Interview mit der Firma Heizöl-Fredy – Stein

Sehr geehrter Herr Weniger
Danke dass Sie uns einige Fragen zum Thema Energie sowie deren Kosten beantworten.

Ist Energie bald nicht mehr bezahlbar?
Eine gute Frage, jedenfalls war Energie in früheren Jahrhunderten immer viel teurer als heute. In einer Zeit, in welcher wir Energieträger kostenlos aus dem Boden (Öl, Gas, Uran, Kohle) gewinnen können, ist diese sehr viel günstiger geworden, als wenn man diese herstellen müsste. In Zeiten von Krieg ist Energie schwieriger zu beschaffen, deshalb steigen die Preise. Daneben sind Energiekosten ein Wirtschaftsfaktor. Dieser wird dann auch geopolitisch ausgenutzt.

Welchen Einfluss, haben der Ukraine Krieg sowie die Situation in Israel, Gaza auf die Energiepreise?
Wie erwähnt: Die Beschaffung ist das Problem und sobald diese fraglich wird steigen die Preise.

Was kann die Politik tun, damit die Energiepreise nicht weiter ansteigen?
Versorgung sichern und Kriege vermeiden.

Welchen Einfluss hat die steigende Inflation?
Hier sollte man eher fragen: Welchen Einfluss haben die Energiepreise auf die Inflation. Die Gesamtinflation steigt mit den Energiepreisen. Die Kerninflation verändert sich erst aufgrund der Zweitrundeneffekte. Günstige Energie = tiefe Inflation. Teure Energie = hohe Inflation. Das ist vereinfacht, aber mehrheitlich richtig.

Soll man eine funktionierende Ölheizung ersetzen, und wenn ja mit welcher Alternative?
Ein funktionierendes System zu ersetzen ist wirtschaftlich nicht sinnvoll. Heute versucht man den Besitzern von wenig ökologischen Systemen ein schlechtes Gewissen zu machen. Man sollte dies nicht allzu ernst nehmen. Denn solange die Stromgewinnung in der Spitze mit LPG und Kohle erfolgt ist jede Öl- oder Gasheizung noch immer ökologischer. Dasselbe gilt bei elektrischen Antrieben. Erst wenn wirklich ökologisch erzeugter Strom verwendet wird, ergibt sich ein umwelttechnischer Vorteil.

Wenn wir schon von bei Fragen nach dem Sinn sind, frage ich Sie wie allgemeine Probleme der Nachhaltigkeit gelöst werden können?
Der Energie- und Recourcen-Konsum der Gesellschaft hängt hinter dem Angebot her. Ich spreche auch das Wegwerfen von Dingen aller Art in die Wiesen und Strassen etc. an. Etwas nachhaltigeres Denken und Handeln würden der Welt guttun.

Ist eine Pelletsheizung eine sinnvolle Alternative?
Sicher ja. Jedoch muss immer die Situation angesehen werden. In einem Haus, welches mit Radiatoren beheizt wird, ist in der Regel eine Pellets-Heizung deutlich sinnvoller als die meisten anderen Systeme.

Was sind die Voraussetzungen und Kosten für eine Pelletsheizung?
Man setzt eine ähnliche Infrastruktur wie bei einer Öl-Heizung ein. Das Silo führt zur eigenen Versorgungssicherheit. Durch das Heizen mit Holz erhält man eine maximale Nachhaltigkeit. Gerade Immobilien, welche schlecht isolierbar sind, aber auch bei Neubauten ist das ein interessanten Konzept. Bei den Kosten sollte die Lebensdauer der Infrastruktur berücksichtigt werden. Dann sind Pellets-Heizungen im Verhältnis richtig günstig. Da die Energiekosten alles schlagen, sind diese gerade in Verbindung mit einem Boiler äusserst Kostengünstig. Pellets: 6Rp/KWh, Heizöl: 12Rp/KWh, Strom: 38Rp/KWh.

Wo kann man beim Energieverbrauch am meisten sparen?
Die Dämmung ist das A- und O. Aber auch die Steuerung der Zeit und die Raumtemperaturen können zu deutlichen Reduktionen führen. Dazu Stosslüften.

