Leise Kraft für gepflegte Landschaften

Mit dem Piaggio Porter NPE emissionsfrei im Profi-Einsatz.

Ob Gartenbau, Landschaftspflege, kommunale Grünflächen oder Unterhaltsdienste: In der grünen Branche zählen Wendigkeit, Zuverlässigkeit und ein möglichst kleiner ökologischer Fussabdruck. Genau hier setzt der Piaggio Porter NPE an. Mit der vollelektrischen Version seines bewährten Kleintransporters bringt Piaggio ein Arbeitsfahrzeug auf den Markt, das perfekt zu den Anforderungen moderner Gartenprofis passt.

Der Porter NPE verbindet kompakte Abmessungen mit erstaunlicher Leistungsfähigkeit. Enge Zufahrten, schmale Wege in Parkanlagen oder dicht bebaute Wohnquartiere meistert er mühelos – und das nahezu geräuschlos. Gerade bei frühen Einsätzen oder in sensiblen Umgebungen wie Wohnsiedlungen, Spitälern oder öffentlichen Grünanlagen ist der leise Elektroantrieb ein echter Vorteil.

Angetrieben wird der Porter NPE von einer innovativen Electric Drive Unit (EDU) mit 150 kW Leistung und satten 330 Nm Drehmoment. Das sorgt nicht nur für kräftigen Antritt, sondern auch für souveränes Vorankommen bei voller Beladung oder auf abschüssigem Gelände. Mit einer Nutzlast von bis zu 1055 kg eignet sich der kompakte Stromer ideal für den Transport von Pflanzen, Werkzeugen, Maschinen oder Schnittgut. Die Reichweite von bis zu 255 km deckt typische Tagesetappen im Garten- und Landschaftsbau problemlos ab.

Herzstück des Fahrzeugs ist die 42-kWh- LFP-Batterie, die speziell für den harten Arbeitsalltag entwickelt wurde. Sie ist temperaturbeständig von -20 °C bis +50 °C, schnellladefähig und besonders langlebig – abgesichert durch eine Garantie von 8 Jahren oder 160 000 Kilometern. Damit bietet der Porter NPE nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Nachhaltigkeit.

Auch in puncto Sicherheit und Komfort überzeugt der Elektrotransporter. Moderne Assistenzsysteme wie automatische Notbremsung, Spurhalteassistent, Geschwindigkeitsüberwachung und E-Call erfüllen die aktuellen GSR-II-Sicherheitsstandards. Im Innenraum sorgen DAB+-Radio, digitales TFT-Display, elektrische Fensterheber und eine leistungsfähige Klimaanlage – sogar im Standbetrieb – für ein angenehmes Arbeitsumfeld.

Dank verschiedener Fahrgestelle und Aufbaumöglichkeiten lässt sich der Porter NPE exakt auf die Bedürfnisse der grünen Branche zuschneiden, vom Kipper bis zum individuellen Spezialaufbau. So wird er zum vielseitigen, emissionsfreien Helfer im täglichen Einsatz.

Fazit: Der Piaggio Porter NPE ist mehr als ein Elektrofahrzeug – er ist ein leises, sauberes und kraftvolles Werkzeug für alle, die Verantwortung für Umwelt und Grünräume übernehmen.


DOCAR AG
Emil-Frey-Strasse 2
5745 Safenwil
Tel +41 62 788 85 70
info@docar.ch
www.piaggio-commercial.ch

Der Name ist Programm

1989 als Ein-Mann-Betrieb gegründet sind heute bei der Baumgartner AG 14 Mitarbeitende im Einsatz. Ein motiviertes Team, das seinen Kunden jeden Tag ihre Gartenträume erfüllt.

Vermutlich hätte Daniel Baumgartner die Gärtnerei 1989 auch gegründet, wenn sein Nachname anders lauten würde…

Jedenfalls fing er damals in Ziefen ganz klein, als Ein-Mann-Betrieb, an. Es wurden mehr und mehr Kunden, und so konnte der leidenschaftliche Gärtner bald einen Mitarbeitenden anstellen. 2010 wurde das Magazin der Gärtnerei nach Bubendorf gezügelt, wo sich heute auch das Büro befindet. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 14 Fachleute. Seit 2019 ist auch Elias Baumgartner, der Sohn des Firmengründers, mit an Bord und bildet zusammen mit Simon Grogg und Daniel Baumgartner die Geschäftsleitung.

Nischen finden
Die Gärtnerei ist mit ihren gut ausgebildeten Mitarbeitenden und der modernen Infrastruktur sehr breit aufgestellt. Das Kerngeschäft beinhaltet Gartenunterhalt, Gartenumänderungen und Neuanlagen.

