Flexibilität ohne Kompromisse – die Baggersäge von Gebrüder Egli

Ob im Gleisbau, Strassenbau, Spezialtiefbau, Rückbau, Tunnelbau oder im Recyclingbereich: Moderne Bauprojekte verlangen Lösungen, die präzise, sicher und wirtschaftlich
arbeiten. Zeitdruck, beengte Platzverhältnisse und steigende Anforderungen an kontrollierte Bauprozesse stellen Unternehmen vor immer grössere Herausforderungen.

Mit der Baggersäge der Gebrüder Egli Maschinen AG steht dafür ein Anbaugerät zur Verfügung, das neue Möglichkeiten eröffnet und Arbeitsabläufe deutlich vereinfacht.

Präzise Schnitte – direkt mit dem Bagger
Wo früher aufwendige Vorinstallationen wie Gerüste aufstellen oder Führungsschienen verschrauben nötig waren, ermöglicht die Baggersäge heute exakte Schnitte direkt vom Bagger aus. Somit sind auch keine Personen im unmittelbaren Gefahrenbereich mehr nötig. Der Vorbereitungsaufwand und die Unfallgefahr sinken deutlich, gleichzeitig lassen sich Arbeiten effizienter und flexibler ausführen.

Die Säge arbeitet in nahezu allen Positionen: vertikal, horizontal oder diagonal. Auch boden-, wand- und deckenbündige Schnitte sind problemlos möglich. Zudem stellen Rundungen oder Natursteinmauern kein Hindernis dar. Mit einer Schnitttiefe von bis zu 500 mm deckt sie ein breites Anwendungsspektrum auf Baggern ab 8 Tonnen Einsatzgewicht ab.

Vielseitig in unterschiedlichsten Materialien
Ein entscheidender Vorteil ist die hohe Flexibilität. Beton, Stahl, Chromstahl, Aluminium, Holz, GFK, Fels, Ziegel und Folien lassen sich zuverlässig und kontrolliert trennen. Möglich wird dies durch verschiedene Sägeblätter mit einem Durchmesser von bis zu 1200 mm. Grössere Sägeblätter sind auf Anfrage möglich.

Damit eignet sich die Baggersäge für zahlreiche Anwendungen – vom präzisen Heraustrennen von Betonelementen über das Zuschneiden von Stahlkonstruktionen bis hin zu anspruchsvollen Rückbauarbeiten wie beispielsweise der Rückbau eines Windrades. Saubere Schnittkanten reduzieren zudem die Nachbearbeitung und sorgen für einen reibungslosen Arbeitsablauf. Das spart Zeit, Kosten und beschleunigt den Baufortschritt.

Intelligente Technik unterstützt den Maschinisten
Für eine präzise Führung sorgt ein intelligentes Steuergerät mit Schnitt- und Neigungswinkelanzeige in zwei Achsen. Der Maschinist erhält jederzeit eine klare Orientierung und kann die Säge exakt positionieren.

Ein integrierter Überlastungsschutz schützt das Sägeblatt, während die Wasserkühlung eine konstante Leistungsfähigkeit sicherstellt. Die robuste Konstruktion ist konsequent auf den anspruchsvollen Baustellenalltag ausgelegt und gewährleistet auch unter schwierigen Bedingungen eine zuverlässige Performance.

Effizient, flexibel und sicher im Einsatz
Kontrollierte Schnitte erhöhen nicht nur die Effizienz, sondern auch die Sicherheit auf der Baustelle. Geringe Erschütterungen schützen angrenzende Bauteile und ermöglichen gleichzeitig eine materialschonende Trennung – ein wichtiger Vorteil insbesondere im Rückbau und beim Recycling.

Die Baggersäge ist im Mietpark von Gebrüder Egli Maschinen AG im In- und Ausland mit allen gängigen Wechselsystemen verfügbar. Dadurch lassen sich Einsätze flexibel planen – sowohl für kurzfristige Projekte als auch für spezialisierte Anwendungen.

Moderne Bau- und Rückbauprozesse verlangen nach durchdachten, wirtschaftlichen Lösungen. Die Baggersäge von Gebrüder Egli bietet hierfür eine leistungsstarke Alternative zu konventionellen Methoden – präzise, flexibel und effizient. Unsere Fachspezialisten unterstützen Sie gerne bei der Planung und Umsetzung Ihrer Projekte.


Gebrüder Egli Maschinen AG
Konstanzerstrasse 14
9512 Rossrüti / Wil
Tel +41 71 913 85 60
info@gebr-egli.ch
gebr-egli.ch

Wenn Technik Charakter zeigt

Zwischen Präzision und Leidenschaft schafft die Soldati AG Automationslösungen, die weit über Technik hinausgehen. Wo andere aufgeben, fängt Soldati an – mit Ideen, die aus Erfahrung, Mut und einem Schuss Schweizer Pioniergeist entstehen.

Seit über 40 Jahren setzt die Soldati AG im Sondermaschinenbau Massstäbe. Im Herzen der Zentralschweiz beheimatet, steht das Familienunternehmen für eine Automationskunst, die sich nicht mit Standards zufrieden gibt. Hier entstehen einzigartige Lösungen für Kundinnen und Kunden, deren Anforderungen so aussergewöhnlich sind wie ihre Produkte – von Goldraffinerien und Münzstätten über Verpackungsherstellern bis hin zu globalen Lebensmittelkonzernen.