Ist Bio Öl Nachhaltig und ökologisch sinnvoll?
Es ist dasselbe wie Bio-Diesel. Jedoch sorgen Additive für Beständigkeit.

Wie entwickelt sich Ihrer Meinung nach der Energiemarkt?
Der Weg hin zu Netto-0 ist ein weiter und bis 2050 vergeht auch noch eine Zeit. Dennoch ist nicht zu erwarten, dass die Ziele erreichbar sind. Dass der Weg gegangen werden muss ist richtig, auch wenn verschiedene Wege dahin führen und das Ziel dennoch nicht ganz erreichbar sein wird.

Welche Lösung haben Sie denn dafür?
Ich glaube, dass wir nur mit einem Mix aus allen Möglichkeiten die Energieversorgung der Zukunft meistern können.

Welche Heizungen sind in naher Zukunft Sinnvoll?
Wir setzen auf Holz und Pellets. Da gibt es noch Ressourcen. Aber auch Grundwasser- Wärmepumpen und Erdsonden haben einen Platz. Weniger Platz werden künftig Luft-Wasser-Wärmepumpen haben. Nachdem in letzter Zeit sehr viele dieser Luft-Wasser-Wärmepumpen installiert wurden, hat sich die Resilienz der Stromsysteme deutlich verschlechtert. Die Versorgungssicherheit kann nur noch mittels Notkraftwerke und einer Lagerhaltung von Wasser in Stauseen gewährleistet werden. Das alles kostet die Gesellschaft Geld, welches mittels höherer Strompreise und Steuern dafür aufkommen muss. Leider ist dieser Weg noch nicht am Ende. Jede zusätzliche Wärmepumpe und jedes zusätzliche E-Auto verschärft die Situation.

Besten Dank
Daniel Frei


Heizöl-Fredy AG
Bäumliackerstrasse 17
4332 Stein AG
Tel 062 873 52 82
info@heizoel-fredy.ch
www.heizoel-fredy.ch

«Wänn … dänn BTM!»

Die BTM Bauelemente GmbH zeichnet sich durch innovatives Denken, handwerkliche Präzision und kreative Lösungen im Metallbau aus. Mit einem ihrer jüngsten Projekte, der Autobahnrasttätte Herrlisberg in Wädenswil, demonstriert das Unternehmen einmal mehr eine beeindruckende Kombination von Fachkenntnis und Sinn für Ästhetik.

Bei diesem prestigeträchtigen Bauvorhaben übernahm BTM eine Schlüsselrolle : Das Unternehmen war für die gesamte Glasfassade, sämtliche Innen- und Aussentüren sowie für das Hofschiebetor und den Zaun verantwortlich. Das Projekt wurde von einem langjährigen Partner-Architekten an BTM herangetragen – jedoch unter herausfordernden Bedingungen.

Überzeugend, auch unter schwierigen Umständen
Die Eröffnung des Autogrills war bereits festgelegt, doch das schlechte Wetter verzögerte den Baubeginn.

«Wir standen vor der Herausforderung, innerhalb kürzester Zeit das Unmögliche möglich zu machen»

erinnert sich Mori. Um den ambitionierten Zeitplan einzuhalten, mobilisierte BTM sämtliche internen Ressourcen und holte zusätzlich externe Fachkräfte ins Team. Trotz der knappen Fristen gelang es, das Projekt termingerecht fertigzustellen.

«Dieses Projekt war eine intensive, aber wertvolle Erfahrung. Die Qualität unserer Arbeit hat überzeugt – so sehr, dass Autogrill bereits weitere Projekte mit uns plant»

berichtet Mori stolz. Die beeindruckende Glasfassade, die hochwertige Verarbeitung und die präzise Umsetzung der architektonischen Ansprüche sprechen für sich.

Vielfältige Lösungen für anspruchsvolle Bauprojekte
Gegründet im Jahr 2017 und seit 2019 durch Stefan Mori massgeblich geprägt, steht BTM für aussergewöhnliche Projekte und höchste Qualität. Mori, ein ideenreicher Unternehmer mit einem Gespür für Ästhetik und Technik, sieht seine grösste Herausforderung darin, individuelle Wünsche von Architekt:innen und Bauherrschaften in einzigartige metallbautechnische Lösungen zu verwandeln. Um diese Vision zu verwirklichen, kann er sich auf ein hochqualifiziertes und motiviertes Team verlassen.

