rund um das Heizen mit Pellets finden Sie unter www.propellets.ch

Über proPellets.ch
proPellets.ch ist der Verein der Schweizer Holzpelletsbranche. Er fördert die Bekanntheit und die Verwendung des klimafreundlichen und erneuerbaren Brennstoffs Holzpellets. Mit dem CO2-neutralen Brennstoff wird ein wesentlicher Beitrag zur Energiewende und zum Umweltschutz geleistet. Zudem wird durch die Weiterverarbeitung von Holzresten zu Pellets die regionale Wertschöpfung bedeutend erhöht.


proPellets.ch
Neugasse 10
8005 Zürich
Tel 044 250 88 11
info@proPellets.ch
www.propellets.ch