Ganz auf Nachhaltigkeit gesetzt

Die Verzinkerei Wollerau ist in einer energieintensiven Branche tätig. Mit Solardächern und einer Filteranlage hat das Familienunternehmen in den letzten Jahren konsequent seinen ökologischen Fussabdruck verbessert.

Bereits seit über 60 Jahren besteht die Verzinkerei und wird seither erfolgreich von der Familie Lutta geführt. Wie es der Familientradition entspricht, ist der Blick der Luttas aber nicht zurück, sondern stets nach vorne gerichtet. 1982 zögerte Heinz Lutta nicht, die Verzinkerei nach Samstagern umzusiedeln, weil er in Wollerau kein passendes Industriegebiet fand, um zu expandieren. Genauso wenig scheut sich Sohn und heutiger Geschäftsführer Remo Lutta davor, neue Wege zu gehen, wenn es darum geht, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Bald drei Solardächer
Das Stichwort lautet Nachhaltigkeit. Das Kerngeschäft des Familienunternehmens sind Oberflächenbehandlungen für Baumaterialien, Fassaden, Stühle und Tische. Die dabei angewendeten Verfahren, sei es nun Feuerverzinken, Pulverbeschichten oder Sandstrahlen, benötigen eine Menge Energie, und dies, wie Remo Lutta erklärt,

«obwohl die Prozeduren heutzutage effizienter sind als früher»

Um diesen Bedarf zu möglichst grossen Teilen selbst und mit grüner Energie zu decken, investierte die Verzinkerei in zwei Solardächer mit insgesamt über 1000 Modulen, die in Spitzenzeiten bis zu 418 kWp erreichen. Mit den 2021 und 2022 eröffneten Anlagen kann so bis zu 50 Prozent des Strombedarfs an Produktionstagen gedeckt werden. Am Wochenende wird der Strom sogar ins Netz gespeist.

Damit aber noch nicht genug: Auf das Dach des neuen Firmenanbaus, der im Herbst 2023 fertiggestellt wurde, kommt eine dritte Solaranlage. Diese umfasst weitere 375 Module und generiert zusätzlich bis zu 170 kWp mehr Leistung.

«Somit können wir unsere neu errichtete vollautomatische Pulverbeschichtungsanlage mit eigenem Strom füttern»

ergänzt Remo Lutta. Ebenfalls wird das Zinkbad seit Januar 2025 nicht mehr mit Gas beheizt, sondern neu mit elektrischer Energie.

Der 2020 in Betrieb genommene Abluftwäscher verbessert die Ökobilanz des Unternehmens zusätzlich. Pro Stunde kann er bis zu 63 000 Kubikmeter Luft reinigen, die bei der beim Verzinken nötigen Vorbehandlung durch Chemikalien belastet wird.

« Wir fangen die Abluft ab und reinigen sie, bis sie auch ohne Zumischung von externer Luft sauber genug ist und die Richtwerte einhält»

sagt Lutta. Das Bergklima in Samstagern bleibt also weiterhin rein.



Verzinkerei Wollerau AG
Tambourstrasse 6
8833 Samstagern
Tel +41 44 787 30 30
info@verzinkerei-wollerau.ch
www.verzinkerei-wollerau.ch

«Wänn … dänn BTM!»

Die BTM Bauelemente GmbH zeichnet sich durch innovatives Denken, handwerkliche Präzision und kreative Lösungen im Metallbau aus. Mit einem ihrer jüngsten Projekte, der Autobahnrasttätte Herrlisberg in Wädenswil, demonstriert das Unternehmen einmal mehr eine beeindruckende Kombination von Fachkenntnis und Sinn für Ästhetik.

Bei diesem prestigeträchtigen Bauvorhaben übernahm BTM eine Schlüsselrolle : Das Unternehmen war für die gesamte Glasfassade, sämtliche Innen- und Aussentüren sowie für das Hofschiebetor und den Zaun verantwortlich. Das Projekt wurde von einem langjährigen Partner-Architekten an BTM herangetragen – jedoch unter herausfordernden Bedingungen.

Überzeugend, auch unter schwierigen Umständen
Die Eröffnung des Autogrills war bereits festgelegt, doch das schlechte Wetter verzögerte den Baubeginn.

«Wir standen vor der Herausforderung, innerhalb kürzester Zeit das Unmögliche möglich zu machen»

erinnert sich Mori. Um den ambitionierten Zeitplan einzuhalten, mobilisierte BTM sämtliche internen Ressourcen und holte zusätzlich externe Fachkräfte ins Team. Trotz der knappen Fristen gelang es, das Projekt termingerecht fertigzustellen.