«Unser Ziel ist, uns ständig weiterzuentwickeln, kreativ zu sein, innovative Lösungen zu finden und der Kundschaft – neben dem Kerngeschäft – auch Nischen-Dienstleistungen anzubieten»

erklärt Elias Baumgartner. Zu den Spezialitäten der Gärtnerei gehören beispielsweise Dachbegrünungen, die aufgrund der immer heisser werdenden Sommer sehr viel Sinn machen.

«Einerseits hält eine Dachbegrünung Regenwasser zurück. Andererseits sorgt sie für zusätzliche Isolierung. Mit einer Dachbegrünung leisten unsere Kunden zudem einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität»

erklärt Elias Baumgartner.

Auch Schraubfundamente gehören zu den Spezialitäten der Gärtnerei aus dem Oberbaselbiet. Damit werden Briefkästen, Velounterstände, Carports sowie kleine Gebäude wie Wintergärten oder Gartenhäuser am Boden befestigt. Elias Baumgartner führt aus:

«Der Vorteil von Schraubfundamenten ist, dass weder ein Aushub noch der Einsatz von Beton nötig ist. Sie bestehen aus verzinktem Stahl und können wieder entfernt werden. So lassen sich Kosten und Ressourcen sparen.»

Fachgerecht überwintern
Das fachgerechte Überwintern von Kübelpflanzen ist ebenfalls eine Dienstleistung, welche Baumgartner Gärtnerei anbietet.

«Wir holen die Pflanzen bei der Kundschaft ab, pflegen sie über den Winter und bringen sie im Frühling wieder zurück. Auf Wunsch organisieren wir neue Gefässe und topfen die Pflanzen fachgerecht um.»

Ein Rundum-Wohlfühlprogramm sowohl für die Pflanzen als auch für ihre Besitzer…


Baumgartner Gärtnerei AG
Hintermattstrasse 11
4417 Ziefen
Tel 061 931 15 90
www.baumgartner-gaertnerei.ch

Komplizen von Bienen & Co.

Garten ist so viel mehr als Rasen und Mähroboter. Bei Rogger Naturgarten GmbH wird an alle Lebewesen gedacht, manchmal sogar an ein Hermelin. Gartenkultur ist das Wort, das Lukas Rogger in diesem Zusammenhang gerne braucht.

Wer wie Rogger Naturgarten GmbH als Bioterra Fachbetrieb gilt, hat das grosse Ganze im Blick. Die stetig kleiner werdende Grünfläche braucht ein umso grösseres Augenmerk, davon ist der Inhaber und Geschäftsführer Lukas Rogger überzeugt. Er, der den Betrieb vor zwölf Jahren von seinem Vater Bruno übernehmen konnte, hat die Liebe zur Natur nicht nur in den Genen, sondern als Gärntermeister auch das Handwerk profund mit Wissen untermauert.

Apropos Mauern
Als Gestaltungselemente kommen nebst Pflanzen auch Trockenmauern zum Einsatz. Der ökologische Vorteil liegt auf der Hand. Insbesondere kleine Reptilien finden darin ein Habitat. Aber die grosse Liebe von Lukas Rogger gilt den Blütenstauden. Dabei zieht er die Grenze zwischen einheimischen Pflanzen und anderen nicht sehr eng. Auch Lavendel, Rosmarin und Co. seien ja immer weiter Richtung Norden gewandert und gehören heute ganz selbstverständlich zu unserer Flora. Wichtig ist ihm, mit Blütenstauden das Gartenjahr zu verlängern. Das beinhaltet für Lukas Rogger nicht nur Ästhetik, sondern auch Nahrungsangebot für Insekten.

Lieblingswort Gartenkultur
Spontan assoziiert man Gartenkultur vielleicht mit der Beschaffenheit des Bodens, Bewässerung und Rückschnitt. Doch Kultur beinhaltet auch den Teil, in dem sich Menschen wohlfühlen – wo Familiengeschichten geschrieben, lauschige Abende verbracht und Beeren vom Strauch direkt in den Mund gesteckt werden. All das haben die Komplizen der Biosphäre bei Rogger Naturgarten bereits im Hinterkopf, wenn Lieblingsorte neu angelegt werden.

14 Mitarbeitende zählt Rogger Naturgarten GmbH in Ebnat Kappel. Auch hier gilt es, ihre Vorlieben zu beachten. Denn während die einen sehr gerne Neugestaltungen machen, sind die anderen lieber in der Unterhaltspflege für die naturliebenden Kundinnen und Kunden tätig. Eigentlich selbstverständlich, denn so wie nicht jede Pflanze an jedem Standort gedeiht, haben auch die Mitarbeitenden ihre individuellen Präferenzen.

