Welche Hypothek ist die richtige?

Wer in der Schweiz ein Haus oder eine Eigentumswohnung erwirbt, steht meist vor der Wahl zwischen einer Festhypothek und einer SARON-Hypothek. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von der persönlichen und finanziellen Situation, den längerfristigen Plänen sowie der Fähigkeit und Bereitschaft ab, Zinsschwankungen zu tragen. Wer Wert auf planbare Finanzierungskosten legt, entscheidet sich eher für eine Festhypothek. Für Haushalte mit ausreichenden finanziellen Reserven kommt eher eine SARON-Hypothek infrage. Geldmarkthypotheken waren historisch häufig günstiger, bieten aber keine Garantie für künftig tiefere Finanzierungskosten.

Bei einer Festhypothek bleibt der Zinssatz während der vereinbarten Laufzeit unverändert. Üblich sind Laufzeiten von zwei bis zehn Jahren; je nach Anbieter sind auch fünfzehn Jahre oder mehr möglich. Kurze Laufzeiten bergen das Risiko einer Erneuerung in einer Phase hoher Zinsen. Lange Laufzeiten schützen vor Zinserhöhungen, schränken aber die Flexibilität ein und können bei vorzeitiger Auflösung hohe Kosten verursachen. Zudem sind längere Laufzeiten in der Regel, aber nicht immer, höher verzinst und damit teurer. Neben dem aktuellen Zinsniveau sollten deshalb auch ein möglicher Verkauf, eine grössere Amortisation, die Pensionierung oder andere Veränderungen der Lebenssituation berücksichtigt werden.

Der Zinssatz einer SARON-Hypothek richtet sich nach dem SARON. Dieser bildet den durchschnittlichen Zinssatz ab, zu dem sich Banken am Schweizer Geldmarkt über Nacht gegenseitig Geld leihen. Die Bank schlägt darauf eine Marge. Steigt der SARON, nehmen auch die Finanzierungskosten zu. Je nach Anbieter kann gegen Aufpreis eine Zinsobergrenze vereinbart werden. Eine solche Lösung wird als Cap-Hypothek bezeichnet.

Viele Eigentümer teilen ihre Finanzierung in mehrere Tranchen mit unterschiedlichen Laufzeiten oder Hypothekarmodellen auf. Ein Teil kann als Festhypothek abgeschlossen, ein anderer als SARON-Hypothek geführt werden. Dadurch sinkt das Risiko, die gesamte Finanzierung zu einem ungünstigen Zeitpunkt erneuern zu müssen. Unterschiedliche Ablauftermine können jedoch einen Anbieterwechsel erschweren und die Flexibilität einschränken.

Die Entwicklung der Hypothekarzinsen lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen. Der SARON reagiert vergleichsweise direkt auf Veränderungen des SNB-Leitzinses. Die Zinssätze von Festhypotheken orientieren sich stärker an den langfristigen Kapitalmarktzinsen, die Erwartungen über künftige Leitzinsen, Inflation und Konjunktur bereits berücksichtigen.

Ein Vergleich verschiedener Anbieter lohnt sich, da sich Zinssätze und Vertragsbedingungen teils deutlich unterscheiden. Bei Festhypotheken sind vor allem Zinssatz und Laufzeit wichtig, bei SARON-Hypotheken Marge, Rahmenlaufzeit und die Möglichkeit eines Wechsels in eine Festhypothek. Eine längere Rahmenlaufzeit schützt vor kurzfristigen Anpassungen der Marge, bindet aber länger an den Anbieter. Bei beiden Modellen sollten zudem die Bedingungen einer vorzeitigen Auflösung, insbesondere eine allfällige Vorfälligkeitsentschädigung, geprüft werden. Entscheidend ist deshalb nicht allein der aktuell günstigste Zinssatz, sondern eine Finanzierung, die langfristig zur persönlichen und finanziellen Situation passt.

MSc Adrian A. F. Spiess
Volkswirtschaftlicher Mitarbeiter, Hauseigentümerverband Schweiz

Der Hauseigentümerverband Schweiz (www.hev-schweiz.ch) ist die Dachorganisation der schweizerischen Wohneigentümer und Vermieter. Der Verband zählt rund 340’000 Mitglieder und setzt sich auf allen Ebenen konsequent für die Förderung und Erhaltung des Wohn- und Grundeigentums in der Schweiz ein.