BTM Bauelemente bietet eine breite Palette hochwertiger Produkte für verschiedene Bauprojekte an. Dazu gehören massgefertigte Fassadenkonstruktionen, die nicht nur optische Highlights setzen, sondern auch in Bezug auf Energieverbrauch optimiert sind. Ergänzend dazu bietet das Unternehmen Zusatzfunktionen wie Feuer- und Rauchschutz, Schalldämmung oder Einbruchshemmung. Auch individuelle Sonderanfertigungen im Metallbau gehören zum Repertoire – sei es für industrielle, gewerbliche oder private Projekte.


BTM Bauelemente GmbH
Netzenstrasse 4
4450 Sissach
Tel +41 61 461 80 03
info@btm-bauelemente.ch
www.btm-bauelemente.ch

Interview mit Andreas Hurni Geschäftsführer Thermische Netze Schweiz

Andreas Hurni
Thermische Netze Schweiz ist ein «energiegeladener» Verband. Für wen macht eine Mitgliedschaft besonders Sinn? Müssen hierfür spezielle Aufnahmekriterien erfüllt sein?

Thermische Netze Schweiz (TNS) ist effektiv ein energiegeladener Verband, was u. a. die in den letzten rund drei Jahren rasch zunehmende Mitgliederzahl und die zahlreichen neuen Aktivitäten zeigen. Zurzeit zählt der Verband rund 175 Mitglieder (+ 70 im Vergleich zu Anfang 2017), von denen rund die Hälfte selber Fernwärmenetze baut und betreibt. Daneben sind auch Planer, Fachhochschulen, Lieferanten und Partnerorganisationen und Einzelpersonen im Verband vertreten. Für alle Mitglieder der Fernwärmefamilie bieten wir ihren Interessen angepasste Veranstaltungen wie das Fernwärme-Forum, Betreibertreffen, Planerabende, Verkaufstrainings und Erfahrungstagungen an. Spezielle Aufnahmekriterien gibt es nicht, die Aufnahme neuer Mitglieder erfolgt durch Entscheid des Vorstandes.

Welches sind die Ziele und Hauptanliegen des Verbandes?
Der TNS setzt sich für die Interessen seiner Mitglieder ein. Er wirkt auf der politischen Ebene, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Beratung des CO2- und Raumplanungsgesetzes im Parlament oder direkt bei den entsprechenden Amtsstellen, um möglichst für den Fernwärme-Ausbau günstige Rahmenbedingungen zu erwirken. Er erarbeitet Grundlagendokumente wie zum Beispiel das Weissbuch Fernwärme Schweiz (Fernwärme- Strategie) oder den Leitfaden Fernwärme für Entscheider, die die Ziele und das sinnvolle Vorgehen umreissen. Er organisiert diverse Aus- und Weiterbildungs-Veranstaltungen für seine Mitglieder, um fachliche Kompetenzen aufbauen und vertiefen zu helfen. Er erstellt gemeinsam mit Partnerorganisationen technische Regelwerke und steht für Anfragen über technische, wirtschaftliche und rechtliche Fernwärmethemen gerne zur Verfügung.

Können Sie kurz zusammenfassen, was genau Fernwärme und Fernkälte ist?
Bei der Fernwärme und Fernkälte handelt es sich um leitungsgebundene Wärme- und Kälteversorgungslösungen, die über die Parzellengrenze hinausgehen und die Nutzung erneuerbarer Energien und Abwärme begünstigen.