«Dieses Projekt war eine intensive, aber wertvolle Erfahrung. Die Qualität unserer Arbeit hat überzeugt – so sehr, dass Autogrill bereits weitere Projekte mit uns plant»

berichtet Mori stolz. Die beeindruckende Glasfassade, die hochwertige Verarbeitung und die präzise Umsetzung der architektonischen Ansprüche sprechen für sich.

Vielfältige Lösungen für anspruchsvolle Bauprojekte
Gegründet im Jahr 2017 und seit 2019 durch Stefan Mori massgeblich geprägt, steht BTM für aussergewöhnliche Projekte und höchste Qualität. Mori, ein ideenreicher Unternehmer mit einem Gespür für Ästhetik und Technik, sieht seine grösste Herausforderung darin, individuelle Wünsche von Architekt:innen und Bauherrschaften in einzigartige metallbautechnische Lösungen zu verwandeln. Um diese Vision zu verwirklichen, kann er sich auf ein hochqualifiziertes und motiviertes Team verlassen.

BTM Bauelemente bietet eine breite Palette hochwertiger Produkte für verschiedene Bauprojekte an. Dazu gehören massgefertigte Fassadenkonstruktionen, die nicht nur optische Highlights setzen, sondern auch in Bezug auf Energieverbrauch optimiert sind. Ergänzend dazu bietet das Unternehmen Zusatzfunktionen wie Feuer- und Rauchschutz, Schalldämmung oder Einbruchshemmung. Auch individuelle Sonderanfertigungen im Metallbau gehören zum Repertoire – sei es für industrielle, gewerbliche oder private Projekte.


BTM Bauelemente GmbH
Netzenstrasse 4
4450 Sissach
Tel +41 61 461 80 03
info@btm-bauelemente.ch
www.btm-bauelemente.ch

Zuverlässig, präzise und kreativ

Die Premag Präzisisionsmechanik AG hat sich als zuverlässige Partnerin in der mechanischen Bearbeitung von Metallen und Kunststoffen etabliert. Das Unternehmen bietet massgeschneiderte Lösungen für verschiedene Branchen, darunter Maschinenbau, Bauwesen und Möbelherstellung.

«Unsere Nähe zur Kundschaft ist ein entscheidender Vorteil»

sagt Florian Strasser, Geschäftsführer der Premag Präzisionsmechanik AG. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur Produkte zu liefern, sondern auch mit umfassendem Kundenservice zu überzeugen. Die Kund:innen schätzen die Möglichkeit, direkt vor Ort ihre Teile zu besichtigen und gemeinsam kreative Lösungen zu entwickeln. Diese persönliche Beziehung fördert nicht nur das Vertrauen, sondern führt auch zu einer hohen Zufriedenheit und zahlreichen Weiterempfehlungen – ein Grund, warum die Premag Präzisionsmechanik AG nicht nur regional, sondern in der gesamten Schweiz geschätzt wird.

«Bei einer Tasse Kaffee, einer Besichtigung unserer modernen Maschinen und einem persönlichen Gespräch lassen sich die Kundenbedürfnisse viel besser verstehen»

erklärt Strasser.

Breite Angebotspalette
Das Leistungsspektrum der Premag Präzisionsmechanik AG reicht von der Rohmaterialbeschaffung über die Veredelung bis hin zur Montage von Baugruppen. Die Kombination aus technischem Know-how und kreativen Ansätzen ermöglicht es dem Unternehmen, spezielle Teile für unterschiedlichste Anwendungen herzustellen.

«Einer unserer Kunden hat uns beauftragt, Pfeffermühlen als Kunden- und Mitarbeitergeschenke herzustellen»

so Strasser. Dieser Kunde war vom Ergebnis so begeistert, dass er den dazu passenden Salzstreuer fertigen liess und nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch die Kund:innen damit überraschte. Das Unternehmen übernimmt entweder nur die Fertigung der Teile oder bietet den Kund:innen das Komplett-Paket an.

«Die Kundschaft liefert die Idee, wir machen alles weitere»

so Strasser. Das heisst, dass die Fachkräfte der Premag Präzisionsmechanik AG das gewünschte Teil konzipieren, herstellen, veredelten und termingerecht ausliefern.