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Verkauf und Erstvermietung von Immobilien – kompetent begleitet

In der heutigen Zeit ist es unerlässlich, sich der Digitalisierung anzupassen, um auf dem Markt erfolgreich zu bestehen. Die Kundschaft verlangt heute mehr denn je, bevor sie sich für einen Abschluss entscheidet. Eine gute Vorbereitung ist daher entscheidend.

Die Terranova Immobilien AG setzt auf ein umfassendes Marketingkonzept, das auch die modernen digitalen Möglichkeiten miteinbezieht, um die Liegenschaften flächendeckend zu präsentieren. Dazu gehören die Inserierung von Objekten auf bekannten Immobilienportalen, die gezielte Ansprache von Interessent*innen über E-Mail-Marketing und Social-Media-Kampagnen sowie die Verwendung von Virtual-Reality-Technologie, um potenziellen Kundinnen und Kunden einen realistischen Eindruck von dem gewünschten Objekt zu vermitteln. Die Verwendung moderner Technologien ermöglicht es, die Marketingstrategien effektiver zu gestalten und gleichzeitig Zeit und Kosten zu sparen. Dadurch können Interessent*innen schneller und zielgerichteter angesprochen werden, was den Verkaufsprozess beschleunigt und optimiert.

Doch nicht nur in der Vermarktung, auch im Verkauf von Liegenschaften gibt es aktuell Herausforderungen zu meistern. Die Hypothekarzinsen in der Schweiz befinden sich im Vergleich zu den vergangenen goldenen Jahren auf einem erhöhten Niveau. Besonders hier weiss die Terranova Immobilien AG ihre Kundschaft bestmöglich zu begleiten, um den Verkaufserfolg zu steigern.

Kevin Lang

Kevin Lang

«Wir bieten unserer Kundschaft eine individuelle Beratung und Strategie an, um trotz der erhöhten Zinsen erfolgreich zu sein»

betont Kevin Lang, dipl. Immobilienvermarkter.

«Dabei arbeiten wir eng mit unseren Kundinnen und Kunden zusammen und bauen auf unsere langjährige Erfahrung sowie unser tiefgreifendes Verständnis für den Schweizer Immobilienmarkt. Um eine bestmögliche Lösung zu finden, setzen wir auf eine breite Diversifizierung des Angebots und eine sorgfältige Vorbereitung des Verkaufsprozesses. Zusätzlich bieten wir unserer Kundschaft ein umfassendes Dienstleistungspaket an, das von einer grundlegenden Bewertung bis zur Übergabe der Liegenschaft reicht»

erklärt Kevin Lang. Dieses beinhaltet eine professionelle Vermarktung sowie ein gezieltes Pricing, um das bestmögliche Ergebnis für die Kundschaft zu erzielen. Wir sorgen dafür, dass die Stärken der Immobilie durch eine sorgfältige Marktpositionierung hervorgehoben werden, um das Interesse potenzieller Käufer*innen zu wecken. Auch bei der Vertragsabwicklung und der Übergabe der Liegenschaft bieten wir Unterstützung an.

Darüber hinaus unterstützt die Terranova Immobilien AG Bauherrschaften und Institutionen im Rahmen der Dienstleistungen für die Erstvermietung von Neubauprojekten. Dabei wird grossen Wert auf eine sorgfältige Planung und Vorbereitung gelegt, um die Vermietung der Objekte erfolgreich umzusetzen. Es werden Gesamtstrategien entwickelt, Standort- und Marktanalysen untersucht und die Gestaltung von Grundrissen und dem Wohnungsmix optimiert. Zusätzlich wird gezieltes Marketing eingesetzt, um eine hohe Auslastung der Objekte zu erreichen.

Überzeugen Sie sich selbst und lassen Sie sich von den Fachpersonen der Terranova Immobilien AG unterstützen.


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Nationalratskommission unterstützt Abschaffung der Strafsteuer für Wohneigentümer

Die nationalrätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK-N) hat an ihrer Sitzung vom 15./16. August 2022 endlich die Beratungen zur Abschaffung der schädlichen «Eigenmiet-Steuer» auf selbstgenutztes Wohneigentum abgeschlossen. Der HEV Schweiz ist erfreut, dass die Mehrheit der Kommission das heutige System der ungerechten Besteuerung als nicht mehr haltbar erkannt hat. Wie bereits der Ständerat unterstützt sie die Abschaffung der Strafsteuer für Eigentümer von selbstgenutztem Wohneigentum am Hauptwohnsitz.