Wie fördert man die Fernwärme und wie sieht es mit der Wirtschaftlichkeit aus?
Die Wirtschaftlichkeit der Fernwärme hängt stark von der Wärmebezugsdichte im potenziellen Versorgungsgebiet ab. In Stadtzentren ist diese in der Regel hoch, sodass auch die Fernwärme hier gegenüber fossilen Lösungen konkurrenzfähig ist. Mit abnehmenden Wärmebezugsdichten in Agglomerationen oder dann in kleineren Gemeinden nehmen dann auch die Fernwärmepreise aufgrund der proportional höheren Erschliessungskosten zu, sodass hier die Preisdifferenz zwischen der fossilen Lösung und der Fernwärme zunimmt. Die Förderung der Fernwärme kann zum Beispiel durch kantonale Beiträge an Machbarkeitsstudien, für Fernwärmeanschlüsse oder in Form von Fördermitteln für den Bau von Fernwärmenetzen erfolgen oder auch durch Fördermittel der Stiftung KliK. Neben der finanziellen Förderung geht es aber auch darum, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Fernwärme sowie die kohärente Berücksichtigung der Fernwärme bei der räumlichen Energieplanung sicherzustellen.

Welche Vorteile entstehen für die Umwelt?
Die Fernwärme ermöglicht die optimale Nutzung erneuerbarer Energien (z. B. See-, Fluss-, Grund- und Abwasser, Holz und Solar- und Geothermie) und Abwärme (z. B. aus Kehrichtverbrennungsanlagen oder Industrie) und so den Ersatz von für die Umwelt problematischen fossilen Brennstoffen (Stichwort Klimawandel). Dadurch trägt sie massgeblich zur Reduktion der CO2-Emissionen im Wärmebereich, der rund 40% des Energieverbrauchs der Schweiz ausmacht, bei. Im Falle von Abwasserwärmenutzung kann die Fernwärme zum Beispiel zu tieferen Wassertemperaturen in Oberflächengewässern führen, was aus ökologischer Sicht positiv ist.

Was steckt hinter dem Begriff «Fernwärme-Contracting»?
Ein Contractor ist eine Unternehmung, meist eine Wärmeabteilung eines Elektrizitätsunternehmens, die sich um die Planung, den Bau, die Finanzierung und den Betrieb z. B. eines Fernwärmenetzes, aber auch anderer Anlagen kümmert. Sie verrechnet als Gesamtdienstleister die Kosten für z. B. eine Wärme- oder Kältelieferung direkt an den Kunden weiter, ähnlich wie das via Stromrechnung erfolgt.

Über welche Themen wird in Ihrem zwei bis dreimal jährlich erscheinenden Newsletter informiert?
Der Newsletter widmet sich vor allem den aktuell laufenden Verbandsaktivitäten auf politischer, technischer und finanzieller Ebene und informiert über anstehende eigene Veranstaltungen und relevante Anlässe Dritter.

Sie bieten ein breites Weiterbildungs- und Informationsangebot an. Welche Weiterbildungen oder Kurse möchten Sie besonders herausheben?
Das Prunkstück der TNS-Veranstaltungen ist sicher das jährlich Ende Januar stattfindende Fernwärme-Forum. Es wird seit 2022 in Bern durchgeführt und die letzte Ausgab von Januar 2023 wurde von über 510 Personen besucht. Beliebt sind auch die seit 2016 angebotenen zweitägigen Seminare Fernwärme und Fernkälte, die für Entscheider relevante Kenntnisse vermitteln und in der Vergangenheit jeweils von zwischen 18 und 52 Personen besucht wurden (finden auf Deutsch in Horw, auf Französisch in Yverdon statt). Daneben organisiert TNS seit 2013 Verkaufsschulungen zur Fernwärmeakquise und seit 2021 auch Webinare zu aktuellen Themen.

Haben Sie in näherer Zukunft einen Event oder speziellen Infoanlass, den Sie an dieser Stelle vorstellen möchten?
2024 wird TNS 40 Jahre alt. In diesem Zusammenhang sind verschiedene Aktivitäten im Rahmen des Forums, der Generalversammlung sowie der Erfahrungstagung vorgesehen. Daneben soll auch eine Imagebroschüre erarbeitet werden.

Welche Neuerungen oder Projekte haben Sie für die nähere Zukunft geplant?
Erste Priorität geniesst das politische Lobbying, denn es gilt, den Fernwärme-Ausbau möglichst rasch umzusetzen. TNS wird sich im in Kürze startenden Programm «Beschleunigung des Ausbaus thermische Netze» von UVEK, EnDK, Städte- und Gemeindeverband aktiv für bessere Rahmenbedingungen für die Branche einsetzen. In diesem Zusammenhang möchten wir die Erarbeitung eines Leitfadens zur Finanzierung thermischer Netze bald in Angriff nehmen.


