Diese Aussage stammt von Viktor Frankl, Neurologe und Psychiater, aus seinem Buch, das 1946 erschien, nachdem er den Holocaust zusammen mit seinem Sohn überlebt hatte.
Wann haben Sie sich selber das letzte Mal die Sinnfrage gestellt?
Was würden Sie antworten, wenn Sie nach dem Sinn Ihres Lebens oder Ihres täglichen Tuns gefragt würden? Sind Sie vollends überzeugt von der Sinnhaftigkeit Ihrer Tätigkeiten, oder wüssten Sie genau, welche Tätigkeiten für Sie stattdessen mehr Sinn machen würden? Sich solche Fragen zu stellen, ist vielleicht nicht in jedem Fall angenehm – aber förderlich für die Gesundheit.
Aron Antonovsky hat in den 1970er Jahren das Konzept der Salutogenese entwickelt, unter anderem gestützt auf Frankl’s Erkenntnisse. Er plädierte dafür, sich am gesunden Anteil eines Kranken zu orientieren, statt an der Krankheit selber. Nach ihm braucht es zur Gesundung und Gesunderhaltung folgende drei Grundlagen für einen Menschen:
- Verstehbarkeit: Eine Situation kognitiv einordnen können
- Handhabbarkeit: Ressourcenbewusstsein
- Sinnhaftigkeit: Lernen durch Herausforderungen
Mit diesem Bewusstsein ausgestattet, lässt sich sehr Vieles bewerkstelligen – auch Veränderungen hin zu einem sinnerfüllteren, zufriedeneren Leben und gutem Selbstwertgefühl.
Was zusätzlich hilft, ist eine professionelle Begleitung, denn solche Veränderungsprozesse verlangen nach Selbstreflexion, Vorstellungskraft, Zielsetzung und schrittweiser Umsetzung. Hierbei kann ich behilflich sein – vor Ort, oder online. Melden Sie sich gerne für ein unverbindliches Gespräch!
Theresia Marty
Master in Coaching, Supervision und Organisationsentwicklung FH/BSO