Nun ist klar, dass auch die Mehrheit der WAK-N den Handlungsbedarf wiederholt und deutlich konstatiert hat und handeln will. Der Ständerat hatte sich bereits anlässlich der Sommersession 2021 für einen system- und verfassungskonformen Systemwechsel ausgesprochen, indem ein reduzierter und begrenzter Abzug für private Schuldzinsen in Höhe von 70% der steuerbaren Vermögenserträge weiterhin zulässig sein soll. Um auch jungen Familien und weniger Begüterten den Kauf von Wohneigentum zu erleichtern, schlägt der Ständerat einen beschränkten «Ersterwerberabzug» bei den Hypothekarzinsen vor. Der HEV Schweiz unterstützt die ausgewogene Vorlage des Ständerates. Die Vorlage der WAK-N geht jedoch in einigen Punkten weiter als jene des Ständerates: Die Mehrheit der WAK-N will einen Unterhaltskostenabzug beibehalten. Ein Abzug solcher Gewinnungskosten ist aus Sicht des HEV Schweiz aus dem steuersystematischen Blickwinkel aber nur dann angebracht, wenn im Gegenzug ein Ertrag (z.B. bei Zweit- und Renditeliegenschaften) erwirtschaftet wird. Fällt die Eigenmiete beim Erstwohnsitz, müssen systemkonform grundsätzlich auch die Abzüge von Gewinnungskosten fallen.

Zudem beantragt die WAK-N einen privaten Schuldzinsabzug in Höhe von 100% statt nur 70% der steuerbaren Vermögenserträge und streicht den vorgesehenen Schuldzinsabzug für Ersterwerber. Zur Förderung von Wohneigentum, wie es Art. 108 Abs. 1 BV fordert, ist eine Begrenzung des privaten Schuldzinsabzugs und die Einführung eines Schuldzinsabzugs für Ersterwerber aber dringend nötig. Besonders Neuerwerber investieren ihr gesamtes Kapital in die Immobilie. Sie haben damit in den meisten Fällen keine steuerbaren Vermögenserträge und können keinerlei private Schuldzinsen abziehen.

Damit wird nach Ansicht des HEV Schweiz «das Fuder überladen». Eine derart «angereicherte» Vorlage erscheint als politisch chancenlos. Der HEV Schweiz wird sich weiterhin für eine system- und verfassungskonforme Vorlage analog dem Entscheid des Ständerates einsetzen, um die Abschaffung der Strafsteuer für Wohneigentümer nicht zu gefährden.

Klare Ablehnung einer reinen «Pinselrenovation» der heutigen Strafsteuer
Der HEV Schweiz zeigt sich erfreut, dass die Kommission für einen Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung votiert. Die ebenfalls thematisierte generelle Beschränkung der «Eigenmietwert-Steuer» auf 60% der Marktmiete wäre hingegen pure Augenwischerei gewesen. Die Probleme – administrativer Aufwand, Einsprachen und Verfahren, Unmut und Unverständnis, problematische Verschuldungsanreize, Gefahr der Altersvorsorge etc. – wären unverändert bestehen geblieben.

Der Hauseigentümerverband Schweiz (www.hev-schweiz.ch) ist die Dachorganisation der schweizerischen Wohneigentümer und Vermieter. Der Verband zählt über 340’000 Mitglieder und setzt sich auf allen Ebenen konsequent für die Förderung und Erhaltung des Wohn- und Grundeigentums in der Schweiz ein.


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Mit Sonne, Erde und ausgeklügelter Technik

Die Wohnüberbauung Sentmatt im Obfelden im Zürcher Säuliamt kommt praktisch ohne zugekaufte Energie aus. Allerneuste Haustechnik machts möglich.