Wenn eine Firma bis über 3000 kg Burger pro Stunde perfekt verpacken will, braucht es mehr als Technik. Er braucht Präzision, Tempo und Verlässlichkeit – genau das liefert Soldati. Rund um die Uhr arbeiten hier Maschineningenieure, Konstrukteure, Programmierer und Softwareentwickler an Konzepten, die Prozesse vereinfachen, Qualität sichern und Produktionskosten senken. Alles – von der Idee über die Konstruktion bis zur Programmierung – entsteht inhouse. Das Team aus 16 Fachspezialisten beherrscht Mechanik, Steuerung und Robotik aus einem Guss.

«Wir bauen nichts ab Stange. Jede Anlage ist ein Unikat, das genau auf die Bedürfnisse der Kundschaft abgestimmt ist»

so Luca Soldati, Inhaber der Soldati AG. Hohe Anforderungen gehören hier zum Alltag – und genau das spornt das Team an.

Da geeignete Fachkräfte rar sind, bildet Soldati seinen Nachwuchs selbst aus. Automatiker und Konstrukteure erlernen das Handwerk direkt an den Maschinen, an realen Projekten, mit direkter Verantwortung. So bleibt das Know-how nicht nur im Haus – es wächst mit jeder neuen Herausforderung.

Auch geografisch bewegt sich Soldati über Grenzen hinweg: Internationale Projekte, neue Kooperationen, modernisierte Strukturen und ein im Umbau befindliches Bürogebäude zeigen, dass Stillstand hier kein Thema ist.

Und doch bleibt eines konstant: der Name. Soldati – ein Familienname, der seit 1358 Gewicht hat in der Schweiz. Ein Firmen name, der für Verlässlichkeit, handwerkliche Intelligenz und den Mut zur Innovation steht.


Soldati AG
Hasliring 1
6032 Emmen
Tel +41 41 269 50 90
info@soldati.ch
www.soldati.ch

Naturgefahrensicher bauen mit neuen Planungshilfen

Aufgrund der immer intensiveren Nutzung des Lebensraums und des Klimawandels nehmen die Risiken infolge Naturgefahren zu. Dabei ist die Bauweise Hauptproblem und Lösungsansatz zugleich. Je früher die Gefahren und mögliche Lösungsansätze in die Planung einbezogen werden, umso einfacher lässt sich ein wirksamer und effizienter Gebäudeschutz umsetzen.

Zwei von drei Gebäuden in der Schweiz sind potenziell durch Oberflächenabfluss gefährdet. Entsprechend wichtig ist die Schaffung von Abflusskorridoren, damit das Wasser bei Starkregen schadlos zwischen den Gebäuden hindurchfliessen kann.

Zwei von drei Gebäuden in der Schweiz sind potenziell durch Oberflächenabfluss gefährdet. Entsprechend wichtig ist die Schaffung von Abflusskorridoren, damit das Wasser bei Starkregen schadlos zwischen den Gebäuden hindurchfliessen kann.

Zwei von drei Gebäuden in der Schweiz sind bei starkem Regen potentiell gefährdet, auch abseits von Gewässern. Dies zeigt die Gefährdungskarte Oberflächenabfluss, welche schweizweit im Falle eines lokalen Gewitters mögliche Abflusswege und überschwemmte Bereiche darstellt. Den Praxisbeweis liefern die unzähligen Schäden, welche die vielen Unwetter im Sommer 2021 angerichtet haben – bei uns in der Schweiz wie auch im benachbarten Ausland. Oberflächenabfluss kann man ähnlich wie einer Gefährdung durch Steinschlag, Lawinen oder Hochwasser nicht ausweichen. Ein guter Gebäudeschutz hängt vielmehr von einer gelungenen Konzeption und Umgebungsgestaltung ab, damit das im Überfluss anfallende Wasser schadlos abfliessen kann. Am grössten ist der Handlungsspielraum für kostengünstigen Schutz vor Überflutungen bei Neubauten. Doch auch bei Umbauten gilt: Je früher an Schutzmassnahmen gedacht wird, desto einfacher lassen sich diese ins Gesamtkonzept integrieren. Die Anforderungen und Möglichkeiten zum Schutz vor Überschwemmung und weiteren Naturgefahren sollten deshalb schon in die ersten Entwürfe eines Bauprojekts einfliessen. Dabei nehmen Architekten, Planer und Ingenieure eine zentrale Rolle ein, wenn sie als Fachspezialisten rund um das Bauen die Bauherrschaft auch bezüglich Naturgefahren beraten.

Die erhöhte Bauweise ist die einfachste und wirksamste Massnahme zum Schutz vor Hochwasser bei Neubauten.

Die erhöhte Bauweise ist die einfachste und wirksamste Massnahme zum Schutz vor Hochwasser bei Neubauten.

