Klima- und Kälteanlagen vom Willisauer Fachmann

Die Bösiger Kälte Klima GmbH ist eine junge Firma, die sich um das richtige Raumklima und die gewerbliche Kälte kümmert. Sie übernimmt die Planung, Installation und Wartung aller Geräte. Dabei setzt sie auf Kundennähe und Regionalität.

Markus Bösiger ist gelernter Kältemonteur. Er absolvierte eine vierjährige Ausbildung und gehört damit zu einem exklusiven Kreis. Denn nur gerade zwei Berufsschulen bieten diese Ausbildung an. Nach bestandenem Abschluss bildete er sich zum Chefmonteur weiter und besuchte die Technikerschule. Somit war und ist er ein gefragter Mann in der Klima- und Kältebranche. Nachdem er einige Jahre als Projektleiter arbeitete und später bei der Alpiq in Luzern die Abteilung «Kälte» aufbaute, war der richtige Zeitpunkt für die Selbstständigkeit gekommen. Im Mai 2018 gründete er die Bösiger Kälte Klima GmbH in Willisau und sorgt seither mit seinem Team für das richtige Klima. Sei dies im zuhause von Privatpersonen, in Geschäftsräumen oder für Lebensmittel. Die meisten Kunden kommen aus der Region Willisau oder der Zentralschweiz.

Klimageräte werden immer ökologischer
Im Bereich der Klimageräte zählen Privatpersonen und Firmen zu den Kunden. Damit das optimale Klimagerät installiert werden kann, verschafft sich der Chef höchstpersönlich einen Eindruck von den vorhandenen Gegebenheiten. Anhand dessen berät und plant er die Installation und führt diese auch aus. Klimageräte sind im Gegensatz zu früher viel leiser und umweltfreundlicher. Viele Kältemittel sind überarbeitet worden oder dürfen nicht mehr verwendet werden, weil sie die Atmosphäre zu stark erwärmen. Ein Klimagerät kann in praktisch jedem Raum installiert werden und bringt neben der kühlen Raumtemperatur im Sommer, auch eine wohlige Wärme im Winter. Denn mit jedem Klimagerät kann auch geheizt werden. Viele Geräte sind so ausgestattet, dass sie auf eine gewisse Raumtemperatur programmiert werden können. So wird das Raumklima automatisch geregelt und allenfalls angepasst.

Kundennähe dank Regionalität
Die Kunden von Kälteanlagen sind hauptsächlich im Gastronomie-Bereich oder in der Metzgerei- und Bäckereibranche angesiedelt. Da es weniger Privatkunden sind, spricht man im Fachjargon von der «Gewerblichen Kälte.» Hauptsächlich geht es nämlich um die richtige Lagerung von Lebensmitteln – temperaturmässig betrachtet. In Restaurants sind das oft Kälteschubladen in der Küche, die miteinander verbunden sind. In anderen Betrieben sind es Kühlregale, die richtig angeschlossen werden müssen. Die Bösiger Kälte Klima GmbH übernimmt für die Kälteanlagen die Planung, Installation und später auch die Wartung. Hier macht es für alle Unternehmen Sinn, dem Fachmann aus der Region zu vertrauen. Denn sollte ein Gerät nicht mehr richtig funktionieren, muss es schnell gehen, damit die Lebensmittel nicht verderben.


Bösiger Kälte Klima GmbH
Menznauerstrasse 36
6130 Willisau
Tel +41 41 970 37 37
info@boesigerkk.ch
www.boesigerkk.ch

Das Klima muss stimmen

Orlando Fagà und sein Team sind auf den Unterhalt und die Sanierungen von Lüftungen spezialisiert. Denn wo ein gutes Raumklima herrscht, fühlen sich Menschen wohl.

Wer kennt das nicht? Man kommt in einen Raum und fühlt sich von Anfang an wohl. Natürlich tragen die Menschen mit ihrer Energie und Ausstrahlung einen grossen Teil zur Atmosphäre in einem Raum bei. Wichtig ist aber auch das Klima als solches.

Orlando Fagà und sein Team wissen, worauf es ankommt, damit das Klima stimmt. Sie kümmern sich um Lüftungs- und Klimaanlagen in den Kantonen Basel-Stadt, Baselland, Solothurn und Aargau und sind sowohl auf den Serviceunterhalt als auch auf die Sanierung von Anlagen spezialisiert. Auch bei Neubauten übernimmt das Unternehmen die Planung und Montage der Anlagen. Ob für Privatpersonen, öffentliche Institutionen, Gewerbe und Industrie oder Verwaltungen.