Von aussen sieht man der Sentmatt nicht an, dass sie eine Pionierin ist. Die drei Mehrfamilienhäuser mit ihren 119 Wohnungen halten sich in Form und Farbe zurück. Um zu wissen, was an der Siedlung innovativ ist, muss man in den Keller steigen. In der Technikzentrale fällt eine riesige Ammoniak-Wärmepumpe ins Auge. Das Gerät braucht weniger Strom als herkömmliche Wärmepumpen und Ammoniak ist erst noch ein natürliches, umweltverträgliches Kältemittel. 24 Sonden, die 270 Meter in die Erde reichen ,bringen die Energie zur Wärmepumpe. Damit der Untergrund nicht auskühlt, wird ihm Wärme zurückgegeben. Sie stammt vom sommerlichen Warmwasserüberschuss, den Hybridkollektoren auf dem Dach produzieren. Eine zweite Wärmequelle sind die Wohnungen. In deren Decken sind Rohrschlangen mit einer doppelten Mission verlegt: heizen, wenn’s kalt ist, kühlen, wenn’s heiss ist. Das aufgewärmte Kühlwasser macht dann ebenfalls die Tour in die Tiefe und gibt seine Energie dem Erdreich ab.

ZKBPionierüberbauung-Sentmatt-in-Obfelden

Dieses sogenannte 2SOL-Prinzip wurde bisher noch nie in einer so grossen Siedlung eingesetzt. Aber das System funktioniert und seine Energiebilanz darf sich sehen lassen. Roger Ricklin, der die Entstehung der Sentmatt als Projektleiter der Halter AG von A bis Z begleitet hat, geht davon aus, dass die Gebäude unter dem Strich Nullenergiehäuser sind. Im Frühling 2019 wird ein Teil der Siedlung noch einen Zacken innovativer. Es werden zwei zusätzliche Sonden 450 Meter tief in die Erde versenkt. Weil es da unten etwas wärmer ist und die neuartigen Sonden die Energie mit weniger Verlust zur Pumpe führen, muss das Wasser für den Gebrauch im Haus weniger erhitzt werden. Im Fachjargon spricht man von einem kleinen «Temperaturhub». Um diesen zu bewältigen, kommen zwei spezielle Niederhub-Wärmepumpen zum Einsatz. «Ein solches Projekt passt zu uns», sagt Patrick Bühlmann, Mitglied der Direktion der Zürcher Kantonalbank. Mit dem ZKB Umweltdarlehen unterstützt die Bank energieeffizientes Bauen und Renovieren mit einem Vorzugszinssatz. Anrecht auf eine Zinsvergünstigung haben Label wie Minergie, 2000-Watt-Areal und bestimmte GEAK-Klassen.

«Besonders klimafreundliche und innovative Pionierprojekte wie die Sentmatt fördern wir aber auch ohne Label.»

Er hofft, dass das Beispiel andere Bauherren dazu inspiriert, ebenfalls neue Ansätze zu verfolgen. Zinsvergünstigungen sind ein Vorteil hoher Energieeffizienz. Ein zweiter: Es lassen sich damit Nebenkosten senken. Roger Ricklin vermutet, dass dies mit einer der Gründe dafür ist, weshalb sich die Wohnungen so gut vermieten lassen. Seit Anfang 2019 haben die Mieter zudem ein Mittel zur Hand, mit dem sie ihren Energiekonsum individuell weiter drosseln können. Die «Sentmatt-App» zeigt ihnen detailliert an, wie viel Wasser und Strom in einer Wohnung verbraucht werden.

Und sie kann noch mehr: Die Bewohner können auf wichtige Dokumente wie Betriebsanleitungen oder die Hausordnung zugreifen. Die App informiert über anstehende Reinigungs-oder Unterhaltsarbeiten, kennt den Fahrplan und weiss, was im Kino läuft. Man kann damit eine Familienagenda führen oder mit den Nachbarn chatten. Internet-Fernsehen, Filme und Musik gibt’s auch über die App. Via Stromnetz steuert sie ausserdem das Licht und die Storen. Möglich wäre noch viel mehr: Wer möchte, kann mit der App seine Wohnung zum veritablen Smarthome machen.

ZKBV.-l.-Patrick-Bühlmann-Key-Account-Manager-Zürcher-Kantonalbank-und-Roger-Ricklin-Projektleiter

Ihre Partnerin für nachhaltiges Bauen
Beim umweltfreundlichen Bauen und Renovieren erhalten Sie mit dem ZKB Umweltdarlehen eine attraktive Zinsvergünstigung von bis zu 0,8% p.a. während maximal 5 Jahren. Neu kann das ZKB Umweltdarlehen mit Laufzeiten bis zu 15 Jahren abgeschlossen werden. Energetische Bauten sind nicht nur energetisch sinnvoll: Sie sparen dadurch Energiekosten, können den Werterhalt Ihrer Immobilie sichern und allenfalls von Förderbeiträgen profitieren. Die Zürcher Kantonalbank blickt auf eine lange Tradition der Nachhaltigkeit zurück, die strategisch in ihrem Leistungsauftrag verankert ist: Das ZKB Umweltdarlehen ist seit über 25 Jahren im Angebot.