Thermische Netze Schweiz
c/o Ryser Ingenieure AG
Engestrasse 9
Postfach 3001 Bern
Tel 031 560 03 90
tns@thermische-netze.ch
www.thermische-netze.ch

Interview mit Gurtner Energiesysteme eine Sparte der Gurtner Baumaschinen AG

Die Gurtner Baumaschinen AG ist bekannt für innovative Lösungen im Baumaschinenbereich. Können Sie uns einen Einblick in die Sparte Gurtner Energiesysteme geben?
Ja, sehr gerne! Seit Ende 2023 fokussieren wir uns darauf, unseren Kunden nachhaltigere Energielösungen anzubieten und umzusetzen. Vor allem im Bereich mobile Stromspeicher haben wir mit MobilHybrid ein höchst innovativer Partner mit sehr leitungsstarken und robusten Produkten. Auch im Bereich mobiler PV-Einheiten, Stromerzeugern, bis hin zu stationären Grossspeichereinheiten können wir Lösungen anbieten.

Was sind die Hauptvorteile dieser mobilen Systeme für Bauunternehmen?
Man muss bei den Vorteilen unterscheiden zwischen den Anwendungsbereichen. Wir unterteilen diese in Off-Grid und On-Grid. (ohne/mit Netzstrom) Bei Off-Grid-Anwendungen wird meist ein Dieselgenerator als Haupterzeuger der Energie genutzt. Wenn der mobile Speicher mit Netzstrom verbunden wird, sprechen wir von einer On-Grid-Anwendung. Bei beiden Anwendungsarten kann mittels mobilen, DC gekoppelten PV-Einheiten ein Anteil der Energie vor Ort produziert werden. Erst der Einsatz eines mobilen Speichers ermöglicht die effiziente Nutzung dieser Energie. Off-Grid kann die Laufzeit des Dieselgenerators stark reduziert werden.

Der Energiebedarf ist selten linear bei Baustellenanwendungen, sondern wechselt zwischen Lastspitzen und minimalem Energiebedarf. Diese Schwankungen werden vom Speicher getragen und versorgt. So dass der Dieselgenerator nur den Speicher auflädt, wenn dieser Leer ist. Die Steuerung des Generators zum Starten/Stoppen und bei welcher Last geladen wird, übernimmt der Speicher. So entfällt der Dauerbetrieb des Generators, was Diesel-, Wartungs- und Betankungskosten minimiert. Zudem werden die CO2-Emmissionen stark verringert. Je nach Anwendung kann eine Reduktion der Laufzeit bis 90% und mehr erreicht werden. Dass schont nicht nur die Umwelt und sondern auch das Portemonnaie. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass auch die Lärm-Emissionen verringert und falls nötig sogar zeitlich gesteuert werden können.

Vorteile bei einer On-Grid-Anwendung ist die Lastspitzenkappung. Mittels des Speichers können auch mit geringer Netzanschlussgrösse/Netzleistung, sehr hohe Spitzenlasten abgedeckt werden. Der max. Eingangsstrom kann am Speicher eingestellt werden, dieser wird auch bei höherer geforderten Leistungsabgabe nicht überschritten. Die Überlast wird durch den kumulierten max. Eingangsstrom und der im Speicher vorhanden Energie bereitgestellt.

Typisch hierfür ist der Baustellenkran, hohe Anlaufströme/Leistung aber im Verhältnis wenig Energieverbrauch. Mit unseren Speichern können beispielsweise grosse leistungsstarke Oberdreherkrane mit einem Netzanschluss von 32A anstelle von 125A betrieben werden. Was den Installationsaufwand verringert, Leitungsquerschnitte können bei langen Installationswegen kleiner dimensioniert werden. Auch Problematiken mit Spannungsabfall durch zu lange Zuleitungen können eliminiert werden. Zusagen ist noch, ob Off-Grid oder On-Grid, es handelt sich um das gleiche Gerät. Ein und derselbe MobilHybrid können beide Anwendungen.