Vieles muss stimmen
Intakte Lüftungen beeinflussen über längere Zeit auch die Gesundheit der Menschen sowie das Gebäudekonzentrat. So kann beispielsweise in einem schlecht belüfteten Badezimmer schnell Schimmel entstehen. Damit eine Lüftung reibungslos funktioniert, müssen sowohl Filter, Motoren, Heizung und Steuerung intakt sein. Die Fachleute der Fagà Klima begutachten bei ihren Kontrollen alle Elemente und ersetzen, falls nötig, Teile, die defekt oder in die Jahre gekommen sind. Manchmal reicht auch eine Reinigung.

«Bei unserer Arbeit versuchen wir, die Objekte ganzheitlich zu begutachten, und nicht nur ‹Pflästerlipolitik› zu betreiben»

erklärt Orlando Fagà.

Während der engagierte Inhaber und Geschäftsführer erzählt, spürt man gut: Er liebt Herausforderungen. Er freut sich, für seine Kundschaft auch komplexe und anspruchsvolle Arbeiten durchzuführen.

Er sorgt für ein gutes Klima: Orlando Fagà.

Er sorgt für ein gutes Klima: Orlando Fagà.

Ein Lüftungsspezialist hat sich selbstständig gemacht
Während mehr als 20 Jahren arbeitete Orlando Fagà in grösseren Firmen und beschäftigte sich mit Lüftungen. Ende 2015 wagte er den Schritt in die Selbständigkeit. Vom Einmannbetrieb ist die Fagà Klima GmbH mittlerweile auf ein fünfköpfiges Unternehmen gewachsen. Er schätzt es sehr, mit seinem engagierten Team auf die Kundenwünsche einzugehen.

«Wir kümmern uns auch gerne um Anliegen, welche andere nicht so gerne erledigen»

sagt Fagà. Eine Crew, die gerne anpackt und mit ihrer Arbeit sowohl für eine zufriedene Kundschaft als auch für ein gutes Klima sorgt. In jeglicher Hinsicht.


Fagà Klima GmbH
Postgasse 11
4102 Binningen
Tel +41 61 501 90 50
info@fagaklima.ch
www.fagaklima.ch

Nachwachsender Dämmstoff als CO2-Senke

Das Kreis-Haus in Feldbach/ZH, ein Forschungsprojekt der ZHAW, ist mit Hanf gedämmt. (Bild: Devi Bühler)
Das Kreis-Haus in Feldbach/ZH, ein Forschungsprojekt der ZHAW, ist mit Hanf gedämmt. (Bild: Devi Bühler)

Früher für Seile oder Kleider eingesetzt, wird Hanf heute als Baumaterial neu entdeckt. Der erneuerbare Rohstoff bietet hervorragende Dämmeigenschaften und während seines Wachstums bindet er mehr CO2 als andere landwirtschaftliche Kulturpflanzen.

Hanf wird schon seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden genutzt. Die Hanfsamen dienen als Nahrungsmittel und die Fasern wurden wegen ihrer hohen Reissfestigkeit geschätzt. Bereits auf den Schiffen von Christoph Columbus waren die Taue, die Kleidung und die Schiffskarten aus Hanf. Nachdem die Pflanze als Rauschmittel in den letzten Jahrzehnten in Verruf geraten ist, werden ihre Eigenschaften heute für verschiedenste Anwendungen wieder neu entdeckt.

Nachhaltiger Anbau
Hanf ist eine anspruchslose Kulturpflanze, die schon seit langem in unseren Breitengraden angebaut wird. Fungizide oder Pestizide sind nicht nötig, da die Pflanze eine hohe Unkrautunterdrückung hat und wegen dem grossen Wurzelsystem den Boden lockert. Zudem sind Hanffelder eine sehr gute Bienen- und Insektenweide während der Blütezeit. In 100 Tagen wächst die Hanfpflanze bis zu 3–4 m hoch. 1 ha Hanf bindet während des Wachstums 14,5 t CO2 – mehr als jede andere landwirtschaftliche Kulturpflanze in unseren Breitengraden. Aus der Ernte lassen sich rund 90 m3 Dämmstoff herstellen. Im Vergleich dazu lässt sich aus einem Hektar, bei einem durchschnittlichen Wald, 30–70 m3 Holzfaserdämmung gewinnen.