Weitere Informationen finden Sie unter zkb.ch/umweltdarlehen




Zürcher Kantonalbank
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Ressourcenschonende Bauweise zahlt sich aus

Wer beim Renovieren oder Bauen nachhaltige Kriterien berücksichtigt, tut sowohl der Umwelt als auch sich selber Gutes. Das ZKB Umweltdarlehen der Zürcher Kantonalbank fördert ressourcenschonende Projekte in Form von Spezialkonditionen. Geschätzt wird dieses Angebot von Einfamilienhaus- Besitzern bis zu Initianten von Grossüberbauungen.

Es war ein langer Entscheidungsprozess. Nach mehreren Jahren intensiven Suchens nach einem geeigneten Objekt entschlossen sich Sabine und Matthias Griesser, das 1961 erbaute Haus der Eltern zu übernehmen und es nach dem Minergie-Standard zu modernisieren. «Eine energetische Sanierung schont nicht nur die Umwelt, sondern steigert auch das Wohnklima», ist Matthias Griesser überzeugt. Erreicht hat die Bauherrschaft beide Ziele mit verschiedenen Eingriffen. Die Wärmedämmung der ganzen Gebäudehülle spielte eine zentrale Rolle: Die Fassade wurde rundum erneuert und ist heute hinterlüftet. Die Technik, bestehend aus Wärmepumpe, thermischer Solar- und Photovoltaikanlage, hatte bereits Matthias Griessers Vater vor der Hausübergabe auf den neusten Stand gebracht.

ZKBMit dem ZKB Umweltdarlehen profitieren Bauherren vom Einfamilienhaus bis zur Grossüberbauung von bis zu 0,8 Prozent Zinssatzreduktion auf den Zinssatz der gewählten ZKB Festhypothek.

Sprungbrett für Projekte mit Weitblick
Die neuen Besitzer der renovationsbedürftigen Liegenschaft wurden von ihrer Kundenbetreuerin schon früh auf das ZKB Umweltdarlehen aufmerksam gemacht. Mit bis zu 0,8 Prozent Zinssatzreduktion und weiteren Vorteilen bietet das Hypothekarprodukt attraktive Konditionen für Kunden, die ihr Objekt mit ressourcenschonenden Zielen renovieren oder neu bauen wollen.

Die Nachfrage steigt deutlich an, wie Tamara Götz aufzeigt, Produktmanagerin bei der Zürcher Kantonalbank: «Seit 2007 hat sich das Volumen versechsfacht. Aktuell führt die Zürcher Kantonalbank mehr als 3200 ZKB Umweltdarlehen mit über 1,2 Mrd. Franken Volumen im Portfolio.»

Spektrum reicht von Minergie bis 2000-Watt-Areal
Seit Anfang 2018 fallen neben Objekten mit Minergie-Zertifizierung oder dem Gebäudeausweis der Kantone (GEAK und GEAK Plus) auch Bauten mit 2000-Watt-Areal-Zertifizierungen in den Leistungsumfang des ZKB Umweltdarlehens. Das Zertifikat «2000-Watt-Areal», für welches eine Geschoss- oder Grundstückfläche von mindestens 10’000 Quadratmeter Grundvoraussetzung ist, leitet sich aus dem Modell der 2000-Watt-Gesellschaft ab. Deren Idee besagt, dass in einem intelligent aufgebauten Energieversorgungssystem und mit der nötigen Sensibilisierung der Bewohner 2000 Watt Dauerleistung pro Person ausreichen, um in Wohlstand und mit hoher Qualität zu leben. Die 2000-Watt-Limite soll eingehalten werden, indem man die energetische Effizienz von Gebäuden, Geräten und Fahrzeugen erhöht, aber auch neue Technologien entwickelt und implementiert. Der Einschluss der 2000-Watt-Areal-Zertifizierung ist eine wichtige Erweiterung des ZKB Umweltdarlehens, durch die nun auch Bauherrschaften von gross angelegten Bauprojekten in ihren Bestrebungen für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen bestärkt und unterstützt werden.

