Den Zustand elektrischer Installationen richtig zu beurteilen, ist oft schwierig, da Mängel nicht immer eindeutig erkennbar sind. Deshalb ist Vorsicht geboten: Eigenständige Reparaturen sind gefährlich und können im schlimmsten Fall tödlich enden. Zudem führen Mängel an elektrischen Installationen immer wieder zu Bränden. Aus diesem Grund sollten Arbeiten an elektrischen Installationen ausschliesslich von qualifizierten Elektrounternehmen ausgeführt werden.
In älteren Gebäuden kommt es aufgrund veralteter elektrischer Installationen immer wieder zu Unfällen und Bränden. Die Installationen sollten deshalb in regelmässigen Abständen von einer Fachperson geprüft und bei Bedarf erneuert werden. In vielen Altbauten gibt es zudem zu wenige Steckdosen, weshalb häufig Mehrfachstecker und Steckdosenleisten verwendet werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Belastungsgrenze nicht überschritten wird. Sicherer und nachhaltiger ist es, die Elektroinstallation den aktuellen Ansprüchen anzupassen.
BFB-Sicherheitstipps auf einen Blick
- Elektrische Installationen nie selbst reparieren; entsprechende Arbeiten immer von einer Fachperson ausführen lassen.
- Defekte Steckdosen und Geräte sofort reparieren lassen.
- Ältere Elektroinstallationen mit FI-Schaltern nachrüsten lassen.
- Belastungsgrenzen bei Mehrfachsteckern und Steckdosenleisten einhalten. Diese Geräte nicht ineinanderstecken.
- Keine provisorischen Kabelkonstruktionen installieren und nutzen.
Mehr Sicherheitsinformationen bietet die BFB unter bfb-cipi.ch/elektrische-installationen.
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