Der Einbau von Dämmmatten aus Hanf in einem Dach. (Bild: Thermo-Natur / stroba-naturbaustoffe ag)

Der Einbau von Dämmmatten aus Hanf in einem Dach. (Bild: Thermo-Natur / stroba-naturbaustoffe ag)

Matten, Steine oder Beton
Für den Baustoff werden die Hanf-Stängel der Pflanze gewonnen. Aus dessen Fasern werden Dämmstoffe, diverse Formteile oder als Vliese produziert. Die Hälfte des Stängels besteht aus Holz, das als Hanfschäbe zur Herstellung von Hanfstein und Hanfbeton genutzt wird. Dämmplatten werden aus Hanffasern mit der Zugabe von Stützfasern (Bindemittel für die Stabilität) in einem Thermo-Bonding-Verfahren produziert, die in grossen Öfen gebacken und im Anschluss zugeschnitten werden. Werden die Stützfasern aus pflanzlichen Rohstoffen, z. B. Maisstärke, hergestellt ist der Dämmstoff zu 100 % biogen. Diese weiche Hanfdämmung wird vorwiegend im Bereich Dach-, Wand-, Decken- oder Bodendämmung eingesetzt und sorgt für ein gesundes, angenehmes Raumklima. Der Einsatzbereich ist gleich wie bei herkömmlichen Dämmstoffen. Um vergleichbare U-Werte wie mineralische Dämmstoffe zu erreichen, muss eine Hanfdämmung rund 3–5 % dicker sein. Sie kann jedoch bis zu 30 % Feuchtigkeit aufnehmen, ohne dass der Lambda-Wert sinkt. Bei anderen mineralischen oder petrochemischen Dämmstoffen gibt es eine deutliche Verschlechterung ab einer Feuchtigkeit von 5 %.

Zur Produktion von Hanfsteinen werden die Hanfschäben mit Mineralien und Naturkalken in der Ziegelmaschine zu einer Ziegelform gepresst und luftgetrocknet. Nach einem Monat Trocknungszeit können sie verbaut können. Hanf-Steine kommen vor allem im Bereich von Mauerwerks-Konstruktionen in Kombination mit einem Holztragewerk und zur Ausfachung des Ständerbaus zum Einsatz. Bei Sanierungen lassen sich bestehende Mauerwerke mit Hanfsteinen verkleiden, um den Energiewert zu verbessern. Der Wärmedämmwert von Hanfziegeln ist doppelt so hoch wie derjenige von Backsteinen. Oft werden Hanfsteine auch in Kombination mit der weichen Hanfdämmung eingesetzt. Beim Hanfbeton schliesslich werden die Hanfschäben und der Kalk vor Ort gemischt. Der Hanfbeton wird in mehreren Schichten in die Gleitschalung eingebracht und verdichtet. Nach der Trocknung werden die Wände mit Kalk oder Lehm verputzt. Im Innenbereich kann auch eine unverputzte oder nicht eingefärbte Wand bzw. Decke zu einem besonderen Hingucker werden.

Einbau von Hanfsteinen als Aussenwanddämmung. (Bild: hanfhandwerk.ch)

Einbau von Hanfsteinen als Aussenwanddämmung. (Bild: hanfhandwerk.ch)

Gutes Klima
Hanf ist ein hochwertiger Naturdämmstoff mit sehr guten Eigenschaften. Er gilt als feuchteregulierend, bietet einen guten Hitze- sowie Schallschutz, ist schimmelpilzresistent und auch baubiologisch empfehlenswert. Hanf-Baustoffe sind CO2-Senken: Das CO2, das der Hanf während seines Wachstums aufgenommen hat, wird im Baustoff gebunden und nicht mehr freigesetzt. Hanf wird seit 1996 in Neu- und Umbauten von Ein- und Mehrfamilienhäusern oder Bürogebäuden als Wärmedämmung verbaut. Jüngstes Beispiel ist das Kreishaus in Feldbach/ZH. Das Forschungsprojekt der ZHAW soll aufzeigen, wie eine funktionierende Kreislaufwirtschaft auf kleinstem Raum in Gebäuden umgesetzt werden kann. Dabei kamen Naturbaustoffe sowie langlebige, recycelte und wiederverwendete Materialien zum Einsatz. Dach und Wand sind mit Hanfplatten mit einer Stärke von 160 mm gedämmt. Auch für den Schallschutz ist Hanf beliebt. In den Schulhäusern Bethlehemacker in Bern und Röhrliberg in Cham wurde eine 30 mm starke Hanfdämmung als Schallabsorber in den Decken eingebaut.

