Nutzfahrzeuge für jedes Handwerk

Die leichten Nutzfahrzeuge von Piaggio Commercial: Kompakt, leistungsstark und umweltfreundlich. Wenn man an Piaggio denkt, wird einem wohl als erstes die legendäre Vespa oder ihre dreirädrige Schwester, die APE, einfallen. Doch der italienische Konzern baut mit Piaggio Commercial, seit 1992 auch leichte Nutzfahrzeuge.

Mit Erfahrungswerten aus den letzten 30 Jahren, bietet die seit 2021 hergestellte zweite Generation mit dem Piaggio Porter NP6 ein leichtes Nutzfahrzeug, welches kompakte Abmessungen, hohe Agilität, erstklassige Nutzlast und einen umweltfreundlichen Hybrid-Motor kombiniert. Darüber hinaus ist der Porter NP6 leistungsstark und kostengünstig, sowohl beim Kauf als auch im Betrieb.

Der kleine Italiener ist dank unterschiedlichsten Varianten von kurzem bis langem Radstand, Einzel- oder Zwillingsbereifung an der Hinterachse bis hin zu Pick-up-, Chassis- oder Rückwärtskipper-Version zudem äusserst vielseitig und für fast jeden Einsatzzweck wie geschaffen. Für den Schweizer Markt besonders spannend: Durch die Zusammenarbeit mit dem Allradspezialisten Cucini Officine ist der Piaggio Porter NP6 auf Wunsch sogar mit 4×4-Antrieb erhältlich.

Der Porter NP6, der eigens für den Kurzstrecken-Warentransport entwickelt wurde, kombiniert als einziges Modell erstklassige Nutzlast, kompakte Abmessungen, hohe Agilität und umweltfreundliche Motoren. Darüber hinaus ist der Porter NP6 leistungsstark und kostengünstig, sowohl beim Kauf als auch im Betrieb. Der Piaggio Porter NP6 stellt die Arbeitsweisen im urbanen Raum auf den Kopf. Das moderne, vielseitig einsetzbare Nutzfahrzeug mit seinen kompakten Abmessungen bietet eine unvergleichliche Wendigkeit. Mit dem Benzin oder CNG (Erdgas) angetriebenen Hybrid-Motor ist der Porter NP6 kostenbewusst unterwegs und eignet sich auch für Städte mit besonders streng reglementierten Umweltzonen. Ausserdem garantiert der Porter eine Ladekapazität der Spitzenklasse: bis zu 1500 kg bei den Chassis-Versionen. Hinzu kommt eine umfassende Palette an alternativen Ausführungen: mit fester oder kippbarer Ladefläche, mit flachem und breitem Laderaum (bis zu 4 Europaletten) und mit einer Ladekante von nur 80 cm über dem Boden, sowie der leistungsstarken und beliebig ausstattbaren Chassis-Ausführungen für jeden Bedarf. Buchen Sie beim offiziellen Piaggio-Vertragspartner eine Probefahrt mit dem Porter NP6 und erfahren Sie, wie einfach, effizient und praktisch Ihre Arbeit werden kann.

Angetrieben wird der Porter durch den neuen Euro-6d-Motor, der die innerstädtischen Emissionen senken soll. Der 1,5-Liter-Bi-Fuel-Motor wird mit Benzin/Erdgas angetrieben und leistet 106 PS. Geschaltet wird über ein manuelles 5-Gang-Schaltgeriebe. Angeboten wird das leichte Nutzfahrzeug zudem mit zwei unterschiedlich grossen Erdgas-Tanks als Short- bzw. Long-Range-Variante. Transport in schwierigem Gelände – kein Problem für den Porter 4×4 Unser langjähriger Partner für 4×4-Antriebe hat für den Piaggio Porter NP6 einen Allradantrieb entwickelt. Die ersten Reaktionen und Pressemeldungen aus Italien sind durchwegs positiv. Der 4×4-Antrieb komplettiert die umfangreiche Porter-Modellpalette.