Premag Präzisionsmechanik AG
Oberebene 11
5620 Bremgarten
Tel +41 56 648 20 48
info@premag.ch
www.premag.ch

Funktionelles, Praktisches und Schönes aus edlem Metall

Inmitten all der Branchen der Zukunft mit ihrem oft ganz eigenen Zeitgeist, ist es manchmal eine Wohltat, Firmen vorzustellen, die noch solides und traditionelles Handwerk bieten. Firmen wie die MBG Metallbau Giraldo AG, wo Vielseitigkeit und Innovation überzeugen.

Per 1. Januar 2023 übernahm George Giraldo das Glattbrugger Traditionsunternehmen, wo er zu diesem Zeitpunkt selber bereits 12 Jahre Berufserfahrung sammeln durfte. Mit dem Wechsel bei den Besitzverhältnissen kam auch der neue Name: MBG Metallbau Giraldo AG. Für den Vorbesitzer, Martin Bachmann, war es an der Zeit, das Zepter einem Youngster zu übergeben.

Metallbaubetrieb mit Tradition und Innovation
George Giraldo berichtet stolz von seinem Betrieb, der alles abdeckt, was der Metallbau anzubieten hat. Alles, ausser Fenster und Fassaden. Dafür trumpft MBG Metallbau mit Treppen, Türen, Toren, Glas- und Metallgeländern, Handläufen, Balkonen, Vordächern, Windfängen, Unterständen oder Blechverkleidungen jeglicher Art.

«Wir sind ein breit aufgestellter Metallbaubetrieb mit Tradition und Innovation»

sagt George Giraldo.

Das alles und noch viel mehr MBG
Metallbau hat viele Privatkunden, die mit grossen und auch kleineren Projekten den Weg an die Zunstrasse 5 finden.

«Ein Teil der Kundschaft sind Architekturbüros und Bauherrschaften für kleine und grössere Baustellen»

erzählt George Giraldo. Bei Ein- oder kleineren Mehrfamilienhäusern werden viele dieser Arbeiten in Zusammenarbeit mit den Architekt:innen geplant. Nach erfolgter Planfreigabe werden die Werkstücke im Betrieb produziert und danach fachgerecht montiert. Immer mehr gefragt sind Metallgehäuse für im Freien stehende Wechselrichter von grösseren Photovoltaikanlagen. Einige Spezialitäten des Hauses sind Bauteile für die Strassensignalisation, wie z. B. Blechblenden für Ampeln oder verschiedenste Aufhängekonsolen. Für die öffentlichen Recyclingstationen darf das Glattbrugger Unternehmen Tragtaschen-Entsorgungsgehäuse herstellen.

Einsatz für neue Fachkräfte
Die MBG unterstützt aktiv den Berufsnachwuchs, bildet selber Lernende aus und ist zudem beteiligt am Projekt LIFT. Dabei handelt es sich um ein Integrations- und Präventionsprogramm an der Nahtstelle zwischen der Volksschule (Sek I) und der Berufsbildung (Sek II) für Jugendliche ab der 7. Klasse mit erschwerter Ausgangslage für die spätere Integration in die Arbeitswelt. George Giraldo bietet solchen Jugendlichen die Möglichkeit, während jeweils drei Monaten immer mittwochnachmittags im Betrieb mitarbeiten zu dürfen. Ziel und Zweck ist es, herauszufinden, ob der Metallbau für die Berufswahl in frage kommt.

«Die jungen Leute werden entsprechend ihrer Skills voll in den Berufsalltag einbezogen und bekommen auch einen kleinen Stundenlohn»

erzählt George Giraldo zum Schluss. Das kleine KMU in Opfikon-Glattbrugg wirkt sehr sympathisch. Ein guter Groove ist spürbar, ein lockerer Umgang untereinander, und der Humor kommt dabei nie zu kurz.


MBG Metallbau Giraldo AG
Zunstrasse 5
8152 Opfikon-Glattbrugg
Tel +41 44 810 77 03
giraldo@mbg.swiss
www.mbg.swiss

Auf weitere 30 Jahre Handwerk

30 Jahre lang betrieb Paul Bachmann in Oberhausen selber eine Schlosserei, vor ebenfalls 30 Jahren hat sein Sohn Martin den Betrieb übernommen. Nun führt sein früherer Mitarbeiter George Giraldo die Firma MB als MBG weiter – mit dem Ziel, weitere 30 Jahre bewährtes Handwerk zu betreiben.

6861 Firmen wurden von Januar bis Oktober 2022 im kantonalen Handelsregister eingetragen, 3580 gelöscht und 972 meldeten Konkurs an. Da ist ein Familienbetrieb, der seit 60 Jahren existiert und nun in neue Hände übergeht, eine – positive – Seltenheit.