Dieter Baltensperger, stroba naturbaustoffe ag


stroba naturbaustoffe ag
Winterthurerstrasse 21
8310 Kemptthal
Tel +41 52 635 30 30
stroba@stroba.ch
www.stroba-naturbaustoffe.ch

Interview mit Christine Gubser, sanu future learning ag

Frau Gubser, vielen Dank, dass Sie sich heute Zeit für dieses Interview nehmen. Könnten Sie uns zu Beginn einen kurzen Überblick über Ihre Rolle bei sanu geben?
Sehr gerne. Als Co-Direktorin bei sanu bin ich für die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung unseres Unternehmens verantwortlich. Wir konzentrieren uns darauf, nachhaltiges Wissen und Kompetenzen in verschiedenen Bereichen wie der Baubranche zu fördern und setzen dabei auf praxisorientierte Weiterbildungskurse, Projektbegleitungen und Strategieentwicklungen.

Wie wichtig ist es für die Baubranche, Nachhaltigkeit in die berufliche Ausund Weiterbildung zu integrieren, und welche Schritte unternimmt sanu in dieser Hinsicht?
Für die Baubranche ist es essenziell, Nachhaltigkeit in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu integrieren, da Bauprojekte erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und Gesellschaft haben. sanu ist überzeugt, dass Nachhaltigkeit ein Standard in der Bauindustrie sein sollte. Wir bieten spezialisierte Lehrgänge wie Baubiologie und Experte/Expertin für gesundes und nachhaltiges Bauen an, die Fachleute auf aktuelle Anforderungen vorbereiten. Diese Lehrgänge vermitteln Wissen über nachhaltige Baumaterialien, energieeffizientes Bauen und umweltfreundliche Gebäude. Zudem legen wir grossen Wert auf praxisnahe Schulungen und Workshops, um sicherzustellen, dass die Teilnehmer*innen die erlernten Konzepte direkt anwenden können.

Welche Kompetenzen sind Ihrer Meinung nach für Fachkräfte in der Baubranche zukünftig am wichtigsten, um den Anforderungen an das nachhaltige Bauen gerecht zu werden?
Fachkräfte in der Baubranche müssen zukünftig eine Reihe von Kompetenzen entwickeln, um den Anforderungen an nachhaltiges Bauen gerecht zu werden. Dazu gehören ein tiefes Verständnis für umweltfreundliche Baumaterialien und Techniken, Kenntnisse im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz sowie die Fähigkeit, Lebenszyklusanalysen von Gebäuden durchzuführen. Zudem sind Fähigkeiten im Bereich Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung entscheidend. Bei sanu legen wir grossen Wert darauf, diese Kompetenzen in unseren Lehrgängen und Workshops zu vermitteln. Wir fördern auch soziale und persönliche Kompetenzen wie Teamarbeit, Kommunikationsfähigkeiten und ein ganzheitliches Verständnis für die Auswirkungen von Bauprojekten auf die Umwelt und die Gesellschaft. Diese Kombination von technischen und sozialen Fähigkeiten ist entscheidend, um nachhaltige Bauprojekte erfolgreich zu realisieren.

Frau Gubser, was trägt Ihrer Meinung nach dazu bei, den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks zu berücksichtigen?
Die Verbindung zwischen Baukultur und nachhaltigem Bauen ist entscheidend. Das nachhaltige Bauen umfasst die Planung, den Bau, den Betrieb und den Abbau oder die Wiederverwendung eines Bauwerks. Nachhaltiges Bauen schont Ressourcen wie Boden, indem Neubauten hinterfragt und Sanierungen oder Umbauten bestehender Gebäude bevorzugt werden. Diese Herangehensweise spart graue Energie und berücksichtigt Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft gleichermassen. Es geht darum, den Zweck eines Gebäudes zu definieren und zukünftige Nutzungsmöglichkeiten zu antizipieren, um eine nachhaltige und flexible Bauweise zu fördern.