Naturgefahren-Check mit einfacher Gefahrenübersicht
Der Naturgefahren-Check auf www.schutz-vor-naturgefahren.ch zeigt auf, welchen Naturgefahren ein Gebäude ausgesetzt ist. Nebst der Gefährdung am Standort werden zur Situation passende Empfehlungen für mögliche Schutzmassnahmen präsentiert, damit diese Lösungsvarianten direkt in das Gesamtkonzept eines Neubaus oder Umbaus einfliessen können. Wird eine Gefährdung durch Hochwasser oder Starkregen frühzeitig erkannt und in der Planung berücksichtigt, lässt sich möglicherweise die Höhenlage des Erdgeschosses und der Gebäudeöffnungen optimieren. Liegen sämtliche Fenster, Türen und Lichtschächte aber auch Lüftungsöffnungen über der maximalen Überschwemmungshöhe, ist ein permanenter Schutz möglich. Solche baulich-konzeptionellen, fest installierten Schutzvorkehrungen sind besonders zuverlässig und langfristig auch sehr kosteneffizient. Im Idealfall entfällt somit zusätzlicher Aufwand für Wartung und Unterhalt mobiler Schutzsysteme und für das Üben von Notfallsituationen. Der Schutz vor Starkregen lässt sich übrigens gut mit Massnahmen zur Klimaanpassung kombinieren: Nach dem Konzept der «Schwammstadt» soll bei Starkregen das Wasser schadlos zwischen den Gebäuden hindurchgeleitet und über durchlässige Oberflächen lokal zwischengespeichert werden, sodass dieses in Trockenphasen wiederum verdunsten und zu einem angenehmen Stadtklima beitragen kann. Bei fortgeschrittener Planung sind die Handlungsoptionen eingeschränkt. Doch auch dann können beispielsweise noch hagelgeprüfte Produkte für Dach und Fassade ausgewählt, ein automatisches Hochwasserschutz-Klappschott zum Schutz der Tiefgarageneinfahrt eingebaut oder eine Hagelwarnung für die Lamellenstoren installiert werden.

Wo Wasser ans Gebäude gelangen kann, müssen Öffnungen und Fassade einem temporären Einstau standhalten. In diesem Beispiel ist der erhöhte Lichtschacht in die Umgebungsgestaltung integriert.

Wo Wasser ans Gebäude gelangen kann, müssen Öffnungen und Fassade einem temporären Einstau standhalten. In diesem Beispiel ist der erhöhte Lichtschacht in die Umgebungsgestaltung integriert.

Schutzzielvorgaben in Gesetzen und Baunormen
Die 2020 überarbeiteten Normen SIA 261 «Einwirkungen auf Tragwerke» sowie die SIA 261/1 «Einwirkungen auf Tragwerke – ergänzende Festlegungen» stellen neu auch konkrete Anforderungen an den Gebäudeschutz gegen Hagel, Schneedruck und alle gravitativen Naturgefahren (Hochwasser / Oberflächenabfluss, Rutschung, Steinschlag, Murgang und Lawinen). Die Schutzziele beziehen sich einerseits auf Gefahrengrundlagen wie die kantonalen Gefahren- und Intensitätskarten. Andererseits werden sie umso höher angesetzt, je grösser der zu erwartende Schaden über die Nutzungsdauer des Gebäudes ist. So erfolgt eine Abstufung je nach Gebäudenutzung und -funktion. Für diese pragmatische Risikoabstufung dienen die sogenannten «Bauwerksklassen» (BWK I-III), welche in der Norm SIA 261 definiert sind. Die praktische Anwendung dieser Normen wird in den Wegleitungen SIA D0260 «Entwerfen & Planen mit Naturgefahren im Hochbau» und SIA 4002 «Hochwasser – Wegleitung zur Norm SIA 261/1» sowie auf der Informationsplattform www.schutz-vor-naturgefahren.ch erläutert. Letztere vernetzt alle wichtigen Planungshilfen und ist deshalb für rasche Abklärungen und den Einstieg in das Thema besonders hilfreich.

Zufahrten und andere Gebäudeöffnungen schützt man am besten permanent vor Wassereintritt, denn für die Installation mobiler Schutzmassnahmen fehlt meist die Zeit.

Zufahrten und andere Gebäudeöffnungen schützt man am besten permanent vor Wassereintritt, denn für die Installation mobiler Schutzmassnahmen fehlt meist die Zeit.

Über «Schutz vor Naturgefahren»
Die Informationsplattform www.schutz-vor-naturgefahren.ch wurde von den Kantonalen Gebäudeversicherungen ins Leben gerufen und wird heute von einer für die Schweiz einmaligen Allianz wichtiger Akteure im Bereich Gebäudeschutz getragen: der Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen VKG, dem Hauseigentümerverband Schweiz HEV, dem Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein SIA, dem Schweizerischen Versicherungsverband SVV, dem Verband Schweizerischer Kantonalbanken VSKB sowie dem Schweizerischen Gemeindeverband SGV.


Vereinigung Kantonaler
Gebäudeversicherungen VKG
Schutz vor Naturgefahren
Bundesgasse 20
3001 Bern
info@schutz-vor-naturgefahren.ch
www.schutz-vor-naturgefahren.ch