Im letzten Jahr konnten die ersten Fachpersonen den Porter NP6 mit dem neuen 4×4- Antrieb testen. Langjähriger Partner für den 4×4-Umbau ist die Firma Officine Cucini in Italien. Mit viel Erfahrung und Ingenieur-Fachwissen entwickelte Cucini den perfekten Allradantrieb für den Porter NP6. Dabei sind sie von ihrer Qualität so überzeugt, dass sie die ersten Fahrtests von einem italienischen Rallye-Profi durchführen liessen.

Die jahrelange Erfahrung und Zusammenarbeit des Herstellers mit Cucini machen sich bezahlt. Mit diesem 4×4-Nutzfahrzeug bewegt sich Piaggio in einem Segment, in dem es kein vergleichbares Fahrzeug gibt: leicht, CNG-Hybrid-Antrieb, 4×4, eine ausgezeichnete Nutzlast – der ideale Partner für KMUs.

Und Cucini beweist auch Humor: In einem wirklich grossartigen Video wird der Porter NP6 4×4 und dessen Brückenaufbauten auf ganz besondere Art vorgestellt. Schauen Sie sich das Video auf Facebook oder Instagram, oder unter www.docar.ch an.

Der Piaggio Porter ist ein kleiner, wendiger CNG-Hybrid, der von vielen unterschätzt wird. Nun gibt’s den Italiener auch noch in einer praktischen Van-Version. Abgerundet wird die Porter NP6-Palette durch unseren neusten Zugang: Den Piaggio Porter NP6 VAN. Mit dem praktischen Kastenaufbau bietet der wendige Porter alles, was für den letzte-Meile-Transport notwendig ist. So können auch Lieferungen in engeren Stadtstrassen problemlos getätigt werden. Der vorteilhafte Zusatzaspekt mit dem ökologischen CNG-Antrieb, ermöglicht auch die problemlose Zufahrt, in die mittlerweile in vielen Grossstädten üblichen grünen Zonen.

Der Porter NP6 mit seinen schier endlosen Umbaumöglichkeiten ist der ideale Partner für jedes Unternehmen; Muldenkipper-Aufbauten, Salzstreuer, Hebebühnen, Kühlaufbauten, um nur ein paar wenige zu nennen. Auch Aufbauten mit Antriebsbedarf können bequem am Getriebenebenantrieb (PTO) des Fahrzeugs angeschlossen werden.

Preislich startet der Piaggio Porter NP6 bei CHF 26 990.– (Chassis-Kabine), CHF 29 990.– für das Modell mit Rückwärts-Kippbrücke (Sondermodell Ariete) und CHF 33 960.– für das 3-Seiten-Kipper-Modell. Alle Preise exklusiv Mehrwertsteuer. Schweizweit stehen 35 offizielle Verkaufs- und Servicepartner bereit. Mehr Informationen sind unter www.docar.ch zu finden.


DOCAR AG
Emil-Frey-Strasse 2
5745 Safenwil
Tel +41 62 788 85 70
info@docar.ch
www.piaggio-commercial.ch

Energie 360° Pellets AG – Holzpellets für private Haushalte

Auch Privathaushalte können etwas für die Energiewende tun. Wie Sie heizen und unterwegs sind, macht den Unterschied. Wir helfen Ihnen, fossile Energie zu sparen

Holzpellets-die clevere Alternative
Ein wärmendes Holzfeuer wirkt auf viele Menschen besonders attraktiv. Trotzdem war es lange in modernen Gebäuden nicht zu finden, da komfortable Öl- und Gasheizungen die arbeitsintensiven Holzöfen abgelöst haben.

Doch seitdem fossile Brennstoffe als umweltschädlich betrachtet werden, feiert das Heizen mit Holz ein grossartiges Comeback – in Form moderner Pelletheizungen. Dafür muss niemand mehr in den Wald und Bäume fällen oder Holz hacken. Die Brenner arbeiten vollständig automatisch. Nutzer müssen lediglich in regelmässigen Abständen das Brennstofflager auffüllen und die Asche entfernen. Als Brennstoff benutzt man dazu Pellets, was nichts anderes als komprimiertes Abfallholz ist.