Können Sie uns ein konkretes Beispiel für den Einsatz Ihrer Systeme nennen?
Eine Off-Grid-Anwendung Wildgewässer und Lawinenverbauungen mit Baukran 20 kW Anschlussleistung, ca. 25 kWh Energiebedarf pro Tag für die ganze Baustelle, saisonaler Baustellenbetrieb jeweils von März bis Oktober. Bevor der mobile Stromspeicher zum Einsatz kam, wurde die Energie dauerhaft mittels 50 kVA-Dieselgenerators erzeugt. Die Lösung war ein MobilHybrid MH24 (max.24 kW Dauerleistung / 24 kWh Kapazität) und 3,2 kWp mobile PV-Einheiten nach Süden ausgerichtet. Ein 30 kVA-Dieselgenerator für Tage ohne Sonne und erhöhten Leistungsbedarf. Das Resultat, PV-Produktion: 572 kWh = 61 % Autarkie und 92 % Generatorlaufzeit eingespart (März bis Juli)

Wie sieht die Zukunft der mobilen Stromspeichersysteme aus?
Im Grundsatz sind die Hauptthemen bei der Entwicklung neuer Batterie/Akku-Technologie. Ob im mobilen, automobilen oder stationären Bereich. Neue Batterietechnologien werden höhere Energiedichten, schnellere Ladezeiten und längere Lebensdauern mit sich bringen. Dies sind aber Aufgaben für die Forschungsinstitute, von welchen wir aber sicher auch profitieren werden. Mobile Stromspeichersysteme werden in Zukunft noch intelligenter, oder besser gesagt die Software wird innovativer. So dass beispielsweise die Speicher dynamisch laden können, je nach Netzauslastung oder auch Energiepreise. Auch die Koppelung mehrerer Stromspeicher wird in Zukunft ein Thema, bei der nicht nur die Kapazität erhöht, sondern auch die Leistung kumuliert wird.

Was ist das Besondere an Gurtner Energiesysteme in diesem Bereich?
Wir verkaufen nicht nur die Produkte, sondern erarbeiten zusammen mit unseren Kunden effiziente Lösungen für ihre spezifischen Anforderungen. Alles aus einer Hand inkl. Wartung, Prüfung und Service aller Gerätschaften. Alle Produkte werden «steckfertig» beim Kunden in Betrieb genommen, so zusagen «plug and play». Um das Handling so einfach wie nur möglich zu halten.

Gibt es noch etwas, das Sie unseren Lesern mitteilen möchten?
Haben Sie gewusst, dass unsere MobilHybrid zu 100% Gefahrengutfrei sind. Dies ermöglich ein Transport ohne Zusatzdokumente und Beschilderung, auch braucht der Fahrer keine ADR-Ausbildung. Ob auf der Strasse, durch Tunnels, auf dem Wasser oder durch die Luft, dürfen unsere mobilen Stromspeicher vollaufgeladen transportiert werden. Dank der verbauten Batterietechnologie können wir auch bei Temperaturen bis -15˚C den Speicher laden und entladen, ohne die Akkus zu beheizen, was den Eigenverbrauch auf einem Minimum hält. Wie gesagt leitungsstark, robust und innovativ…

Florian Bechtiger, Leiter Gurtner Energiesysteme


Gurtner Baumaschinen AG
Kirchgasse 24
4932 Lotzwil
Tel +41 62 923 53 31
www.gurtner-baumaschinen.ch

Internorm – Europas Fenstermarke Nr. 1

Seit 94 Jahren ist Internorm ein Familienunternehmen und hat sich von einer Ein-Mann-Schlosserei zur grössten international tätigen Fenstermarke entwickelt.

Mehr als 29 Millionen Fenster- und Türeneinheiten – zu 100 % made in Austria – haben unsere drei Produktionswerke in Traun, Sarleinsbach und Lannach bisher verlassen. Von der Geburtsstunde des Kunststoff-Fensters über die Produktion von Holz-Aluminium-Fenstern bis zu den heutigen Hightech- und High-Design-Innovationen setzt unser Familienunternehmen europaweit Massstäbe. Eine kontinuierliche technische Weiterentwicklung und stetig neue Innovationen machen uns zum Vorreiter in der Branche.

