«Als um 12.33 Uhr das Licht ausging…»
Am 28. April 2025 brach um 12.33 Uhr das Stromnetz in Spanien und Portugal zusammen. Rund 60 Millionen Menschen standen plötzlich ohne Elektrizität da. Ursache des Ausfalls war eine plötzliche Schwankung der Stromflüsse, die zu einem Ausfall von 15 Gigawatt führte – das entsprach etwa 60 % des damaligen Stromverbrauchs.
Technische Ursachen des Blackouts
Der Blackout verdeutlichte die Verwundbarkeit moderner Stromnetze. Der Ausfall resultierte aus automatischen Schutzabschaltungen zahlreicher Kraftwerke, einschliesslich erneuerbarer und konventioneller Anlagen. Photovoltaik- und Windkraftanlagen sind oft nicht für den Inselbetrieb ausgelegt und schalteten sich deshalb automatisch ab, um Schäden zu vermeiden.
Auswirkungen und Risiken für die Schweiz
Auch die Schweiz steht vor ähnlichen Risiken. Mit zunehmend volatilen Stromnetzen, hervorgerufen durch steigende Einspeisungen aus erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, wächst die Gefahr von Spannungsschwankungen. Die Schweizer Winterreserve-Verordnung berücksichtigt dies bereits und regelt den Einsatz zusätzlicher Reservekraftwerke sowie gepoolter Notstromanlagen.

Notstromanlage in einem Spital oder RZ
Für kritische Infrastrukturen empfiehlt die Bimex Energy AG eine Kombination aus Generatoren und unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV). Nebst Krankenhäusern und Rechenzentren profitieren auch die öffentliche Hand, Energieversorger, Wasserversorgungen, Blaulicht-Organisationen, Verkehrsbetriebe sowie Industrie-Unternehmen aller Branchen von dieser Kombination, die eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sicherstellt. Bimex hat moderne Lösungen entwickelt, die den Nachhaltigkeits-Anforderungen der Energiewende entsprechen. Empfohlen wird ein jährlicher Wechsel zwischen mechanischem und elektrischem Wartungscheck, um die Systeme jederzeit betriebsbereit zu halten.
Fazit : Robust vorsorgen, Risiken minimieren
Der Blackout auf der Iberischen Halbinsel zeigt eindrücklich, wie essenziell zuverlässige und professionell gewartete Notstromanlagen sind. Die Lösungen der Bimex Energy AG bieten dafür eine bewährte und nachhaltige Strategie zur langfristigen Sicherung kritischer Infrastrukturen.
Glossar
- Inselnetz: Unabhängig betriebenes Teilnetz.
- Inertia: Netzträgheit zur Frequenzstabilisierung.
- Synch-Kompensator: Gerät zur Spannungsstabilisierung.
- Black-Start-Fähigkeit: Fähigkeit, unabhängig vom externen Netz zu starten.
Regulatorisches Radar Schweiz
- Stromversorgungsgesetz (StromVG): Integration flexibler Stromsysteme.
- Winterreserve-Verordnung: Reservekraftwerke und Pooling.
- Leistungs-Pooling: Bündelung und Steuerung verteilter Aggregate.

Sam Zurbrügg Geschäftsführer Bimex
Bimex: Spezialisiert auf Notstrom
Die Bimex Energy AG mit Hauptsitz in Uetendorf (Kanton Bern) und einem Zweitstandort in Hinwil (Kanton Zürich) ist seit 45 Jahren ein führender unabhängiger Hersteller für Notstromsysteme in der Schweiz. Jedes System wird durch eigene Fachleute geplant, hergestellt, montiert, getestet, in Betrieb genommen und gewartet.
Glütschbachstrasse 32
3661 Uetendorf
Tel 033 334 55 66
Fax 033 334 55 69
info@bimex.ch
www.bimex.ch