Energie 360° Pellets AG liefert Holz unkompliziert und schnell.

Warum gelten Biomasseheizungen als CO2-neutral?
Pelletheizungen gehören zu den sogenannten Biomasseheizungen, weil sie nachwachsende Pflanzen zur Wärmegewinnung nutzen. Im Gegensatz dazu stehen fossile Brennstoffe wie Erdgas oder Erdöl, deren Vorkommen nicht unbegrenzt sind, weil sie eben nicht nachwachsen. Problematisch ist ausserdem der Ausstoss von Kohlendioxid (CO2) durch konventionelle Öl- oder Gasbrenner als Wärmeerzeuger.

CO2 in der Atmosphäre gilt als wichtigster Grund für den Klimawandel. Daher ist die Reduzierung der CO2 -Emissionen nach allgemeiner Auffassung die einzige Möglichkeit, Klimaveränderungen aufzuhalten beziehungsweise die Entwicklung zu verlangsamen. Das Heizen mit Holzpellets kann dazu beitragen.

Obwohl bei der Verbrennung von Holz auch CO2 freigesetzt wird, entsteht keines zusätzlich. Ein Baum bindet im Laufe seines Lebens CO2 aus der Luft. Mehr als diese Menge entsteht bei seiner Verbrennung nicht. Der CO2-Ausstoss des Holzes beim Verbrennen ist gleich hoch, wie auch im Rahmen seiner natürlichen Verrottung entstehen würde.

Bei der Verbrennung entnimmt die Heizung im Grunde nur die Wärmeenergie, die bei der Verrottung in freier Natur ungenutzt bliebe. Deshalb gilt das Heizen mit Holz als CO2-neutral. Umgangssprachlich wird es auch oft als klimaneutral bezeichnet.

Nicht komplett klimaneutral
Vollständig klimaneutral ist das Heizen mit Pellets aber nicht. Kritiker werfen Pelletheizungen vor, dass bei der Betrachtung des CO2-Kreislaufs ausser Acht bleibt, dass der natürliche Kreislauf wesentlich länger dauert. Das Verrotten eines Baumes lässt genügend Zeit, in der ein anderer nachwächst, der wiederum CO2 speichert. Dies ist bei der Verbrennung nicht der Fall.

Wie funktionieren Pelletheizungen?
Pelletheizungen arbeiten wie Heizungen mit konventionellen Öl- oder Gasbrennern. Dort, wo früher der Brennstoff lagerte, nämlich im Öl- oder Flüssiggastank, findet sich bei Pelletheizungen das Pelletlager. Um einen gewissen Komfort und eine sichere Versorgung zu gewährleisten, sollte seine Grösse ausreichend bemessen sein. Empfehlenswert ist eine Grösse, deren einmalige Befüllung für eine gesamte Heizperiode ausreicht.

Fragen zu unseren Holzpellets?
Informieren Sie sich über die nachhaltigen Angebote von Energie 360° Pellets AG. Wir beraten Sie gerne.


Energie 360° Pellet AG
Ballonstrasse 28
8952 Schlieren
Tel. 043 317 25 26
Tel 043 317 25 26
holzpellets@energie360.ch
www.energie360.ch

Wärmepumpe plus Gaskessel Erdgas deckt Spitzenlasten ab

Die Aussenaufgestellte Weishaupt Luft/ Wasser-Wärmepumpe WWP LA 60-A R.
Die Oelheizung des Mehrfamilienhauses an der Kirchbergstrasse in Schaffhausen-Herblingen hatte ihre Jahre hinter sich; die Heizungserneuerung war fällig. Aber man wollte nicht einfach einen Ersatz, sondern der Umwelt zuliebe auf eine Wärmepumpe umsteigen. Das erwies sich als schwierig. Deshalb entschloss man sich, zuerst das Dach des Hauses zu dämmen und darauf eine Photovoltaik-Anlage zu montieren.