Unsere europaweit mehr als 2‘100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Spezialist:innen, die mit viel Leidenschaft, Erfindergeist und Liebe zum Detail agieren. Gemeinsam mit mehr als 1‘300 Vertriebspartner:innen in 21 Ländern stehen wir für Verantwortung und garantieren Ihnen perfekte Produktqualität mit hoher Dienstleistungskompetenz.

Das elegante und schlanke Holz-Aluminium-Fenster
Ob Neubau oder Sanierung, mit dem eleganten und schlanken Design ist das Holz-Aluminium-Fenster CHF 400 ein absoluter Allrounder für Ihr Bauvorhaben. Dieses Spitzenfenster erhalten Sie ausserdem zu einem Spitzenpreis!

Dieses geradlinige Fenster passt perfekt zu jedem Baustil. Durch die schmalen Fensterrahmen sind die Glasflächen noch grösser und imposanter. Ihr Wohnraum wirkt offener und lichtdurchfluteter. Die hochwetterfeste Alluminiumschale an der Aussenseite lässt sich farblich individuell nach Ihren Wünschen gestalten. Das breite Farbangebot des CHF 400 bietet Ihnen unzählige gestalterische Möglichkeiten. Aussen gibt es die langlebige, pflegeleichte Aluminium-Schale in vielen Farben erhältlich. Der Verbund von Aluminium, Thermoschaum und Holz hat aussen eine witterungsbeständige Schale und innen eine warme Holzoberfläche. Das ergibt perfekte Dämmeigenschaften bei geringer Bautiefe. In Verbindung mit dem variablen Wetterschenkel – das optimale Fenster für die Schweiz. Weitere Informationen finden Sie unter www.internorm.ch

Höchste Qualität und Langlebigkeit
Wir entwickeln und produzieren Produkte, die höchste Qualitäts- und Technologiestandards erfüllen und durch ihre überragende Langlebigkeit einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. In unserem hauseigenen Entwicklungs- und Prüfzentrum wird diese hohe Qualität nicht nur gewissenhaft geprüft, sondern permanent weiterentwickelt. Aus diesem Grund können wir Ihnen auch überdurchschnittliche Garantie- und Serviceleistungen inklusive einer 30-jährigen Sicherstellungsgarantie gewähren. Davon profitieren nicht nur Sie, sondern auch unsere Umwelt sowie unser Klima.

Maximale Energieeffizienz und Heizkostenreduktion
Internorm bietet ein breites Sortiment an Produkten mit höchstmöglicher Wärmedämmung, die nicht nur die Energieeffizienz Ihrer Immobilie maximieren, sondern auch Ihre Heizkosten erheblich reduzieren. Mehr als 900‘000 zufriedene Internorm Sanierungskunden kommen bereits in den Genuss dieser Energiekostenreduktion und leisten gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt und unseres Klimas.

Nachhaltige Produktgestaltung
Bereits bei der Entwicklung unserer Produkte achten wir darauf, sie so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Daher verwenden wir Materialien mit hohem Recyclinganteil und verringertem CO2-Fussabdruck, wie beispielsweise ein spezielles Low-Carbon Glas, welches im Vergleich zu herkömmlichem Standard-Floatglas ca. 45 % weniger CO2 verursacht und durch die Verwendung in unseren Produkten jährlich mehr als 10‘000 Tonnen CO2 einspart. Darüber hinaus können unsere Kunststoff-Fenster bis zu 7-mal rezykliert und somit für die nächste Fenster-Generation eingesetzt werden, was eine Schonung wertvoller Ressourcen ermöglicht.

Umwelt- und klimaschonende Produktion
Internorm steht für effiziente umwelt- und klimaschonende Produktion 100 % made in Austria. Durch den Einsatz von Ökostrom und der Installation eigener Photovoltaik-Anlagen an allen Produktionsstandorten mit einer Gesamtleistung von über 3‘300 kWp maximieren wir unseren Energieanteil aus erneuerbaren Quellen und Eigenproduktion. Durch die laufende Optimierung unserer Produktionsprozesse minimieren wir unseren Material-, Energie- und Wasserverbrauch und reduzieren unser Abfallaufkommen.


Internorm AG
Römerstrasse 25
5502 Hunzenschwil
Tel 0848 003 333
info-swiss@internorm.com
www.internorm.ch