Und das Hermelin? Es hat bei der Neugestaltung des Gartens einer Kundin unter eigens für ihn angelegten Steinlinsen einen neuen Lieblingsplatz gefunden. Das Hermelin dankt.


Rogger Naturgarten GmbH
Bürzelweg 1
9642 Ebnat-Kappel
Tel +41 71 988 47 40
info@roggernaturgaerten.ch
www.roggernaturgaerten.ch

Gesunde Erde – die Basis für prächtiges Pflanzenwachstum

Ein üppiger Gartentraum, kräftige Pflanzen und eine reichhaltige Ernte – all das beginnt mit einer guten Grundlage: gesunder Erde. Die Qualität der Erde ist entscheidend für das Pflanzenwachstum. Denn gesunde Erde versorgt die Pflanzen mit den Nährstoffen, die sie für ein kräftiges Wachstum und der damit einhergehenden Widerstandskraft brauchen – egal ob draussen im Garten oder im Urban Jungle ihrer vier Wänden.

Die natürlichen, sorgfältig abgestimmten Rohstoffe unserer Erden sind genau auf die Bedürfnisse verschiedenster Pflanzenarten ausgelegt. Ob Zimmerpflanzen, Kakteen, Zitruspflanzen, Gemüse oder Kräuter – für jede Pflanze findet sich die entsprechende Erde und damit die ideale Grundlage für ein gesundes Wachstum. Bei der Rohstoffauswahl unserer Erden legen wir Wert auf eine nachhaltige Produktion und verwenden keinen Torf und keine Kokosprodukte. So sorgen wir nicht nur für ein gesundes Pflanzenwachstum, sondern tragen auch zur Schonung der Umwelt bei.

Gesunde Erde ist lebendige Erde: Mikroorganismen und natürliche Nährstoffe in unseren Produkten schaffen ein dynamisches Umfeld, in dem sich die Pflanzen wohlfühlen und gedeihen. Die erprobten Zusammensetzungen unserer Rohstoffkomponenten versprechen ein ideales Gleichgewicht zwischen Wasser- und Sauerstoffversorgung in der Erde und sorgen so für eine gesunde Erde.

Denn nur in gesunder Erde wachsen starke, widerstandsfähige Pflanzen – für einen Garten, der nicht nur blüht, sondern auch gesund und lebendig ist.


RICOTER Erdaufbereitung AG
Radelfingenstrasse
3270 Aarberg
Tel 032 391 63 00
Mattstrasse 9
8500 Frauenfeld
Tel 052 724 71 20
info@ricoter.ch
www.ricoter.ch

Nachwachsender Dämmstoff als CO2-Senke

Das Kreis-Haus in Feldbach/ZH, ein Forschungsprojekt der ZHAW, ist mit Hanf gedämmt. (Bild: Devi Bühler)
Das Kreis-Haus in Feldbach/ZH, ein Forschungsprojekt der ZHAW, ist mit Hanf gedämmt. (Bild: Devi Bühler)

Früher für Seile oder Kleider eingesetzt, wird Hanf heute als Baumaterial neu entdeckt. Der erneuerbare Rohstoff bietet hervorragende Dämmeigenschaften und während seines Wachstums bindet er mehr CO2 als andere landwirtschaftliche Kulturpflanzen.

Hanf wird schon seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden genutzt. Die Hanfsamen dienen als Nahrungsmittel und die Fasern wurden wegen ihrer hohen Reissfestigkeit geschätzt. Bereits auf den Schiffen von Christoph Columbus waren die Taue, die Kleidung und die Schiffskarten aus Hanf. Nachdem die Pflanze als Rauschmittel in den letzten Jahrzehnten in Verruf geraten ist, werden ihre Eigenschaften heute für verschiedenste Anwendungen wieder neu entdeckt.

Nachhaltiger Anbau
Hanf ist eine anspruchslose Kulturpflanze, die schon seit langem in unseren Breitengraden angebaut wird. Fungizide oder Pestizide sind nicht nötig, da die Pflanze eine hohe Unkrautunterdrückung hat und wegen dem grossen Wurzelsystem den Boden lockert. Zudem sind Hanffelder eine sehr gute Bienen- und Insektenweide während der Blütezeit. In 100 Tagen wächst die Hanfpflanze bis zu 3–4 m hoch. 1 ha Hanf bindet während des Wachstums 14,5 t CO2 – mehr als jede andere landwirtschaftliche Kulturpflanze in unseren Breitengraden. Aus der Ernte lassen sich rund 90 m3 Dämmstoff herstellen. Im Vergleich dazu lässt sich aus einem Hektar, bei einem durchschnittlichen Wald, 30–70 m3 Holzfaserdämmung gewinnen.