Für 12 Wohnungen ein erhebliches Gebäudevolumen: Kirchbergstrasse 50, Schaffhausen. Nicht sichtbar die Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Für 12 Wohnungen ein erhebliches Gebäudevolumen:
Kirchbergstrasse 50, Schaffhausen. Nicht
sichtbar die Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Die Radiatoren in den 12 Wohnungen verlangen bei Kälte erfahrungsgemäss Vorlauftemperaturen über 60°C. Ob das nach der Heizungssanierung weniger sein wird, muss die Zukunft zeigen, meint Manuel Ochsner von der Installationsfirma Robert Meister AG, Schaffhausen. Er stand jedoch zuerst vor einem anderen Problem: Den gesamten Wärmebedarf des recht grossen Hauses mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe abzudecken – und dabei an kalten Tagen noch eine genügend hohe Vorlauftemperatur zu gewährleisten, erwies sich als unmöglich.

Weishaupt bietet Hybrid-Lösung
Dieses Problem löste das von Beat Hürlimann von Weishaupt AG, Geroldswil, vorgeschlagene Hybrid-System: Die vor dem Haus platzierte Luft/Wasser-Wärmepumpe Weishaupt WWP LA 60-A R mit rund 40 kW Heizleistung deckt den Wärmebedarf des Hauses bis hinunter auf etwa 4°C. Bei tieferen Temperaturen unterstützt sie ein Gas-Brennwertkessel Weishaupt WTC-GW 60-B-H mit 60 kW Leistung. Die Wärmepumpe wird ergänzt durch einen Weishaupt WES 1000 WP/B Energiespeicher mit 1000 l Inhalt. Das verlängert die Laufzeiten der Wärmepumpe und sorgt so für einen hohen Wirkungsgrad.

Hinten das Weishaupt WTC-GW 60-B-H Wand-Gasbrennwertgerät mit 60 kW Leistung; links der Wärmepumpenmanager mit farbigem Touchdisplay.

Hinten das Weishaupt WTC-GW 60-B-H Wand-Gasbrennwertgerät mit 60 kW Leistung; links der Wärmepumpenmanager mit farbigem Touchdisplay.

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe zeichnet sich durch eine sehr hohe Effizienz und einen in diesem Leistungsbereich extrem niedrigen Schallpegel aus. Dank 3-facher Schwingungsentkopplung des Kompressors, modernster Ventilatoren mit spezieller Eulenflügelform und dem komplett schallgedämmten Innengehäuse ist die Weishaupt Wärmepumpe extrem leise. Hochwertige Materialien, robuste Bauweise und bewährte Technik sichern die Wetterfestigkeit der Anlage und langjährigen, zuverlässigen Betrieb. Der dafür benötigte elektrische Strom kommt natürlich so weit wie möglich von der hauseigenen Photovoltaik-Anlage.

Der Gas-Brennwert-Wandkessel von Weishaupt, der die Leistungsspitzen im System abdeckt, hat einen Hochleistungswärmetauscher aus Aluminium / Silizium-Sandguss dessen Wärmeleitfähigkeit 7x höher ist als Edelstahl; ein glasähnlicher Überzug schützt vor Korrosion und Schmutz. Der Modulationsbereich von bis zu 1:8 sorgt für einen kontinuierlichen Brennerbetrieb auch bei kleiner Heizlast. Das selbstkalibrierende Weishaupt SCOT-System (Safety Combustion Technology) sichert auch bei unterschiedlicher Zusammensetzung des Brennstoffes Gas stets die optimale Verbrennungsqualität, sogar bei Wasserstoffbeimischungen von bis zu 20 Prozent.

Die Aussenaufgestellte Weishaupt Luft/ Wasser-Wärmepumpe WWP LA 60-A R.

Die Aussenaufgestellte Weishaupt Luft/Wasser-Wärmepumpe WWP LA 60-A R.