Lokstadt Winterthur setzt wichtige Massstäbe
Ein aktuelles Beispiel bietet Winterthur. Mitten in der Stadt auf dem Sulzerareal entsteht die Lokstadt: ein neues Quartier mit gemischter Nutzung. In dessen Gestaltungsplan ist festgehalten, dass die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft einzuhalten sind und 30 Prozent der Wohnflächen für gemeinnütziges und preisgünstiges Wohnen genutzt werden. In der ersten Bauetappe realisiert die Genossenschaft für selbstverwaltetes Wohnen (Gesewo) ab Mitte 2018 einen Teil des Hauses «Krokodil» mit total 254 Wohneinheiten. Das Gebäude der Gesewo wird grösstenteils aus Holz bestehen, und im 2000 m2 grossen Innenhof soll eine grüne Oase angelegt werden. Martin Geilinger, Geschäftsführer Gesewo, hält fest: «Bei Neubauten sind Minergie-P ECO und die Vorgaben der 2000-Watt-Gesellschaft seit Jahren unsere Standards. Im Zentrum steht für uns aber auch die soziale Nachhaltigkeit: die Partizipation der Bewohnenden, das Leben in der Hausgemeinschaft.»

Plädoyer für einen ganzheitlichen Nachhaltigkeits-Begriff
Beim Siedlungsanteil der Gesewo gibt es denn auch einen Hausverein mit mittlerweile 90 Mitgliedern, die bereits heute ihr künftiges, gemeinschaftliches Zuhause aktiv und engagiert mitgestalten. Sie legen Auswahlkriterien für künftige Bewohnerinnen und Bewohner fest, tüfteln am Gewerbekonzept und helfen mit, die benötigten Darlehen zu beschaffen.Die Genossenschaft sensibilisiert ihre Bewohner auf eine ressourcenschonende Lebensweise, ohne dogmatisch zu sein: «Die Bewohner kennen unser Leitbild, in dem die Ziele verankert sind. Zudem gibt es einige Vorschriften wie eine begrenzte Anzahl Autos oder eine gute soziale Durchmischung. Uns ist jedoch bewusst: Damit ist es nicht getan.

Wir planen deshalb auch eine Infoveranstaltung zum Thema ‹Ressourcenschonend leben› », erklärt Dominik Siegmann, Projektleiter des Hausvereins Werk 1.

Finanzielle Anreize als Schlüsselfaktor
Auch bei diesem Projekt ist die Bauherrschaft bereits im Planungsprozess auf das ZKB Umweltdarlehen aufmerksam geworden. Konsequent nachhaltig zu bauen, erfordert etwas höhere Investitionskosten, als wenn man konventionell baut – deshalb sind Fördermassnahmen wichtig. Markus Schatzmann, Finanzvorstand Gesewo: «Die Zürcher Kantonalbank ist für die Gesewo eine gute Partnerin, die sich um die Anliegen von Wohnbaugenossenschaften kümmert. Die Konditionen des ZKB Umweltdarlehens haben in jeder Hinsicht gepasst. Um wie die Gesewo sowohl günstiges als auch ökologisches Wohnen bieten zu können, sind Anreize von Finanzierungspartnern äusserst wichtig.» Positiv ist, dass sich die höheren Investitionskosten auszahlen. Nachhaltige Siedlungen sind in Unterhalt und Betrieb deutlich günstiger als konventionelle, und ihr Verkehrswert wird in Zukunft tendenziell steigen.

Ihre Partnerin für nachhaltiges Bauen
Mit dem ZKB Umweltdarlehen unterstützt Sie die Zürcher Kantonalbank bei Renovationen oder Neubauten nach ressourcenschonenden Kriterien. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll: Sie sparen dadurch Energiekosten, können die Werterhaltung Ihrer Immobilie sichern und allenfalls von Förderbeiträgen profitieren. Die Zürcher Kantonalbank blickt auf eine lange Tradition der Nachhaltigkeit zurück, die strategisch in ihrem Leistungsauftrag verankert ist: Das ZKB Umweltdarlehen ist seit über 25 Jahren im Angebot.
Weitere Informationen finden Sie unter zkb.ch/umweltdarlehen.


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