Die neuen Hände gehören George Giraldo, die Firma hiess Martin Bachmann Metallbau AG (kurz: MB) und heisst neu Metallbau Giraldo AG (kurz: MBG). Und genauso passend und sanft wie der Übergang vom alten zum neuen Namen wird wohl auch derjenige der Firma an sich sein: Der neue, 33-jährige Inhaber arbeitet nämlich bereits seit 15 Jahren im Betrieb, den er nun übernommen hat.

«Es ist eine grosse Chance, die Martin mir hier geboten hat»

sagte George Giraldo bei der festlichen Übergabe, die er mit Kunden und Freunden vergangenen Freitag feierte.

«Für mich ging ein grosser Wunsch in Erfüllung.»

Entsprechend dürfte er für viele Kunden kein neues Gesicht sein, und ebenso für viele Opfiker: Der inzwischen verheiratete Vater zweier Töchter mit ledigem Namen Simic ist hier aufgewachsen und in der Mettlen und der Halden zur Schule gegangen. Er hat im Lernzentrum LfW, dem heutigen Libs, 2010 die Lehre als Anlagen- und Apparatebauer abgeschlossen, sich danach zum Werkstattleiter und später zum Metallbaumeister weitergebildet.

Wohlüberlegter Entscheid

«Ursprünglich wollte ich etwas Eigenes aufbauen»

erzählt er vor den zahlreich erschienenen Kunden, Geschäftspartnern, Freunden und auch ehemaligen Lehrlingen. Er sagte deshalb nicht sofort zu, als ihn sein Chef Martin Bachmann auf der Fahrt zur Baustelle gefragt habe, wie er sich seine Zukunft vorstelle. Ein Jahr später wurde die Idee der Geschäftsübergabe dann konkreter, und wurde per 1. Januar 2023 vollzogen. George Giraldo und seine Frau Natalia übernahmen ein eingespieltes, achtköpfiges Team aus Fachleuten für «Funktionelles, Praktisches und Schönes aus edlem Metall».

In einer ähnlichen Situation war der bisherige Inhaber Martin Bachmann vor 30 Jahren: Damals ging die Schlosserei Paul Bachmann von seinem Vater an ihn über, ebenfalls unter günstigen Vorzeichen:

«Ich konnte einen gut eingerichteten Betrieb übernehmen»

so der heute 65-jährige Martin Bachmann. Und es gab einiges zu tun in der Region um den Flughafen: Ein grösserer Auftrag waren rollbare Treppen für die Flugzeuge der damaligen Swissair, die hier in Oberhausen entstanden.

«Am Flughafen haben wir manchmal inmitten von Jumbo-Jets und DC-10 gearbeitet»

erinnert sich Martin Bachmann. Ein weiteres Highlight war eine Konstruktion für einen neuartigen Trimaran, mit dem die Betreiber einen Segel-Weltrekord aufstellen wollten.

«Es hat zwar nicht ganz funktioniert, war aber eine lässige Arbeit»

blickt Martin Bachmann zurück.

30 Jahre unfallfrei
Als er seinen treuen Kundinnen und Kunden für die Aufträge sowie Gott für 30 Jahre ohne gravierenden Arbeitsunfall dankt, zittert Martin Bachmanns Stimme leicht. Doch er bleibt dem Betrieb und den Kunden noch in Teilzeit als Projektleiter erhalten. Er freut sich aber auch auf mehr Zeit für seine Frau Marianne, seine Familie, die Enkelkinder, Freunde und allgemein mehr Zeit, auch mal für Ausflüge unter der Woche.

Angefangen hat die Firmengeschichte der Schlosserdynastie Bachmann in einem alten Oberhauser Bauernhaus, das einst neben der heutigen Werkstatt stand. Hier sattelte Martins Vater von der Landwirtschaft, die im von Autobahnen und Strassen umgebenen Dorf keine Zukunft mehr hatte, aufs Schlossergewerbe um. Später entstand in der früheren Scheune des Grossvaters die Metallbauwerkstatt; auch das Bauernhaus ist einem ihm nachempfundenen Neubau gewichen. Die Firma ist aber nach wie vor hier heimisch und beliefert Kundinnen und Kunden im ganzen Kanton Zürich.


MBG Metallbau Giraldo AG
Zunstrasse 5
8152 Opfikon-Glattbrugg
Tel +41 44 810 77 03
giraldo@mbg.swiss
www.mbg.swiss