Eine Ihrer neuen Initiativen sind die Werkstätte für Lehmbau und Mineraloberflächen. Können Sie uns mehr darüber erzählen?
Unsere Werkstätte Lehmbau und neu Mineraloberflächen bieten Planer*innen und Interessierten einen praktischen Einstieg ins Thema. Dabei lernen die Teilnehmenden die Eigenschaften der Materialien zu verstehen und die Techniken auszuüben. Diese Workshops ergänzen theoretisches Fachwissen aus unseren Lehrgängen Baubiologe/Baubiologin oder Experte/Expertin für gesundes und nachhaltiges Bauen mit praktischen Übungen.

Welche Rolle spielen diese Materialien im nachhaltigen Bauen?
Lehm ist eines der nachhaltigsten Materialien im Schweizer Bauwesen. Auch Holz gewinnt wieder mehr an Bedeutung als nachwachsender Rohstoff. Es bindet CO2, hat kurze Transportwege und kann bei einem Rückbau wiederverwendet oder zur Energiegewinnung genutzt werden. Mineralische Baustoffe wie Lehm, Hanfkalk und Kalkputze sind klimaneutral und langlebig. Speziell Lehmputz im Innenbereich sorgt für ein gutes Raumklima und Feuchtigkeitsregulierung. Diese Materialien sind vielseitig einsetzbar und tragen erheblich zur Nachhaltigkeit im Bauwesen bei.

Können Sie uns mehr über den Lehrgang «Baubiologie» und den Lehrgang «Experte / Expertin für gesundes und nachhaltiges Bauen» erzählen?
Im Lehrgang «Baubiologie» erarbeiten sich Berufsleute Fachwissen im baubiologischen Bauen sowie wertvolle soziale und persönliche Kompetenzen. Dieser Lehrgang bereitet auf die eidgenössische Berufsprüfung vor. Der Lehrgang «Experte / Expertin für gesundes und nachhaltiges Bauen» vermittelt die Kriterien aller Nachhaltigkeitsbereiche, der Agenda 2030 und des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS). Die Teilnehmenden orientieren sich am Wohlbefinden der Nutzer*innen und integrieren nachhaltiges Bauen mit seinen wirtschaftlichen Aspekten in ihre Unternehmenskultur. Beide Lehrgänge sind berufsbegleitend, modular aufgebaut und starten jeweils im Spätsommer.

Wie messen Sie den Erfolg Ihrer Bildungs- und Beratungsangebote?
Wir messen den Erfolg unserer Angebote durch verschiedene Methoden. Einerseits sammeln wir Feedback von Teilnehmenden und Auftraggebern, um deren Zufriedenheit und die unmittelbare Wirkung der Kurse zu evaluieren. Andererseits betrachten wir langfristige Indikatoren wie die Implementierung nachhaltiger Praktiken in den Unternehmen und die daraus resultierenden ökologischen und ökonomischen Verbesserungen. Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um den Fortschritt zu verfolgen und kontinuierliche Verbesserungen zu ermöglichen.

Partizipationsprozesse sind in aller Munde. Wo empfiehlt sanu partizipative Prozesse im Bauwesen?
Insbesondere in der Stadtplanung und dort, wo verschiedene Anspruchsgruppen betroffen sind, ist Partizipation wesentlich. Es geht nicht nur um Information, sondern auch um das aktive Einbeziehen der Bevölkerung in den Planungsprozess. Zuerst wird das Problem erfasst, sei es eine Nutzungsänderung oder bauliche Massnahmen. Durch partizipative Prozesse können Bedürfnisse ermittelt und kreative Lösungen gefunden werden. Bei der Projektentwicklung und realisierung arbeiten wir eng mit Fachleuten verschiedenster Disziplinen zusammen, um den Raum gemeinsam zu gestalten.

Was sind Ihre Pläne und Ziele für die Zukunft von sanu?
Unsere Ziele für die Zukunft sind es, mehr Unternehmen und Einzelpersonen zu motivieren, sich für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen. Wir möchten unsere Position als führender Anbieter von Nachhaltigkeitsbildung festigen und neue innovative Formate entwickeln, die den aktuellen und zukünftigen Anforderungen gerecht werden.

