Tragwerksbeschrieb Verbundbau – Geilinger-Stützen® und Verbundträger

Im Rahmen des Projekts «Neubau Diamant Keller Druckmesstechnik» in Winterthur wurde eine moderne und innovative Bauweise angewendet, um die spezifischen Anforderungen an Nutzlasten und bauliche Effizienz zu erfüllen. Der Bau berücksichtigt hohe Anforderungen an Tragfähigkeit, Brandschutz und Nachhaltigkeit. Dieser Bericht beschreibt die eingesetzten Bauelemente, ihre technischen Spezifikationen sowie die Vorteile der gewählten Konstruktion.

Nutzlasten und Lastabtragung
Im Projekt wurden Nutzlasten von bis zu 10 kN / m² berücksichtigt. Diese Lasten werden durch gespriesste Peter-Deckenelemente getragen, die eine Stärke von 6 cm aufweisen und eine Spannweite von 8,48 m abdecken. Diese Deckenlösung ermöglicht eine effiziente Lastabtragung bei gleichzeitig minimalem Materialeinsatz, was zur Nachhaltigkeit des Bauprojekts beiträgt.

Deckenkonstruktion und Unterzüge
Die Gesamtdeckenstärke variiert im Bauprojekt je nach Bereich. Im Bereich der Unterzüge beträgt die Deckenstärke 600 mm, während im Regelbereich eine Stärke von 340 mm ausreichend ist. Die Unterzüge sind als Spannverbund-Verbundträger ausgeführt und in die Decke integriert. Diese Träger erfüllen die Brandschutzanforderung R60 und weisen eine Spannweite von 8,80 m auf.

Stützenkonfiguration
Die Lastabtragung der Unterzüge erfolgt über Geilinger-Stützen®R60 mit den Abmessungen 400 × 400 mm. Diese Stützen bieten nicht nur eine hohe Tragfähigkeit, sondern erfüllen auch die Brandschutzanforderungen des Projekts. Die Integration der Unterzüge in die Decke und die Verwendung der Geilinger-Stützen® trägt zur strukturellen Robustheit des gesamten Bauwerks bei.

Vorteile der gewählten Bauweise
Die gewählte Bauweise bietet mehrere signifikante Vorteile:

  • Schnelle Montage: Durch den hohen Vorfertigungsgrad der Bauteile konnte die Montagezeit erheblich verkürzt werden, was zu einer insgesamt kürzeren Bauzeit führte. Dies ist besonders in urbanen Gebieten von Vorteil, wo Bauzeit und Baukosten minimiert werden müssen.
  • Nachhaltigkeit: Die reduzierte Deckenstärke im Regelbereich minimiert den Einsatz von Beton, was sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile bietet. Der geringere Materialeinsatz führt zu einer Reduktion des CO2-Fussabdrucks des Bauwerks.
  • Robustheit: Die Verwendung von Stahloberflächen ohne Brandschutzbeschichtung an Trägern und Stützen gewährleistet eine langlebige und widerstandsfähige Konstruktion. Diese robuste Ausführung trägt zur Sicherheit und Beständigkeit des Gebäudes bei und minimiert langfristige Wartungskosten.


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