Gleichzeitig zeigen Untersuchungen, dass bestimmte Materialien wie organische Dünger und Kompost eine anziehende Wirkung auf Trauermücken haben. Diese Erkenntnisse sind vor allem für RICOTER, welche in erster Linie Produkte mit der Bio-Hilfsstoffknospe produziert, von zentraler Bedeutung.
RICOTER hat auf Basis dieser Ergebnisse die Zusammensetzung der Zimmerpflanzenerde überarbeitet. Ziel war es, die Attraktivität des Substrats für Trauermücken deutlich zu reduzieren, ohne dabei die pflanzenphysiologischen Anforderungen zu vernachlässigen. Weiter wird das Sortiment mit einem rein mineralischen Zimmerpflanzengranulat ausgebaut.
Ein weiterer relevanter Faktor ist die Substratfeuchte. Feuchte Oberflächen begünstigen die Eiablage der Trauermücken erheblich. Um diesem Umstand entgegenzuwirken, bringt RICOTER die sogenannte Trauermückenbarriere auf den Markt. Diese Barriere bietet dem Substrat eine Schutzschicht, trocknet nach dem Giessen rasch ab, wodurch die abgelegten Eier austrocknen sowie die weitere Eiablage unterbunden wird.
Für eine effektive Anwendung ist ein angepasstes Giessverhalten entscheidend. Die Oberfläche sollte zwischen den Wassergaben vollständig abtrocknen können.
Zur Unterstützung empfiehlt RICOTER den Einsatz des speziell auf Erden abgestimmten Giessanzeigers. Dieser hilft dabei, Überwässerung zu vermeiden, insbesondere, da die Erde unter der Barriere oft noch ausreichend feucht ist und ein zu häufiges Giessen das Risiko einer Wurzelverfaulung erhöht.
Mit diesen Massnahmen bietet RICOTER praxisnahe Lösungen zur Reduktion von Trauermückenbefall in Zimmerpflanzenerden – basierend auf aktuellen Erkenntnissen und gezielter Produktentwicklung.
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