Frau Gubser, vielen Dank für das informative Gespräch. Gibt es zum Abschluss noch etwas, das Sie unseren Leser*innen mit auf den Weg geben möchten?
Ich möchte alle ermutigen, sich aktiv mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Baubranche auseinanderzusetzen und die Möglichkeiten zur Weiterbildung zu nutzen. Jeder Schritt in Richtung einer zirkulären Bauweise ist wertvoll und trägt dazu bei, eine lebenswerte Zukunft für uns alle zu gestalten. Vielen Dank für das Gespräch!

Christine Gubser, CO-Direktorin und Bereichsleiterin Planung und Bau, sanu future learning ag

Weitere Infos zu Christine Gubser


sanu future learning ag
General-Dufour-Strasse 18
2503 Biel
Tel 032 322 14 33
sanu@sanu.ch
www.sanu.ch

«Home of Snowsports»: Mit Energieeffizienz auf der Überholspur

Verbandssitz Swiss-Ski
Willkommen in Worblaufen BE, der neuen Drehscheibe des Schweizer Skisports. Hier im «Home of Snowsports» treffen Tradition und Moderne aufeinander: Denn aus einem Gebäude der 80er Jahre entstand ein zukunftsorientierter und nachhaltiger Verbandssitz. Auch dank der fachkundigen Hand von pi-System GmbH.

Spitzenleistungen nicht nur auf der Piste
Geschwindigkeit, Präzision und anspruchsvolle Pisten prägen die Welt des Skisports. Doch die Wettfahrt um Höchstleistungen endet nicht am Pistenrand. Ein gutes Beispiel hierfür ist das «Home of Snowsports» in Worblaufen BE – der neue Verbandssitz von Swiss-Ski. pi-System ist es gelungen, aus einem in die Jahre gekommenen Bauwerk aus den 80er Jahren eine wirtschaftliche und nachhaltige Raumautomationslösung zu entwickeln. Eine detaillierte energetische Analyse und digitale Simulation ebneten den Weg dafür.

Gebäudefassade mit Storen

Gebäudefassade mit Storen

Zukunftsweisende Visualisierung
Das Highlight der Lösung ist die Integration der Raumautomation von Loytec in das innovative Leit- und Managementsystem «saturn». «saturn» visualisiert alle relevanten Raum-Informationen auf eine benutzerfreundliche und übersichtliche Weise. Die Benutzer können beispielsweise die Position der Jalousien, den Beschattungswinkel und andere wichtige Parameter auf einen Blick erfassen. Dank der intelligenten Verknüpfung von Beleuchtung, Beschattung, Heizung und Klimatisierung erreicht das Gebäude die Energieeffizienzklasse A.

Bürogrundriss mit Temperaturfühler – Feuchtefühler und Status Heizen-Kühlen

Bürogrundriss mit Temperaturfühler – Feuchtefühler und Status Heizen-Kühlen

Intelligenz trifft auf Funktionalität
Die «LDALI-PLC4»-Geräte bieten alle erforderlichen Schnittstellen, um die Raumfunktionen effizient zu steuern und zu integrieren. Im Gebäudemanager «LROC-102» laufen alle Bedarfsmeldungen zusammen. Dieses «intelligente Gehirn» des Gebäudes steuert die Heizungs- und Kühlungssysteme präzise und bedarfsgerecht. Flexible Heiz- und Kühldecken sowie Radiatoren passen sich dynamisch an die spezifischen Anforderungen der einzelnen Zonen an. Der modulare Aufbau und die offenen Schnittstellen des Systems sorgen für eine hohe Flexibilität und Unabhängigkeit der Nutzer und machen die Raumautomation nicht nur effizient, sondern auch nutzerorientiert.

Nachhaltig in die Zukunft
Die Implementierung dieser intelligenten Systeme stellt für den Verband einen wichtigen Meilenstein dar. Das verbesserte Raumklima und die reduzierten Betriebskosten sind klare Indikatoren für den Erfolg dieser Modernisierung. Swiss-Ski ist für die Zukunft bestens gerüstet – auf und neben der Piste.


pi-System GmbH
Länggasse 3
6208 Oberkirch
Tel 41 41 229 30 00
info@pi-system.ch
www.pi-system.ch