Der 500 l -Trinkwasserspeicher Weishaupt WAS 500 Eco ergänzt die Anlage. Er hält nicht nur das Warmwasser für das ganze Haus bereit, soweit es nicht aus dem laufenden Betrieb der Wärmepumpe gedeckt werden kann. Um auch in der Übergangszeit während der Montage der neuen Systeme jederzeit genügend Warmwasser bereitstellen zu können, wurde er mit einem 5 kW-Elektro-Heizeinsatz ausgerüstet.

Die Hybrid-Lösung mit Erdgas-Spitzenabdeckung ist im Vergleich mit der vorherigen Oelheizung lufthygienisch ein erheblicher Fortschritt, besonders da der grösste Teil des Energiebedarfs durch die Wärmepumpe und mit «eigenem» Strom abgedeckt wird.

Hydraulikschema der Heizanlage

Hydraulikschema der Heizanlage

Von Martin Stadelmann


Weishaupt AG
Chrummacherstrasse 8
8954 Geroldswil
Tel 044 749 29 29
info@weishaupt-ag.ch
www.weishaupt-ag.ch

Rheinpark Stadion Vaduz

Gemeinsam mit der Regierung, der Gemeinde Vaduz und den verantwortlichen Behörden wurde eine Lösung zur Risikoverringerung der im Bereich des Stadions verlaufenden Erdgas-Hochdruckleitung erarbeitet. Die Leitungsverlegung parallel zum Rheinpark Stadion ist bereits erfolgt. Und zwar mittels einer gesteuerten Horizontalspülbohrung mit einer Länge von 550 Metern und auf einer Tiefe von bis zu 30 Metern. Da es sich um ein grabenloses Verfahren handelt, war die Nutzung des Stadions zu jeder Zeit uneingeschränkt möglich. Die neue Gasleitung mit einer erhöhten Festigkeit und Wandstärke konnte trotz Komplikationen, welche im Verlauf der Bohrung durch vor Jahrhunderten angeschwemmtes Holz verursacht wurden, verlegt werden. Nach der Umlegung des neuen Leitungsabschnittes liegt das Risiko im akzeptablen Bereich und alle Auflagen für die Störfallvorsorge werden erfüllt.


Schenk AG Heldswil
Neubuch 5
9216 Heldswil
Tel +41 71 642 37 42
info@schenkag.com
www.schenkag.com

Biogas aus Mist: Strom und Treibstoff selber produzieren

Der Natur zurückgeben, was ihr entnommen wurde – eine verantwortungsvolle Kreislaufwirtschaft setzt bei der Reststoffverwertung nicht nur auf Quantität, sondern auch auf Qualität. In diesem Sinne sollten alle biogenen Stoffströme nachhaltig sinnvoll gesteuert werden.

Biogasanlagen vereinen die Möglichkeiten der klimaneutralen Energiegewinnung aus organischen Reststoffen und die Rückführung von hochwertigem Kompost in den Boden. Die naturnahe Kombination aus Biogaserzeugung und Kompostierung rechnet sich und erspart der Atmosphäre rund 267 kg CO2 pro Tonne Biomüll.

Das Fermenter-System des österreichischen Herstellers Pöttinger – auf dem Schweizer Markt durch GETAG vertrieben – ist ein flexibel skalierbarer Bioreaktor, bestehend aus einem Technikcontainer mit integrierter Steuereinheit und mindestens 3 bis maximal 15 Fermenterboxen, für die Umwandlung organischer Reststoffe in Biogas und Rohkompost. Ihr Arbeitsvolumen beträgt 45 m³ je Containerbox. Durch den modularen Aufbau lässt sich die Anlage an individuelle Anforderungen mit Jahreskapazitäten von 1000 bis 6000 Tonnen anpassen.

Schrittweise zu einer nachhaltigen Verwertung von biogenen Reststoffen
Die Biogasproduktion im Fermenter basiert auf einer diskontinuierlichen Trockenvergärung der biogenen Reststoffe (Bio- und kommunale Abfälle, sowie organische Reststoffe der Lebensmittelindustrie und der Landwirtschaft) unter Sauerstoffausschluss. Dabei wird CO2-neutral Methan produziert. Dieses kann wiederum in Ökostrom und Wärme umgewandelt oder zu Biogas in Erdgasqualität aufbereitet werden beziehungsweise als Treibstoff für Nutzfahrzeuge dienen. Fossile Energieträger können somit eingespart werden.