Der Einbau von Dämmmatten aus Hanf in einem Dach. (Bild: Thermo-Natur / stroba-naturbaustoffe ag)

Der Einbau von Dämmmatten aus Hanf in einem Dach. (Bild: Thermo-Natur / stroba-naturbaustoffe ag)

Matten, Steine oder Beton
Für den Baustoff werden die Hanf-Stängel der Pflanze gewonnen. Aus dessen Fasern werden Dämmstoffe, diverse Formteile oder als Vliese produziert. Die Hälfte des Stängels besteht aus Holz, das als Hanfschäbe zur Herstellung von Hanfstein und Hanfbeton genutzt wird. Dämmplatten werden aus Hanffasern mit der Zugabe von Stützfasern (Bindemittel für die Stabilität) in einem Thermo-Bonding-Verfahren produziert, die in grossen Öfen gebacken und im Anschluss zugeschnitten werden. Werden die Stützfasern aus pflanzlichen Rohstoffen, z. B. Maisstärke, hergestellt ist der Dämmstoff zu 100 % biogen. Diese weiche Hanfdämmung wird vorwiegend im Bereich Dach-, Wand-, Decken- oder Bodendämmung eingesetzt und sorgt für ein gesundes, angenehmes Raumklima. Der Einsatzbereich ist gleich wie bei herkömmlichen Dämmstoffen. Um vergleichbare U-Werte wie mineralische Dämmstoffe zu erreichen, muss eine Hanfdämmung rund 3–5 % dicker sein. Sie kann jedoch bis zu 30 % Feuchtigkeit aufnehmen, ohne dass der Lambda-Wert sinkt. Bei anderen mineralischen oder petrochemischen Dämmstoffen gibt es eine deutliche Verschlechterung ab einer Feuchtigkeit von 5 %.

Zur Produktion von Hanfsteinen werden die Hanfschäben mit Mineralien und Naturkalken in der Ziegelmaschine zu einer Ziegelform gepresst und luftgetrocknet. Nach einem Monat Trocknungszeit können sie verbaut können. Hanf-Steine kommen vor allem im Bereich von Mauerwerks-Konstruktionen in Kombination mit einem Holztragewerk und zur Ausfachung des Ständerbaus zum Einsatz. Bei Sanierungen lassen sich bestehende Mauerwerke mit Hanfsteinen verkleiden, um den Energiewert zu verbessern. Der Wärmedämmwert von Hanfziegeln ist doppelt so hoch wie derjenige von Backsteinen. Oft werden Hanfsteine auch in Kombination mit der weichen Hanfdämmung eingesetzt. Beim Hanfbeton schliesslich werden die Hanfschäben und der Kalk vor Ort gemischt. Der Hanfbeton wird in mehreren Schichten in die Gleitschalung eingebracht und verdichtet. Nach der Trocknung werden die Wände mit Kalk oder Lehm verputzt. Im Innenbereich kann auch eine unverputzte oder nicht eingefärbte Wand bzw. Decke zu einem besonderen Hingucker werden.

Einbau von Hanfsteinen als Aussenwanddämmung. (Bild: hanfhandwerk.ch)

Einbau von Hanfsteinen als Aussenwanddämmung. (Bild: hanfhandwerk.ch)

Gutes Klima
Hanf ist ein hochwertiger Naturdämmstoff mit sehr guten Eigenschaften. Er gilt als feuchteregulierend, bietet einen guten Hitze- sowie Schallschutz, ist schimmelpilzresistent und auch baubiologisch empfehlenswert. Hanf-Baustoffe sind CO2-Senken: Das CO2, das der Hanf während seines Wachstums aufgenommen hat, wird im Baustoff gebunden und nicht mehr freigesetzt. Hanf wird seit 1996 in Neu- und Umbauten von Ein- und Mehrfamilienhäusern oder Bürogebäuden als Wärmedämmung verbaut. Jüngstes Beispiel ist das Kreishaus in Feldbach/ZH. Das Forschungsprojekt der ZHAW soll aufzeigen, wie eine funktionierende Kreislaufwirtschaft auf kleinstem Raum in Gebäuden umgesetzt werden kann. Dabei kamen Naturbaustoffe sowie langlebige, recycelte und wiederverwendete Materialien zum Einsatz. Dach und Wand sind mit Hanfplatten mit einer Stärke von 160 mm gedämmt. Auch für den Schallschutz ist Hanf beliebt. In den Schulhäusern Bethlehemacker in Bern und Röhrliberg in Cham wurde eine 30 mm starke Hanfdämmung als Schallabsorber in den Decken eingebaut.

Dieter Baltensperger, stroba naturbaustoffe ag


stroba naturbaustoffe ag
Winterthurerstrasse 21
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Tel +41 52 635 30 30
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