Das Verfahren beschleunigt auch die Kompostierung. Anstelle der Hauptrotte werden die organischen Abfälle in die Fermenterboxen gefüllt. Anschliessend wird in einem dreistufigen Verfahren Biogas erzeugt:

  • Die erste Phase ist aerob. Dazu wird das Material im Fermenter belüftet.
  • In der zweiten Phase wird die Belüftung gestoppt und der anaerobe Prozess beginnt. Unterstützend wird bei Bedarf ein Perkolat auf das Material gesprüht und die Fermenterbox temperiert. Die Biogaserzeugung beginnt und dauert rund 3 Wochen.
  • Wenn das Material ausgegoren ist, wird in der dritten Phase die Fermenterbox wieder belüftet und der anaerobe Prozess gestoppt.

Das verbleibende Material wird in einer Nachrotte zu Kompost weiterverarbeitet und als Humusdünger verwertet.

Reststoffe verwerten und veredeln statt entsorgen
Das innovative modulare Konzept eröffnet bei der Verwertung organischer Reststoffe neue Möglichkeiten. Im Unterschied zur reinen Entsorgung und Verbrennung lassen sich so Stoffkreisläufe sowohl in ökonomischer als auch in ökologischer Hinsicht schliessen.

Inputstoffe
Organische Reststoffe, die sich für eine Veredelung im Fermenter eignen, finden sich im Alltag überall:

  • Kommunaler und privater Gras- und Grünschnitt
  • Kommunaler Biomüll der Haushalte
  • Mist aus landwirtschaftlicher Tierhaltung
  • Pflanzliche Reststoffe der Landwirtschaft
  • Organische Reststoffe aus Lebensmittelindustrie und Lebensmittelhandel

Outputstoffe
Die energetische Nutzung organischer Reststoffe kann mit dem Bioreaktor in unterschiedliche Richtungen fliessen:

  • Biogas für Wärme und Kälte: Da das Biogas im Schnitt über einen Methangehalt von über 50 % verfügt, kann es in einer Gastherme zur Wärmebereitstellung verbrannt werden. Die produzierte (Ab-) Wärme kann optional, z. B. im Sommer, über eine Absorptionskältemaschine in Kälte umgewandelt und für die Klimatisierung von Gebäuden genutzt werden. Ebenso kann sie zur Trocknung von Stückholz und Holzschnitzel oder aber für Getreide und Heu eingesetzt werden.
  • Biogas für elektrische Energie und Wärme: Mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) kann eine effiziente Energieausbeute mit Strom und Wärme erreicht werden.
  • Biogas als Treibstoff: Biogas kann auf zwei Arten als Treibstoff für Fahrzeuge verwendet werden:
    – direkt: für Biogasfahrzeuge
    – indirekt: mit dem durch Biogas produzierten Ökostrom für jedes Elektromobil
  • Biogas als Erdgassubstitut: Das produzierte Biogas besteht zu rund 50 % aus Methan, dem Hauptbestandteil von Erdgas. Aus diesem Grund kann es auch nach einer Reinigung und Komprimierung auf die notwendige Druckstufe in das Erdgasnetz eingespeist werden.
  • Gärrest als Kompostdünger: Der Gärrest aus dem Fermentationsverfahren eignet sich perfekt für die Weiterverarbeitung zu hochwertigem Kompost. Dieser ist als Düngemittel die beste Wahl für einen Aufbau ertragreicher Böden, die für energie- und nährstoffreiche Lebensmittel unabdingbar sind.


Getag Entsorgungs-Technik AG
Industrie Allmend 35
4629 Fulenbach
Tel +41 62 209 40 70
team@getag.ch
www.getag.ch